-750. t3n, 23.03.2026
Statt Boni: Nvidia-CEO will Entwickler mit KI-Tokens bezahlen
In der Tech- und KI-Branche sind Tokens offenbar das neue große Ding. Nvidia-CEO Jensen Huang will solche KI-Tokens großzügig als Bonuszahlung einsetzen. OpenAI-Chef Sam Altman bringt sie sogar als eine Art alternatives Grundeinkommen ins Spiel.
Anmerkung: Früher bekamen die Kumpel (Bergarbeiter) ein Kohledeputat. So manche Brauerei hatte (und hat) die Kiste Bier im Arbeitsvertrag. Was liegt da näher? Zumal ja auch gerade Herr Huang und Herr Altman mittlerweile großes Wissen angehäuft haben, wenn es darum geht, Werte hin und her zu schieben, warum dann nicht auch diese Token? Warum nicht?!? Wollen wir es nicht gleich mit einer Währung zutun haben, mit der ich beim Gemüse- und Obsthändler meines Vertrauens gleich auch ein Netz Orangen erwerben kann?
Doch, doch! Das Alles bleibt nicht zurück, ohne dass sich ein großer Visionär zu Wort meldet
OpenAI-Chef Sam Altman geht sogar noch einen Schritt weiter. Laut seiner Vision könnten KI-Tokens künftig als eine Art alternatives Grundeinkommen [für Bürger und Bürgerinnen] ausgezahlt werden.
<https://t3n.de/news/entwickler-ki-tokens-boni-1735232/>
749. t3n, 23.03.2026
Googles KI schreibt jetzt Headlines für die Suche um – aber die sind nicht immer korrekt
Wie schon bei Discover ersetzt Google auch in der Suche Titel mit eigenen KI-generierten Versionen. Doch die sind nicht immer akkurat. Googles Experiment mit AI-Anpassungen entzieht Publishern noch mehr Kontrolle und beeinträchtigt User.
Anmerkung: Wir denken, immer wenn es darum geht, dass Internetz noch kaputter zu machen, als es ohnehin schon ist, dann sollte man auf jeden Fall Profis ranlassen!
<https://t3n.de/news/google-ki-headline-umschreiben-suche-nicht-immer-korrekt-1735193/>
-748. winfuture, 22.03.2026
Bezos will in großem Stil Industrie kaufen und KI drüberstülpen
Amazon-Gründer Jeff Bezos hat eine neue Geschäftsidee: Mit einem 100 Milliarden Dollar schweren Investmentfonds will er Industrieunternehmen aufkaufen und durch den Einsatz von KIumfassend automatisieren.
Anmerkung: Jetzt kommt endlich mal wieder etwas Bewegung in die Angelegenheit, nachdem wir uns doch häufig und gar zu lang auf einem eher der Kleinteiligkeit verschriebenen Niveau bewegt haben.
<https://winfuture.de/news,157657.html>
747. heise, 23.03.2026
ChatGPT und Co.: Anfragen durch KI-Empfehlungen überrollen Datenschützer
Die Zahl der Beschwerden beim hessischen Datenschutzbeauftragten ist 2025 auf mehr als 6000 Fälle gestiegen. Welche Rolle spielen KI-Chatbots bei dem Plus?
Anmerkung: Und, alles Slop?
746. golem, 23.03.2026
TOKENMAXXING : Wer verbraucht die meisten KI-Tokens?
In Tech-Unternehmen wetteifern Mitarbeiter darum, so viele KI-Tokens wie möglich zu verbrauchen – mit Kosten im sechsstelligen Bereich pro Monat.
Anmerkung: Dieser Artikel?!? Ein Bunter Blumenstrauß an KI-Unfällchen und golem stellt in einer Überschrift heraus
Das Produktivitätsversprechen wackelt
nicht ohne (und offensichtlich diskussionsbereit) darauf hinzuweisen
Wenn ein einzelner Nutzer monatlich sechsstellige Beträge verursacht, lässt sich dieser Kostenblock, der ja erst durch den Einsatz von KI entstanden ist, nicht mehr einfach wegdiskutieren.
