unfallfrei

Toni Erdnuss

Bild: (corpus delicti); Beschädigung und Entnahme des zum Verzehr tauglichen Inhalts vermutlich in der Nacht von einem Dienstag auf einen Mittwoch. Als Täter steht Toni Erdnuss unter Verdacht. Geständnis wird zeitnah erwartet.

Treue jottBlog-Leser erinnern sich an Zeiten, als Toni Erdnuss noch unter dem Pseudonym Dunkle Materie sein Unwesen trieb.

jott


[Zitationshilfe] : „Toni Erdnuss“ (Dunkle Materie), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/11/12/toni-erdnuss/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Angeln

Die Zeit ist nur ein Fluss, an dem ich angeln gehe,

Walden. Der Traum vom einfachen Leben, Henry David Thoreau im englischen Original „Walden, or life in the woods“), der Bericht seines zweijährigen Lebens in der Natur, 1845 bis 1847.

Klokamera

Ein POP-Splitter, der sich fragt, ob der Blick lohnt.


In Lars von Triers Serie „Geister“ (1994) dürfen wir mit einem Protagonisten Namens Stig Helmer (gespielt von Ernst-Hugo Järegård) mitfiebern, der im Großen, Ganzen und Geschehen eigentlich der Unsympath an sich ist und der sich wie ein modernes Bollwerk (er spielt einen Schweden und ist ebenfalls im echten Leben Schwede) gegen die dänische Zauberwelt im Allgemeinen und gegen die Belegschaft jenes in Dänemark befindlichen Hospitals, in dem der ganze Trubel der Serie inszeniert wird, im Speziellen, geriert.

Bild: Herr Helmer blickt aus Gründen in das Klo.

Sollte Herr Von Triers Serie, außer vom Autor dieser Zeilen, auch von Anderen gesehen worden sein? Es gibt dafür einen Hinweis, dass ein US-amerikanisches Unternehmen sich inspiriert fühlte

Kamera im Klo soll auf Gesundheitsprobleme hinweisen

Der US-Sanitärproduktehersteller Kohler bringt eine Kamera auf den Markt, die Exkremente im Klo auf Anzeichen möglicher Gesundheitsprobleme untersucht.

(Quelle: golem, 20.10.2025, <https://www.golem.de/news/dekoda-kamera-im-klo-soll-auf-gesundheitsprobleme-hinweisen-2510-201343.html>)

Wir alle wissen, wenn der Hase richtig rennen soll, dann muss Alles in die Wolke, gibt es eine App und wir wollen mutmaßen: is‘ bestimmt auch KI mit im Boot.

jott


Lars von Trier

Hospital der Geister (auch Geister, Originaltitel „Riget“)

Ernst-Hugo Järegård (in der Rolle des Stig Helmer)

Alle Internetzverbinder abgerufen am 28.10.2025


[Zitationshilfe] : „Klokamera“ (POP-Splitter: Geister, Lars von Trier, Ernst-Hugo Järegård), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/28/ZZ/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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über Musik

Wenn Herr Joachim Kaiser über Musik spricht, darf das dann ein POP-Splitter werden?


In seinen Bemühungen, die klassische Musik Kunstlegasthenikern, wie dem Autor dieser Zeilen, mit Hilfe eines Büchleins [1] näher zu bringen, verzichtet Herr Joachim Kaiser [2], der jottBlog-Lesern durch sein langjähriges Engagement als Redakteur und Musikkritiker in der Süddeutschen Zeitung aufgefallen sein könnte, nicht auf eine kleine Einleitung. Aus dieser wollen wir zitieren

(…) also gibt es hier keine eigenen Texte über diese herausragenden Musikerpersönlichkeiten, die mein Leben entscheidend mitgeprägt haben; auch Maurizio Pollini, mit dem ich sogar einige Male Tischtennis spielte – und leider gegen ihn verlor -, kommt nur indirekt vor.

