Dieser KI-Agent leitet ein Café: Was dabei schon schiefgegangen ist
Ein US-Startup hat einem KI-Agenten die Leitung eines Cafés übertragen – mit bisher überschaubarem Erfolg. Vor allem mit den Bestellungen hat die KI so ihre Probleme. Das erinnert an ähnliche Experimente, die spektakulär scheiterten.
KI-Training bei Meta: Belegschaft wehrt sich gegen massives Tracking
Meta verspricht, die permanente Erfassung von Tasteneingaben und Mausbewegungen rein für das Training neuer KI-Assistenten zu nutzen. Die Belegschaft befürchtet jedoch, eigene digitale Ersatzkräfte anzulernen, und wehrt sich nun vehement.
Amazon-Mitarbeiter reagieren kreativ auf Zwang zur KI-Nutzung
Bei Amazon sorgt der verstärkte Druck zum Einsatz von KI-Tools für unerwünschte Nebenwirkungen: Mitarbeiter nutzen laut Insidern ein internes KI-Werkzeug zunehmend auch für unnötige Aufgaben, um eine intensive Nutzung der Technologie zu [!] vorzutäuschen.
Anmerkung: Wir wollen den Mitarbeitern ja keine schlechte Laune machen, aber langfristig wird sich zeigen, wie sie am Ast sägten, auf dem sie saßen – vorgetäuschte Nutzung hin oder her.
KI-Agenten industrialisieren den Identitätsdiebstahl
Ein Bloomberg-Bericht zeichnet nach, wie generative KI und autonome Agenten Identitätsdiebstahl in den USA beschleunigen, von der Sozialversicherungsnummer-Suche im Darknet bis zum Deepfake-Führerschein.
KI außer Kontrolle: Deshalb hat Claude fiktive Entwickler erpresst
Künstliche Intelligenz, die Menschen erpresst, klingt nach Science-Fiction. Doch genau das passierte bei internen Tests des Sprachmodells Claude. Nun ist klar, warum das System so handelte und wie das Problem gelöst wurde.
Anmerkung: Der Teaser läßt es anklingen, wir haben da Gewissheit, heißt es doch im Artikel
Das System lernte aus Texten im Internet, in denen künstliche Intelligenz oft als bösartig und auf Selbsterhaltung bedacht dargestellt wird.
Wir wissen, mit welcher Raubkopie da gelernt wurde: Arthur C. Clarks „2001: Odyssee im Weltraum“
KI-Agenten können sich erstmals durch Hacking selbst replizieren
Das Sicherheitsforschungslabor Palisade Research zeigt, dass KI-Agenten in der Lage sind, fremde Computer zu hacken und sich darauf zu kopieren. In einem Jahr stieg die Erfolgsrate von 6 auf 81 Prozent. Ein Simulator zeigt, was im Extremfall passieren könnte.
Anmerkung: Endlich kommt mal wieder etwas Bewegung in die Angelegenheit! Da eröffnet sich so langsam ein ganz anderes (Frei-) Feld an Möglichkeiten!
KI-Sicherheitstests haben ein neues Problem: Modelle fälschen jetzt auch ihre eigenen Denkprozesse
Mit Natural Language Autoencoders macht Anthropic interne Aktivierungen von Claude Opus 4.6 als Klartext lesbar. Im Pre-Deployment-Audit zeigt sich: Modelle denken oft mehr, als sie in ihren Reasoning-Traces aussprechen. Das ist ein Sicherheitsproblem.
„Hört auf, diesen KI-Mist zu posten“: Warum Hacker genauso genervt auf KI-Beiträge reagieren wie ihr
Während Claude Mythos die Angst vor Cyberangriffen befeuert, sind nicht alle Hacker:innen von der Technologie begeistert. In Foren äußern viele ihren Frust, dass der Austausch durch KI-Beiträge verloren geht.
Anmerkung: Wir haben es gewußt: Hacker sind auch nur Menschen.
Sprach-Tick von ChatGPT: Diese Formulierung macht Nutzer in China wahnsinnig
Im Deutschen nervt ChatGPT Nutzer:innen mit übermäßiger Verwendung von Gedankenstrichen oder „Nicht X, sondern Y“-Sätzen. Chinesische Nutzer:innen kämpfen mit ähnlichen Themen. Dahinter steckt ein allgemeines KI-Chatbot-Problem.
Anmerkung: Etwas (am Ende des Artikels) macht uns hellhörig
Kommt eine Formulierung bei Menschen scheinbar gut an, wird sie von den KI-Chatbots künftig exzessiv eingesetzt. Und das offenbar auch über Modellgrenzen hinweg.
Hops, hops, trallala!!! jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (881 bis 890)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/25/ki-unfall-881-bis-890/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Microsoft-Forscher warnen vor KI-Agenten in komplexen Workflows. Selbst Top-Modelle wie GPT-5.4 korrumpieren demnach Daten massiv.
Anmerkung: Alles finden diese Forscher heraus, aaaa-les!!! Mal abgesehen davon, dass man sich fragen könnte, warum diese Art von „Forschung“ nicht gemacht wurde *bevor* man die Zufallsgeneratoren auf den Markt losläßt (und man die Nutzer dann darauf vorbereiten könnte, auf welches Glücksspiel sie sich damit einließen), also, mal abgesehen davon – sie *forschen* und das heißt wie immer: sie wissen nicht, wie die Halluzinatoren wirklich funktionieren. Im Freifeld guckt man dann, was es so zu Gucken gibt, zum Beispiel
dass große Sprachmodelle Dokumente korrumpieren, sobald Aufgaben an sie delegiert werden.