<https://www.golem.de/news/tokenmaxxing-wer-verbraucht-die-meisten-ki-tokens-2603-206792.html>
-745. golem, 23.03.2026
SOFTWAREENTWICKLUNG : Software für Agenten bauen? So ein Quatsch!
KI-Agenten erledigen mehr Arbeit in Software. Doch wer postuliert, dass Software jetzt für Agenten und nicht mehr für Menschen programmiert werden sollte, fantasiert.
Anmerkung: Ja, OK, kein echter KI-Unfall. Gleich das Starter-Bildchen des Artikels ist mit
Sind unter den Softwarenutzern bald mehr Agenten als Menschen?
unterschrieben. Ist aber wohl alles nur Quatsch. Und dennoch: die Frage drückt ein grundlegendes Unbehagen aus – und das, unserer Einschätzung nach, nicht ganz unbegründet. Und wenn dann die Halluzinatoren sich selbst weiterentwickeln (siehe -743, auf dieser Seite), dann dürfen wir davon ausgehen, dass die Softwaren auf die Agenten optimiert werden und nicht mehr auf die Bedienbarkeit für homo sapiens. Wir sehen sie schon vor unserem geistigen Auge, die API-Adapter…
744. heise, 20.03.2026
Project Genie ausprobiert: Googles Weltmodell, das Gaming-Aktien purzeln lässt
Project Genie erschafft interaktive Welten aus einem einfachen Prompt oder Foto. Wir testen, ob Googles KI-Tool echten Spielen gefährlich werden könnte.
-743. decoder, 21.03.2026
MiniMax M2.7: Chinesisches KI-Modell soll sich teilweise selbst weiterentwickelt haben
Das chinesische KI-Unternehmen MiniMax hat mit M2.7 ein Modell veröffentlicht, das aktiv an seiner eigenen Entwicklung beteiligt gewesen sein soll. In autonomen Optimierungsschleifen verbesserte es seinen eigenen Trainingsprozess und erzielte dabei teils konkurrenzfähige Benchmark-Ergebnisse.
Anmerkung: Wenn auch nur „soll“ und „teilweise“, zwei Garanten dafür, dass es sich hier um ein wohlwollendes Forscher-Träumchen handelt könnte – wo wir ja nun schon nicht wissen, wie die Halluzinatoren eigentlich so funktionieren, wie sie es tun, ist der Rest dann auch egal. Später (#Re-vorab) dann voll so: „Oh, der Unfall ist wohl passiert, weil da irgendwas in der Weiterentwicklung falsch abgebogen ist! Kann man nix machen…“
742. t3n, 22.03.2026
OpenAI-Partner frustriert: Werbung in ChatGPT nimmt nur langsam Fahrt auf
Seit Februar 2026 sehen ausgewählte Nutzer:innen Werbung in ChatGPT. Große Werbeagenturen zahlen viel Geld, um an dem Testprogramm von OpenAI teilnehmen zu können. Doch das Rollout geht nur langsam voran – was einige Partner frustriert.
Anmerkung: Also, wir wollen uns ja nun nicht schützend vor die Marketing-Schleudern werfen (wo ohnehin nachher der Verbraucher das viele Geld schultern wird), sondern abbilden, wie OpenAI die den Freifeldversuch bevölkernden Tierchen einschätzt
OpenAI geht bei der testweisen Einführung vorsichtig vor, um Nutzer:innen langsam mit Werbeanzeigen zu konfrontieren und das Nutzungserlebnis zu optimieren.
Was hier tatsächlich optimiert wird ist letztlich die Melk-Leistung, nicht das Wohlfühlen der Tierchen.
<https://t3n.de/news/openai-werbung-chatgpt-langsam-1735152/>
741. heise, 23.03.2026
KI-generierte Inhalte übersehen: An „Crimson Desert“ muss nachgearbeitet werden
Nach der Veröffentlichung wurden zahlreiche Beispiele von KI-generierten Inhalten in „Crimson Desert“ zusammengetragen. Das Studio hat sich jetzt entschuldigt.
Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!
jott
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (741 bis 750)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/04/07/ki-unfall-741-bis-750/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
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