Dass Herr Pollini [3], mit äussert geschickter Fingerfertigkeit, nicht nur, aber sehr gerne Chopin [4] vortrug, daran erinnerten wir uns, aber nicht, dass er, wie wir nun voller Erstaunen erfahren, ebenfalls im Tischtennis [5] zu brillieren wußte!

Auch ansonsten hätten wir gerne mit Herrn Kaiser über Musik gesprochen, sind aber etwas zu spät dran…

jott


[1] : Sprechen wir über Musik (eine kleine Klassik-Kunde), Joachim Kaiser, btb Verlag, 2013

[2] : Joachim Kaiser

[3] : Maurizio Pollini

[4] : Frédéric Chopin

[4] : Tischtennis : Wikipedia : <https://de.wikipedia.org/wiki/Tischtennis>

Alle Internetzverbinder abgerufen am 27.10.2025


[Zitationshilfe] : „über Musik“ (Joachim Kaiser, Maurizio Pollini, Chopin und Tischtennis), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/27/ueber-musik/ > : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Baumhämmerer

POP-Splitter, produziert von dem, von einem Headbanger abstammenden Treebanger


Es ist bereits der Monde Viele her, dass Herr Dominik Eulberg uns näher bekannt wurde. Es war das Internetz-Radio ByteFM, welches ein Liedchen aus seinem 2022 erschienen Albums „Avichrom“ in die Kupferkabel und Glasfaser purzeln ließ. Sehr angetan von diesem Album, war es selbstverständlich, ihn aufzusuchen, als er sich denn in unserem Städtchen die Ehre gab – und das gleich zweimal:

In einem großen Hörsaal kredenzte er eine beachtliche Multimediaperformance, mit Musik, die *nicht* aus der Konserve kam, mit zahlreichen Videoproduktionen und kleinen Vorträgen, die ihn unschwer als jemanden erkennen ließen, der sich da so seine Gedanken und Sorgen um die Natur und Umwelt macht, basierend auf wissenschaftlichen Informationen.

Gleich in der Nacht darauf spielte Herr Eulberg dann seine Lieder in Räumlichkeiten, die dazu geeignet sind, der Dezibel Viele ein angemessenes Zuhause zu geben, so dass man dazu das Tanzbein schwingen möge. Wir, trotz Eintrittskarte, aber zu müde, kamen nicht dazu. Leider.

Herr Eulberg, ganz seiner Vorliebe für das „Tönende“ treu

Der große Baumhämmerer

Der Buntspecht ist ein wahrer Baumeister, dessen Baumhöhlen zig Arten ein Zuhause bieten. Mit einem Trommelwirbel macht er auf sich aufmerksam – und nimmt beim heftigen Klopfen keinen Schaden, wie unser Kolumnist erzählt.

(Überschrift und Teaser von spektrum.de, hier: „Eulbergs tönende Tierwelt“, 13.10.2025)

…wir wollen vermuten, dass der Treebanger einen Headbanger unter seinen Vorfahren hatte.

jott (ein Fan-Boy)


Dominique Eulberg

Bild: Der Baumhämmerer in Herrn Eulbergs Quartett läßt ebenfalls keine belastbaren Rückschlüsse auf die Vorfahren zu.

ByteFM

Alle Internetverbinder abgerufen am YY.10.2025


[Zitationshilfe] : „Baumhämmerer“ (Dominik Eulberg, Buntspecht, Treebanger und Headbanger), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/20/baumhaemmerer/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (19)