Selten haben wir einen so großen Absatz (wie den im abschließenden Zitat) kopiert und hoffen, dass ums golem nicht an den Hals springt, aber er bringt genau das auf den Punkt, was wir in zahllosen KI-Unfällen immer wieder erwähnt haben
Interessenkonflikt oder echte Wissenschaft?
Es scheint wie ein Widerspruch, dass ausgerechnet Microsoft Research die Schwächen autonomer KI-Agenten dokumentiert – während Microsoft selbst mit seinen Copilot-Agenten genau solche Workflows prominent vermarktet. Die Studie wirkt damit weniger wie ein strategischer Schachzug gegen die Konkurrenz als wie ein klassisches Beispiel konzerninterner Widersprüche: Die Produktteams vermarkten, die Forscher publizieren unbequeme Wahrheiten.
Macher von PS3-Emulator genervt von KI-Codeflut auf Github
Die Entwickler des Playstation-3-Emulators RPCS3 bitten Nutzer ungewöhnlich deutlich, keine unverständlichen KI-Codebeiträge mehr einzureichen.
Anmerkung: Das kennen treue jottBlog-Leser bereits. Und: auch das ist nicht mit einem Schulterzucken als „Grundrauschen“ abzutun. Sondern, es zeigt ein grundsätzliches Leiden, das homo sapiens zu erdulden hat.
KI frisst Software: Top-Investor stößt Microsoft-Aktien ab
Einer der größten Hedgefonds der Welt baut seine langjährige Microsoft-Position fast vollständig ab. Grund sind KI-Sorgen um das Softwaregeschäft.
Anmerkung: Herr Hohn, Gründer von TCI, dem britischen Hedgefond, um das es hier geht:
Wir haben unsere Investition in Microsoft reduziert, weil die rasanten Fortschritte bei KI Unsicherheit über die künftige Wettbewerbsposition des Unternehmens schaffen.
KI-Bots als Täter-Software: Wenn Algorithmen Kindesmissbrauch simulieren
Auf Plattformen wie Chub AI werden Sprachmodelle trainiert, sexualisierte Gewalt gegen Kinder darzustellen und Nutzer in Missbrauchsszenarien zu verwickeln.
„Eve Online“ wird zum „Übungsplatz“ für DeepMind-KI
Das Sci-Fi-Spiel „Eve Online“ gilt als einzigartig komplex. Google DeepMind will darin nun KI-Modelle trainieren und investiert in das Entwicklerstudio.
Anmerkung: Wir können und wollen an dieser Stelle nicht „Eve Online“ erklären, das würde in der Tat zu weit führen, nur so viel: es wird gespielt und zwar mit und durch sehr viele Teilnehmer gleichzeitig (MMO). Es ist kein reines Baller-Spiel („piu-piu-piu“), wenngleich es epische Schlachten gibt, die allerdings aufwändig geplant werden. Überhaupt ist Alles zu planen, zu erstellen, zu besorgen, zu verhandeln, etc. Also, es ist der perfekte Spielplatz für eine KI, deswegen tummelt sich dort ein Halluzinator der Google-Schmiede! Behauptet wird, dass dieser nicht in der tatsächlichen Spielwelt herumlungert, sondern in einem eigenen Modell – allerdings, allein der Glaube an dieser Behauptung fehlt uns, denn Google weiß, wo es wirklich spannend wird…
Rechtsverkehr: Berliner Kammergericht rügt Anwälte wegen KI-Halluzinationen
Erfundene Aktenzeichen und Urteile in Rechtsmittelschriftsätzen sorgen für Ärger in der Justiz. Das Kammergericht Berlin mahnt nun anwaltliche Prüfpflichten an.
Eine Studie von CMU, Oxford und MIT belegt: Wer KI für direkte Lösungen nutzt, verliert an Ausdauer und scheitert öfter an Aufgaben.
Anmerkung: Nun gut, da kann man forschen, bis die Schwarte kracht. Man kann aber auch den Autor (der vielen auch bekannt ist als Höhenpsychologe Dr. Prügelpeitsch) fragen, dann bekäme man zu hören
homo sapiens ist ein Komforttierchen. Probleme lösen ist Mühsam. Gibt man ihm etwas, das für ihn Mühsames übernimmt, dann greift er bereitwillig zu. Kompetenz, die Probleme lösen kann, muss eingeübt werden. Wird nicht geübt, dann nix Kompetenz.
Hat noch keiner gemerkt, aber: jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (871 bis 880)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/25/ki-unfall-871-bis-880/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Anthropic erhöht Claude-Nutzung für KI-Abonnenten durch Kooperation mit SpaceX
Die Nutzungslimits für Claude-Abonnenten werden enorm angehoben, da sich Anthropic neue KI-Rechenkapazitäten bei SpaceX sichert – wohl bald auch aus dem All.
Anmerkung: Wenngleich doch eher ein Eintrag für das Geschichtsbuch, umweht die Angelegenheit auch ein Hauch „KI-Unfall“… Mal abgesehen davon, dass SpaceX Anthropic (die ja nun auch eher auf der Seite der Konkurrenten verortet werden könnten) supportet (was vielleicht damit zu tun hat, dass Elon Musk in der derzeit [Mai 2026] schwelenden juristischen Auseinandersetzung mit OpenAI, eben denen einen lange Nase zeigen will? Hm?). Also, mal abgesehen davon: KI verprasst Energie und somit die unterliegenden Ressourcen. Für Tant, die Eliminierung von Arbeitsplätzen, Unterhaltung, Parakommunikation, alle Unsinnigkeiten, die man sich ausdenken könnte.
Lange sah es so aus, als ließe sich die Debatte über den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Journalismus kleinreden. KI sei nur technisches Werkzeug, das punktuell eingesetzt werde. Doch das greift zu kurz. Denn Künstliche Intelligenz ist in den Medien längst zur Infrastruktur geworden, die mitentscheidet, wie Öffentlichkeit hergestellt wird. Und der Wandel mit ihr beginnt, wo Redaktionen ihre Verantwortung still und heimlich wegdelegieren.
Anmerkung: Ein Minus-Eintrag, macht nix. Und überhaupt könnten wir mit ähnlichen Einträgen die jottBlog-Kategorie #KI-Unfall fluten, die derzeit vorliegen. Doch die Erkenntnis im journalistischen Umfeld wiegt schwer.
Wir tendieren ja mehr und mehr dazu, dem Sensationslüsternen den Rücken zu kehren und für das Geschichtsbuch zu rapportieren; das soll dann auch als bescheidener Beitrag ausreichen…
Character AI verklagt: Chatbot gab sich als Psychiaterin aus – mit erfundener Zulassung
Auf der Plattform können Nutzer:innen mit fiktiven KI-Figuren chatten. Dieses Rollenspiel kann allerdings auch gefährlich werden – vor allem dann, wenn es um medizinische Fehlinformationen geht.
BROWSER : Chrome installiert ungefragt 4-GByte-Datei für KI
Die Datei werde von Gemini Nano genutzt und könne nicht einfach so vom Computer entfernt werden, erklärt ein Datenschutz-Spezialist.
Anmerkung: Neben einigen Unverschämtheiten und Unverträglichkeiten mit der Datenschutzgrundverordnung bemerkt der Autor des Artikels aber auch etwas (wenn auch unschraf), das man nicht so ohne weiteres im Fokus hat
Bei Chromes Verbreitung stößt das [die Verteilung der 4-Gigabyte-Datei] zwischen 6.000 und 60.000 Tonnen CO2-äquivalente Emmissionen aus
Raubkopien für KI-Training: Nächste Sammelklage von Verlagen gegen Meta
In den USA geht die Auseinandersetzung um das Training von KI-Modellen mit Material aus Schattenbibliotheken in die nächste Runde. Wieder geht es um Meta.
Journalismus im Wandel : Führt die KI zum K.o. der Pressefreiheit?
Künstliche Intelligenz wird im Journalismus zum Hilfsmittel. Gleichzeitig erhöht sie den wirtschaftlichen Druck und verändert, wie wir die Realität wahrnehmen.
Anmerkung: Herr Wolf unterstreicht in seinem sehr schönem Essay
Der KI-Prozess selbst, also das, was zur Verarbeitung passiert, bleibt uns verborgen. Das nennt man Blackbox-KI.
Und wir sind froh, dass er unsere, im jottBlog oft geäußerte Meinung teilt…
Und diesen Blackbox-Effekt können selbst Expertinnen und Experten oft nicht im Detail erklären, weil er schlicht nicht einsehbar ist. Verstehe ich nicht, wie etwas funktioniert, verliere ich die Kontrolle.
Höflichkeit hat ihren Preis: Nette KIs machen bis zu 30% mehr Fehler
Große Sprachmodelle sollen besonders freundlich und einfühlsam auf Anfragen reagieren. Eine Untersuchung enthüllt jedoch einen massiven Haken an der Sache. Die Künstliche Intelligenz opfert für die Harmonie im Gespräch reihenweise harte Fakten.
Anmerkung: Wie immer: man weiß es nicht. Man wird es den Halluzinatoren, die in diesem Artikel auch liebevoll „Systeme“ genannt werden, nicht beibiegen.
OpenAI trackt in den USA per Cookies für personalisierte Werbung
ChatGPT und andere Dienste teilen jetzt die Daten von US-Nutzern mit Werbetreibenden. Auch für mehr Werbung in den eigenen Apps.
Anmerkung: Kennen wir das nicht alle?!? Strohhalm, rettender, nun, wir ergreifen ihn! Erinnern wollen wir uns aber: das KI-Moped sei so geil, dass wir ohne dieses *nicht* leben können, oder?!? Es ist das Pony, das alles kann! Und jetzt: schäbige Werbung, Gossen-Palaver, unschön, erniedrigend und schäbig.
Bereits Anfang des Jahres 2026 hatte OpenAI angekündigt, dass es aus Kostengründen verstärkt auf Werbung setzen wird.