Magie – Okkulte Wissenschaft oder Kunst, die uns lehrt, Dinge zu vollbringen, die über das menschliche Vermögen hinauszugehen scheinen. Auf den Glauben an die Magie kann & muß man jene Heilungen zurückführen, deren Bericht so außergewöhnlich klingt, daß sie etwas von Magie zu haben scheinen, die aber, wenn man den Dingen auf den Grund geht, fast immer frommer Trug oder Folgen jenes Aberglaubens sind, der leider nur allzu häufig über den gesunden Verstand, die Vernunft, ja sogar die Philosophie triumphiert hat. Unsere Vorurteile, unsere Irrtümer & unsere Torheiten halten sich alle an der Hand. Die Furcht ist die Tochter der Unwissenheit; diese hat den Aberglauben hervorgebracht, der seinerseits der Vater des Fanatismus ist – eine unerschöpfliche Quelle von Irrtümern, Illusionen, Phantomen, kurz einer überhitzten Einbildungskraft, die alles, worauf sie stößt, in Kobolde, Werwölfe, Gespenster, Dämonen verwandelt. Wie sollte man bei solcher Geistesverfassung nicht an alle Hirngespinste der Magie glauben? Wenn der Fanatiker fromm & gläubig ist (& auf diese Tonart ist er fast immer gestimmt), so glaubt er ein Magier zum Ruhme Gottes zu sein; er maßt sich zumindest das wichtige Privileg an, andere unwiderruflich zu erlösen oder zu verdammen: Es gibt keine schlimmere Magie als die der falschen Gläubigen.

POLIER DE BOTTENS

Dieses haben wir (wie immer durch einen Zufall darüber stolpernd) einem der Herzstücke der Aufklärung entnommen, Diderots Enzyklopädie.

Der uns vorliegenden Ausgabe entnehmen wir der am Ende befindlichen „Zeittafel der Encyclopédie“, die eine bewegende Auflistung bietet

1765 Gegen Ende des Jahres erscheint die Lage für die Publikation der letzten 10 Textbände günstig. Sie werden im Dezember mit der Angabe eines falschen Druckortes auf dem Titelblatt ausgeliefert.

Es war kein leichtes Unterfangen, die Veröffentlichung. Noch 6 Jahre zuvor, im März des Jahres 1759, setzte die Kirche, die sich ja, wie wir wissen, ansonsten modernen Entwicklungen gegenüber äußerst aufgeschlossen gab (und sich das bis heute glücklicher Weise bewahrt hat), das Werk auf den Index. Und der Vorsteher, Pabst Clemens der XII

fordert alle katholischen Eigentümer der Encyclopédie auf, diese durch einen Priester verbrennen zu lassen.

Wir wollen all diejenigen, die noch kein Weihnachtsgeschenk haben, anregen, dieses in die Liste der möglichen Schenkungen aufzunehmen, damit aus der Nachwelt der Mitwelt Inspiration für die Vorwelt geboten werden möge. Hier noch ein Vorschlag für eine Widmung

Liebe[r] [hier den Namen des/der Beschenkten eingeben]!

Nicht vergessen dieses Buch vor den Verbrennen auch zu lesen und danach auf <https://jottblog.langkau.name/category/magie/> zu klicken

Dein [hier den eigenen Namen, falls gerade zur Hand, eingeben]

jott


Diderots Enzyklopädie, Editoren: Anette Selig, Rainer Wieland, 1. Auflage 2013, AB – Die Andere Bibliothek GmbH & Co. KG. ISBN 978847700135

Denis Diderot : Wikipedia : <https://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Diderot>

Bild: Herr Diderot bei der Arbeit.
(Bild entnommen der Wikimedia commons <https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Denis_Diderot_111.PNG>)

[Zitationshilfe] : „Magie (19)“ (Diderots Enzyklopädie), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/19/magie-19/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Analoge Rache

Wie kam D’Angelo in die Sammlung?


Es war im Jahr 2017, als wir durch einen Bekannten auf ein Buch aufmerksam wurden: „Die Rache des Analogen“, von David Sax, welches er, also der Bekannte, nicht las – wir aber.