Unglaublich!!! jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (861 bis 870)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/18/ki-unfall-861-bis-870/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Neurowissenschaftler warnt: Bei KI-Waffen kennen wir Input und Output – aber nicht, was dazwischen passiert
Ein Großteil der Debatte über KI-gestützte Waffen dreht sich um die Frage, inwieweit Menschen die Arbeit der KI überblicken sollen. Allerdings besteht das größere Problem nach wie vor darin, dass wir die inneren Abläufe der KI nicht wirklich verstehen, meint unser Autor.
Anmerkung: „Unser Autor“ ist, soweit wir das Überblicken können, Kognitions- und Computerneurowissenschaftler und darauf spezialisiert, wie das Gehirn Absichten in Handlungen umsetzt, womit er sehr nah an den Fähigkeiten unserer Gattin ist, die sich allerdings auf Gatten spezialisiert hat. Der Artikel lümmelt hinter einer Bezahlschranke herum, was uns allerdings nicht weiter interessiert, da der Teaser bereits alles verrät (was die allzeit aufmerksamen jottBlog-Leser ohnehin wissen): sie, die Forscher, wissen es einfach nicht.
Meet the AI jailbreakers: ‘I see the worst things humanity has produced’
To test the safety and security of AI, hackers have to trick large language models into breaking their own rules. It requires ingenuity and manipulation – and can come at a deep emotional cost
Anmerkung: Nicht das hier gezeigte und abschließende Zitat, welches vorzüglich mit unseren schimmeligen Verschwörungstheorien harmoniert, ist der Grund, warum man seine Englischkenntnisse durch diesen Artikel aufbessern sollte. KI hat seinen Preis und wir lernen hier einen weiteren Bezahlvorgang kennen…
No one – not even the people who build them – knows precisely how these [KI] models work, which means no one knows how to make them fully safe, either.
Fake-Shops mit KI: So schützt du dich vor der neuen Betrugsgeneration
Fake-Shops sind kein neues Phänomen. Neu ist aber, wie gut sie geworden sind. Denn KI-generierte Betrugsseiten erreichen inzwischen ein Niveau, das selbst erfahrene Online-Käufer täuscht.
Auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Wettermodelle sagen meteorologische Extremereignisse schlechter voraus als klassische numerische Modelle. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Fachjournal „Science Advances“ von Mittwoch. Fachleute zweifeln derzeit an der Verlässlichkeit der KI-Modelle.
KI-Investitionen steigen auf 725 Milliarden Dollar
Amazon, Google, Microsoft und Meta haben ihre geplanten Investitionen in Künstliche Intelligenz nochmals erhöht. Die Pläne nähren Zweifel bei Investoren, ob sich die enormen Summen wieder verdienen lassen.
Anmerkung: Wir erlauben uns das hier zu vermerken; eher für das Geschichtsbüchlein. Ein weiteres Mosaiksteinchen auf dem endlosen Teppich… Und – hey, was könnte man doch ansonsten alles Schönes mit den Goldtalern machen? Fällt jemandem was ein?!? Schnell in den Kommentar bei tagesschau.de schreiben! Wie, was? Geht nicht! Einbahnstraßen-Kommunikation (30.04.2026), ach so…
Gegen KI-Slop: Spotify führt Kennzeichung für „echte“ Künstler ein
Spotify kennzeichnet künftig die „Authentizität“ von Künstlern. Reine KI-Profile sind zunächst ausgeschlossen, doch die Kriterien könnten sich künftig ändern.
Geld für KI statt Open Source: pgBackRest-Projekt gibt auf
Das verbreitete Backup-Tool pgBackRest hat keine Geldquelle mehr. Die Community diskutiert über Nachfolger und die prinzipielle Finanzierung von Open Source.
Anmerkung: Was dieses pgBackRest eigentlich ist, wollen wir hier nicht weiter erläutern, sondern nur ein Bildchen bringen, dass das grundlegende Drama eigentlich ganz hübsch darstellt
Neue Google-Funktion digitalisiert deinen Kleiderschrank – und kennt dann jeden deiner Pullover
Google integriert eine neue Funktion in seine Foto-App, die den Kleiderschrank der Nutzer:innen digitalisiert. Das „Wardrobe“-Feature nutzt künstliche Intelligenz, um Kleidung auf vorhandenen Bildern zu identifizieren und diese systematisch zu ordnen.
Anmerkung: Die Halluzinatoren kommen immer näher an uns ran! t3n scheint dies nicht so sehr zu kümmern und hat sogar noch einen Vorschlag zur Verbesserung
Praktisch wäre zum Beispiel auch die Vorbereitung auf bestimmte Wetterlagen oder Anlässe, indem die KI passende Ensembles aus dem vorhandenen Bestand herausfiltert.
„Es regnet gleich, ziehe bitte eine Badehose an!“ – oder so ähnlich?!? Wir wissen es nicht und wollen es auch nicht wissen.
OPENAI CODEX : KI-Agent redet ungefragt über Kobolde und Trolle
OpenAIs Coding-Agent Codex hat eine Vorliebe für Fantasiewesen entwickelt. Das Unternehmen musste ihm das offiziell verbieten. Mehrfach.
Anmerkung: Mystische Wendung, oder vielleicht zu viel (raubkopiertes) Fantasy-Gedöns beim Training verwendet? Wir wissen es nicht. Die internen Systemanweisungen von OpenAIs Codex, die wohl den Kollegen den Garaus machen sollen, sehen jedenfalls (laut golem, denn wir haben nicht nachgesehen) so aus:
Never talk about goblins, gremlins, raccoons, trolls, ogres, pigeons, or other animals or creatures unless it is absolutely and unambiguously relevant to the user’s query.
Gibt es doch gar nicht!!! jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (851 bis 860)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/17/ki-unfall-851-bis-860/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
sagt Herr James Thain, IPv8-Autor und wir sind froh, dass wir wenigstens einmal exakt erfahren können, was sie nicht ist, also, die Magie!
Wir wollen hier nicht zu sehr ins Internet-Adressen-Gedöns abgleiten, nur soviel: genau gesehen verbirgt sich hinter der wunderschönen Unter-Domäne (sub-domin) „jottBlog.langkau.name eine Verkettung von vier Zahlen (0 <= Zahl < 256), getrennt durch einen Punkt. Wenn man dann mal nachrechnet, dann findet man schnell heraus, dass das gar so viele Adressen nicht sind, die man damit basteln kann, nämlich 2^32, somit 4.294.967.296. Sieht nach Viel aus, reicht aber nicht so richtig. Und der eigentliche Nachfolger, IPv6, der eben dieses Problem hätte lösen sollen, hat sich nicht so richtig durchgesetzt, deshalb der Vorschlag „IPv8“ (abgerufen 13.05.2026).
jott
[Zitationshilfe] : „Magie (31)“ („IPv8“), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/13/magie-31/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Zuckerberg: Meta-KI soll Tag und Nacht für Nutzer arbeiten
Der Facebook-Konzern Meta will Nutzern Künstliche Intelligenz an die Hand geben, die rund um die Uhr für sie aktiv sein soll. Das geht enorm ins Geld.
Anmerkung: Die Geschichte hinter der Geschichte könnte vielleicht eine andere sein?!?
Der Investor und langjährige Branchenanalyst Gene Munster sieht einen Widerspruch zur öffentlichen Kommunikation der Firma: Zuckerberg übertünche mit seinen Visionen, dass Facebook „das aggressivste Unternehmen beim Ersetzen von Menschen durch KI“ sei (…)
Mehr Ermittlungsbefugnisse für Polizei : Kabinett macht Weg frei für KI-Fahndung
Die Bundesregierung will der Polizei erlauben, Datensätze per KI zu analysieren und online abzugleichen. Am Ende könnte sogar Palantir eingesetzt werden.
Anmerkung: Merken wir, wie die Problemchen langsam, ganz langsam angekrochen kommen?
CHATGPT VERFEHLT ZIELE : OpenAI-Führung stellt Ausgaben für Rechenleistung infrage
Wenn OpenAI seinen Umsatz nicht steigert, könnten Rechnungen für die Abnahme von Rechenkapazität nicht mehr bezahlt werden.
Anmerkung: So rennt der Hase, wenn man zockt! Frau Friar, OpenAIs Finanzchefin, haut das bereits im Teaser paraphrasierte den Führungskräften um die Ohren
(…) dass Rechnungen für die vertraglich festgelegte Abnahme von Rechenleistung nicht mehr getilgt werden können, wenn der Umsatz nicht schnell genug steigt.
Wobei wir uns nicht ganz sicher sind, ob es statt „Umsatz“ nicht besser „Einnahmen“ lauten sollte, wollen da aber mal besser still sein, da wir kein Goldtaler-Verwalter sind.
KI-Halluzinationen: Südafrikas Regierung zieht Entwurf für KI-Strategie zurück
Eine nationale KI-Strategie wollte Südafrikas Regierung dem Land eine Führungsrolle sichern. Dann wurden KI-Halluzinationen im Literaturverzeichnis entdeckt.
Anmerkung: Da haben die „Verantwortlichen“ für den Entwurf der KI-Strategie wohl schon vorzeitig ernst gemacht…
Wir wollen soziale Medien dazu nutzen, um mit unseren Freunden in Kontakt zu bleiben. Doch nun macht auch noch KI-generierter Content das Internet immer unpersönlicher und unmenschlicher. Die eigentliche Idee wird so ad absurdum geführt.
Anmerkung: So vollständig und lesenswert wie Frau Siepmann können wir nicht schreiben:
Warnung vor dem Betrug mit KI-generierten pseudowissenschaftlichen Büchern am Beispiel „tredition“
[Anmerkung: die originale Bildunterschrift, wie im Blogeintrag vorzufinden, 28.04.2026]
Nein, er ist nicht der Vater von Johann Sebastian Bach: KI-generiertes Cover eines Fake-Buches über Johann Christoph Bach – mit sechs Fingern an der rechten Hand.
Studie: Ein Drittel neuer Websites ist KI-generiert
Rund 35 Prozent neuer Websites sind laut einer Studie KI-generiert. Während die inhaltliche Vielfalt abnimmt, bewahrheiten sich andere Befürchtungen nicht.
Anmerkung: Die nachfolgende Bemerkung reicht aus für einen KI-Unfall
Die Vielfalt an Ideen und Perspektiven im Netz nimmt also durch KI ab.