Im Großen und Ganzen handelt dieses lesenswerte Buch davon, wie sich das Analoge, die an das Digitale verloren gegangenen Gebiete wieder zurückerobert. Im Teil I des Buches („DIE RACHE DER ANALOGEN DINGE“) finden wir ganz selbstverständlich das 1. Kapitel „Die Rückkehr des Vinyls“ vor und es wurde uns beim Lesen schnell klar, dass Herr Sax ein großer Freund dieses Treibens im Allgemeinen ist und Musik im Besonderen sehr mag. Am Ende dieses Kapitels nennt Herr Sax jemanden, dessen Namen wir nie gehört hatten und der 2015 wohl ein vollständig analog produziertes Album, namens „Black Messiah“ heraus gebracht hatte – das wir ebenfalls nicht kannten. Es war D’Angelo, dieser Mann. Herr Sax lobt dessen triumphales Werk und hielt es für eines der besten Alben des Jahres.

Hm.

Dass wir ihn und es nicht kannten, hatte wohl damit zu tun, dass wir uns nicht so oft im Umfeld des (Neo-) Souls herumtrieben und so die beiden Vorgänger-Alben („Brown Sugar“ und „Voodoo“) das Schicksal von so mancher Aufnahme teilten: sie zogen ungehört an uns vorbei.

Heute sind alle Drei in der Sammlung und wir haben die Gewissheit, dass Lesen Folgen hat. Leider kommt kein Album von D’Angelo mehr dazu.

jott


Die Rache des Analogen, David Sax, Residenz Verlag, 2017, ISBN 9783701734078 (Original Titel: „The Revenge of Analogue“, 2016)

D’Angelo (11.02.1974 – 14.10.2025)

Alle Internetverbinder abgerufen am 15.10.2025


[Zitationshilfe] : „Analoge Rache“ (D’Angelo, David Sax), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/15/analoge-rache/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Gruseliger Witz

Ein POP-Splitter für starke Nerven


Coppenrath, ein hübscher Verlag aus Münster, hat allerlei im Angebot. Auch Witz-Büchlein und der Autor dieser Zeilen bekam Eines aus der Reihe der Drachen-Witze geschenkt. Im Internetz-Laden, also, auf der Produktseite der Drachen-Witz-Büchlein, werden wir gleich mit einer Kostprobe begrüßt, die hier ganz selbstverständlich zitiert sein mag:

„Ein Junge trifft in einem dunklen Wald einen Drachen und sagt: „Puh, ganz schön unheimlich, was?“

Antwortet der Drache: „Was soll ich denn sagen? Wenn ich dich gleich gefressen habe, bin ich hier ganz alleine!“

Sehr einfühlsam, wie wir finden wollen – nun gut, was will man machen, Drachen eben. Wir erinnern uns, wir wurden als Beschenkter von den Schenkenden in der Öffentlichkeit genötigt aus dem Geschenkten vorzulesen und wir wollen hoffen, dass Coppenrath eben auch dieses als unbezahlte Werbung versteht und uns nicht in münsterländischer Drachen-Manier gleich auffrist:

Zwei Drachen fliegen an einem ausgetrockneten See vorbei. Sagt der eine Drache zum anderen: „Schau mal, der See ist weg!“ Sagt der andere Drache: „Das war bestimmt ein Seeräuber!“

Hier sei kurz angemerkt, dass Coppenrath fast täglich Seeräuber-Kontakt hat:

Bild: Seeräuberschiff „MS-Günther“, benannt nach einem Ober-Piraten der deutschen Unterhaltungsindustrie. Das im Hintergrund befindliche Gebäude beheimatet die bekannte Drachen-Witz-Schmiede.

Wir wollen aber feststellen, dass es in beiden Drachen-Witzen nicht nur um Drachen, sondern auch um das Fressen geht. Allerdings sind die Witze nicht so monothematisch, wie man nun denken möchte. Die Herausgeberin der Drachen-Witz-Büchleins, Frau Heide Witzka, hat mit feinem Gespür, welches für eine solche Zusammenstellung von Texten unabdingbar ist, einer pädagogischen Expertise, die ihresgleichen im Münsterland sucht und wissend, dass man es sich durch eine zu häufige Erwähnung in unvorteilhaften Zusammenhängen nicht mit Drachen verscherzen sollte, so gerade noch die Kurve gekriegt – deswegen sei im Folgenden diese elegante Ausweichbewegung auf Monster (wir wollen erneut darauf hinweisen: in einem Drachen-Witze-Buch!) vorgelegt:

Herr Würfel geht zum Psychiater und sagt: „Ich sehe ein Monster unter meinem Bett.“ Der Psychiater sagt: „Herr Würfel, Sie müssen sich nur immer wieder sagen: ,Da ist kein Monster unter meinem Bett.'“ Nach einer Woche kommt Herr Würfel wieder und sagt: „Ich sehe immer noch ein Monster unter meinem Bett.“ Der Psychiater sagt: „Herr Würfel, kein Problem, sagen Sie sich einfach die ganze Zeit: ,Da ist kein Monster unter meinem Bett.“ Herr Würfel bedankt sich, geht nach Hause und kommt nicht wieder.

Der Psychiater macht sich Sorgen und klingelt bei Herrn Würfel. Eine fremde Frau macht ihm die Tür auf: „Sie suchen Herrn Würfel? Der lebt nicht mehr – er wurde von einem Monster umgebracht, das unter seinem Bett gelauert hat.“

Auf der Produktseite der Drachen-Witze-Büchlein lesen wir: „Altersempfehlung: ab 8 Jahren“. Nun gut, konnte man (auch wenn unsere Drachen-Sozialisation eher im vergangenen Jahrtausend, also zu einer Zeit, während derer nicht gleich jeder aufgefressen wurde, zu verorten ist) …ja somit auch uns schenken.

Allerdings lassen wir neuerdings keine fremden Frauen mehr in unser Haus und schauen vor dem Zubettgehen wieder unter dem zu Begehenden nach…

jott


Coppenrath

Bild: Mahlzeit!

MS-Günther

Drachen-Sozialisation des Autors, Hauptwerk

Bild: Sonnenmilch vergessen – macht nix!

Alle Internetverbinder abgerufen am 14.10.2025


[Zitationshilfe] : „Gruseliger Witz“ (Coppenrath, MS-Günther, Drachen, Witz), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/14/gruseliger-witz/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (18)

Frau Kloiber wird uns sicherlich verzeihen, dass wir aus ihrem t3n-Artikel

Quantenphysik und KI: Warum neue Technologien magisch wirken – und das Big Tech in die Hände spielt

…die nachfolgende Passage zitieren, die sehr schön ein Vorkommnis zusammenfasst:

Eliza sollte beweisen, dass Chatbots keine Magie sind, denn diese Maschinen können menschliches Denken und Fühlen nicht wirklich nachahmen.

Doch das Experiment ging nach hinten los. Nutzer:innen nahmen das Programm erstaunlich ernst, vertrauten ihm intimste Dinge an und waren überzeugt, dass mehr dahintersteckte als ein paar simple Muster und Schlüsselwörter. Selbst als Weizenbaum panisch den Source Code veröffentlichte, tat das den Spekulationen keinen Abbruch.

Und dann kann Frau Kloiber auch erklären, warum das so geschah:

Man muss wissen: Wir Menschen sind so gebaut, dass wir zwar rational begreifen, dass Magie nicht existiert, wollen sie aber trotzdem erleben.

Wir haben nun rational begriffen, dass Magie nicht existiert, wissen aber immer noch nicht, was genau Magie ist – weil sie nicht existiert? Das kann nicht sein, wir haben sie doch schon sooft entdeckt! (Aber in allen bislang aufgeführten Einträgen der jottBlog-Kategorie Magie ist – verflixt noch mal – einfach keine Linie zu erkennen…)

jott


t3n-Artikel : <https://t3n.de/news/quantenphysik-und-ki-warum-neue-technologien-magisch-wirken-und-das-big-tech-in-die-haende-spielt-1711253/>

ELIZA


[Zitationshilfe] : „Magie (18)“ (Quantenphysik, KI und nichtexistente Magie), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/09/magie-18/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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