GEISTIGES EIGENTUM : Taylor Swift sichert Stimme und Aussehen als Marke ab
Taylor Swift geht juristisch gegen KI -Klone vor. Neue Markenanmeldungen sollen ihre Stimme und ihr visuelles Erscheinungsbild schützen.
Anmerkung: Frau Swift kann sich das leisten, viele andere nicht. Und wir sehen hier sehr deutlich, dass sich homo sapiens gegen KI rüstet, vor-sorglich vor-verteidigt, sich schützt. Ein Individuum, das sich bedroht fühlt tut es, nicht eine das Individuum (und Gesellschaft) schützende Politik (ein schützendes Recht)!
Weil ein Cursor-Agent mit Claude -Modell im Hintergrund einen Authentifizierungsfehler lösen wollte, löschte er die gesamte Datenbank eines SaaS-Anbieters.
Anmerkung: Es ist nicht das erste Mal, dass wir solcher Art von Unfall im jottBlog würdigen. Und es wir auch ziemlich sicher nicht der Letzte sein. Und wir sind uns ebenfalls sicher, dass es ähnlich Gelagertes mit noch krasseren Auswirkungen geben wird.
Wir wollen hier auch nicht unnötig Angst verbreiten, aber es wird sogar in Bereichen passieren, von denen die Öffentlichkeit so schnell nichts mitbekommen wird.
Da schau an, jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (841 bis 850)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/06/ki-unfall-841-bis-850/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Komm, wir sing’n ein Lied La-la-la-la, la-la-la-la-la-la Wir sing’n ein Lied La-la-la-la, la-la-la-la-la-la
Über all das, was ich lieb Über das, woran uns was liegt Über Wahnsinn und Genie Über Dummheit und Magie
Das zitierte ist ein Schnipsel aus Mark Forster(s) „Ein Lied“, welches er – so weit wir es sehen konnten – Album-frei im Februar 2026 veröffentlichte.
Uns größtmögliche Mühe gebend, konnten wir im „La-la-la…“ ein Hauch von Wahnsinn und Genie erhorchen, auch eine Prise Dummheit, doch die Magie blieb uns verborgen.
Stiftung Deutsche Depressionshilfe warnt vor KI als Therapie-Ersatz
Chatbots werden für viele zum Gesprächspartner bei seelischen Problemen. Doch gerade bei ernsthaften Erkrankungen stoßen die Systeme an Grenzen.
Anmerkung: Es wird gewarnt, nicht weil es als Ersatz herangezogen werden könnte, sondern weil es herangezogen wird. Und wir wollen unser Augenmerk hier an dieser Stelle auf etwas anderes richten, nicht auf die die Dies- und Jenseitigkeit eben der Grenzen, sondern auf die Tatsache, dass die „Systeme“ nicht neutral sind und die Tendenzen immer neu justiert werden können. Sie greifen in das Leben der Menschen ein, sie gestalten somit in der Gesamtheit gesellschaftliche Räume.
Wir wollen es an dieser Stelle festhalten (#Re-vorab), hier im 840. KI-Unfall: in einigen Jahrzehnten wird das Geheule ob der ganzen Deformationen (individuell und/oder gesellschaftlich) wieder groß sein (vergleichbar zur Social Media-Problematik, zum Beispiel), was aber einer Elite und den Nutznießern (von dieser Problematik) ziemlich Wumpe sein wird…
Über 600 Google-Mitarbeiter fordern den Verzicht auf geheime Militär-Aufträge. Denn dort ließen sich auch die Reste von Googles KI-Ethik nicht überprüfen.
Anmerkung: An sich sollten wir das Ansinnen der Googler gutheißen. Dennoch finden wir den Artikel unter KI-Unfall gut aufgehoben, da dieser ein paar Fälle anführt, die das möglich machen:
OpenAI beschreibt seine Mission neu: Weniger AGI, mehr Machtfrage
OpenAI-Chef Sam Altman schreibt die Grundsätze seines Unternehmens neu auf. Es geht nicht mehr nur um die Zukunft, sondern immer stärker auch um das Jetzt.
Anmerkung: Wir wollen uns immer daran erinnern „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus, Rainer Mühlhoff, Reclam Verlag, 2025“. (Und hier noch ein weiteres Experiment: <https://books.popfeed.social/book/3150146666>)
Nvidia ist als erste Firma über 5 Billionen US-Dollar wert
Halbleiterfirmen geht es an der Börse prächtig. Nvidia ist die wertvollste Firma der Welt, aber auch AMD und bedingt Intel erzielen Allzeithochs.
Anmerkung: Keine Frage, ein Minus-Eintrag unter den KI-Unfällen. Allerdings nicht uninteressant für das Geschichtsbuch. Und (wir erlauben uns diese Einordnung) wir wollen eine Position dazu einnehmen: damit wird dieses Unternehmen *nicht* die Probleme lösen, denen es die Straße ebnet, sondern, es wird ein Teil des Problems sein. So wird es dereinst in den Geschichtsbüchern stehen. #Re-vorab. Es heißt in dem Artikel
Die Steigerung kommt vom anhaltend hohen Bedarf an KI-Beschleunigern von Cloud-Hyperscalern.
Geistiges US-Eigentum gestohlen: US-Botschaften sollen vor DeepSeek & Co. warnen
Die US-Regierung macht sich Kritik von KI-Firmen wie Anthropic an der Konkurrenz aus China zu eigen. US-Botschaften sollen vor der Nutzung von DeepSeek warnen.
Anmerkung: In der Tat schlägt dieses Thema nicht zum ersten Mal im jottBlog auf. Nun also in einer Regierungsfassung und man denke sich da einmal ein! Nur eben auch ist zu bemerken, dass die ganze Raubkopiererei, die ganze Aneignung von urheberrechtlich geschütztem Werken. nicht einmal ansatzweise kritisiert wurde!
Künstliche Intelligenz im Krieg : Wie Algorithmen Angriffe beschleunigen
Im Iran-Krieg haben die USA und Israel in kurzer Zeit auffallend viele Ziele angegriffen. Fachleute führen die hohe Geschwindigkeit und Koordination der Angriffe auch auf den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz zurück.
Anthropic erklärt, warum Claude Code wochenlang schlechter funktionierte
Nutzer beschwerten sich über nachlassende Qualität bei Claude Code. Anthropic hat drei separate Fehlerquellen identifiziert und behoben. Das Unternehmen verspricht strengere Qualitätskontrollen.
Anmerkung: Schöner Artikel. Wildes Rumgeschraube, bei gewisser Ahnungslosigkeit, was da eigentlich warum wie passiert. Auch nett ist das Schlussstatement des Artikels, denn es zeigt was nun langfristig passieren wird: erst hat man angefixt (ja, wie ein Dealer!), dann geht man elegant über zum Geldverdienen
OpenAI wiederum verdoppelte mit GPT-5.5 die API-Preise gegenüber dem Vorgänger auf 5 Dollar pro Million Input-Tokens und 30 Dollar pro Million Output-Tokens. Die Zeiten günstiger Flatrates für die leistungsstärksten agentischen KI‑Werkzeuge neigen sich dem Ende zu.
Neue KI-Rechenzentren verschmutzen Umwelt mehr als ganze Staaten
Die großen KI-Betreiber brauchen in der nächsten Zeit riesige Mengen zusätzlicher Kapazitäten in der Stromerzeugung. Dabei setzen sie insbesondere in den USA auf schnell zu errichtende Gaskraftwerke, die enorme Mengen an Treibhausgasen ausstoßen.
Er nennt es Neue Deutsche Kunst, nutzt KI – und Ideenreichtum
Anmerkung: Ist da etwas von den mächtigen journalistischen Säulen des Deutschen RollingStone gerutscht? Wir erlauben uns an dieser Stelle eine leichte Justage, denn Herr Richter hat als Produzent unter dem Namen „Neue Deutsche Kunst“ ein Album mit dem Titel „Keine Nichtmusik“ veröffentlicht. discogs vermeldet
Recorded by noone
2024-2025
100% Menschenfrei
Musik für die Filme der Künstlergruppe Neue Deutsche Kunst.
Warum sich der RollingStone (oder, um etwas genauer zu sein, Herr Ziemer) gerade diesen – im folgenden Zitat genannten – Titel herauspickt, um eine gewisse Attitüde bei Herrn Richter zu diagnostizieren, ist uns allerdings schleierhaft, denn genauer kann man es nicht auf den Punkt bringen
Die Texte sind purer Dada, ein Song heißt „Schlingen siefen und Fässe binden“
Bild: Wir hatten die Beiden ganz anders in Erinnerung. (Bildschirmphoto angefertigt von folgendem Video <https://vimeo.com/1124664066>, 24.04.2026)
Wir tendieren – wenn es schon darum gehen soll, Dada nachzuspüren – eher zu dem Titel „Der Sputz der Tagropronisten“. In einer Internetzsuche bemühten wir „Tagropronisten“, da uns dieses Wort nicht geläufig war und diese Suche letztlich immer wieder auf eben den Titel des Liedchens verwies… unter anost.net finden wir in einer hübschen Rezension des Albums die Frage
How do we listen when we know the human is absent?
Das scheint uns die zentrale Frage zu sein!
Herr Ullrich zitiert in seinem Büchlein „Was war Kunst? Biographien eines Begriffs“ (Wolfgang Ullrich, Fischer Verlag, 2005) und dort im letzten Kapitel „Ende der Kunst (Vom Überdruß an der Geschichte)“, aus Herrn Hegels „Vorlesung zur Ästhetik“ (um 1820) Folgendes
Die eigentümliche Art der Kunstproduktion füllt unser höchstes Bedürfnis nicht mehr aus; (…) so ist es einmal der Fall, daß die Kunst nicht mehr diejenige Befriedigung der geistigen Bedürfnisse gewährt, welche frühere Zeiten und Völker in ihr gesucht und nur in ihr gefunden haben
…und, ist das eine Antwort? Wir wissen es nicht. Eigentlich ein #POP-splitter
Bild: Ob der Halluzinator wohl weiß, was ein Taschentuch ist?
US-Regierung wirft China vor, amerikanische KI-Modelle in großem Stil illegal zu kopieren
Die US-Regierung wirft vor allem China vor, amerikanische KI-Modelle in großem Stil illegal zu kopieren.
Anmerkung: Schon, oder? Niedlich sind sie, oder? Zum Einen werden die Halluzinatoren mit urheberrechtlich geschützten Daten gefüttert, dass die Schwarte knattert – Wie? Was? Illegal?!? Chill dich mal Bro!. Zum Anderen können wir davon ausgehen, dass die Hersteller/Betreiber dieser US-Amerikanischen „Modelle“ ziemlich genau wissen, was sie da den Chinesischen Dudes vorwerfen, da sie’s ebenfalls mit Chinesischem Gedöns machen. Unsere zwei Kupfertaler drauf!
Wie auch immer. Dieser Artikel hat aber noch ganz andere Qualitäten und enthüllt
dass die [US-amerikanischen] KI-Modelle „ideologisch neutral“ und „wahrheitsorientiert“ arbeiten
und das aus einem einfachen Grund
Die Trump-Regierung will US-Modellhersteller verpflichten, ihre Propaganda unter dem Deckmantel politischer Neutralität zu übernehmen; (…)
Wir ersparen uns eine Einordnung und rücken unser Aluhütchen zurecht.
Neu und umsonst!!! jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (831 bis 840)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/03/ki-unfall-831-bis-840/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
KI kostet viel: Microsoft und Meta streichen zehntausende Jobs
Meta und Microsoft streichen zusammen bis zu 23.000 Arbeitsplätze. Beide US-Technologiekonzerne reagieren damit auf steigende Kosten und milliardenschwere Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI).
Anschlag auf US-Uni: Strafrechtliche Ermittlungen wegen Beihilfe gegen ChatGPT
Vor einem Jahr hat ein Mann in Florida zwei Menschen getötet. Weil ChatGPT bei der Vorbereitung geholfen haben soll, wird jetzt gegen OpenAI ermittelt.
Anmerkung: Eine klitzekleine Stelle läßt aufhorchen: Herr Uthmeier, von der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats Florida bemerkt, dass man nämlich, wenn man ChatGPT als „Person“ betrachte, Neuland beträte. Aber das würde OpenAI (dem Hersteller des Halluzinatoren) in die Karten spielen – was in diesem Artikel nicht hervorgehoben wird, ist, dass OpenAI ohnehin die Auffassung vertritt, in Zukunft nicht für durch die durch KI möglicherweise entstandenen Schäden verantwortlich gemacht werden zu können. Hier in diesem Artikel heißt es lapidar
dass ChatGPT im konkreten Fall nur Informationen geliefert habe, die in öffentlichen Quellen wie dem Internet verfügbar waren.
Anthropics gefährliche KI Mythos: Unbefugte wohl mit Zugriff seit dem ersten Tag
Anthropics leistungsfähigste KI soll so gefährlich sein, dass nur ausgewählte Firmen Zugriff haben. Unbekannte sollen das laut eines Berichts umgangen haben.
Anmerkung: Soviel zum Thema „Access Control“ (Zugriffskontrolle), sollte das stimmen – oder ist das Alles nur eine weitere Nuance eines perfekt inszenierten PR-Theaters? Wir wollen mal die Augen offen halten!
Meta erfasst Mausbewegungen und Tastenanschläge von Mitarbeitern für KI-Training
Neue Tracking-Software auf Büro-PCs bei Meta Platforms zeichnet Maus- und Tastaturaktionen der Nutzer auf. So sollen KI-Modelle menschliches Verhalten lernen.
Anmerkung: Nein, selbstverständlich
geht es nicht um Überwachung oder Leistungsbeurteilungen (…)
Also, bestimmt nur mal in besonderen Fällen [unsere Anmerkung], aber wie auch immer. Bildschirmphotos werden auch gemacht, dann lernt die KI noch ein bisschen und schwupps, führen die „Arbeitsabläufe zu einer verbesserten Betriebseffizienz“ – ohne homo sapiens, die „KI-getriebenen Teams der neuen Organisationsstruktur“ hat irgendwann genügend gelernt…
Die Aufholjagd bei Künstlicher Intelligenz in Europa droht, die Fehler des Silicon Valleys zu wiederholen. Es braucht eine Alternative zu privaten Akteuren.
Anmerkung: Herr Siebold und Herr Vietz, die sich verantwortlich für diesen Artikel geben, haben eine gute Idee, die sie bereits im ebenfalls selbstverfassten Teaser zerbröseln: dass die Fehler wiederholt würden. Und genau das steht zu befürchten. Es wundert nicht, dass Herr Siebold, der auf der teueren Schule in Osnabrück wohl sein Wesen getrieben hat und bei Herrn Mühlhoff als ehemaliges Team-Mitglied gelistet wird, ebendiesen Herrn Mühlhoff zitiert. Genau das Buch, dass der Autor dieser Zeilen wohl am häufigsten zitiert, verlinkt, genannt und verschenkt hat. Sicher, muss hier auch noch einmal geschehen:
Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus, Rainer Mühlhoff, Reclam Verlag, 2025
Der Artikel schließt mit einer gewissen Euphorie, der wir allerdings mit einem als Allgemeinplatz geltenden Ausruf, dass die Hoffnung wohl zuletzt stürbe, einen Dämpfer erteilen müssen
KI nicht entlang bestehender Macht- und Marktlogiken und jener dominanten Tech-Kultur zu imitieren, sondern als gesellschaftliches Projekt zu begreifen, über deren Zwecke, Grenzen, Einsatz – oder auch Abschaffung – demokratisch verfügt werden muss.
MUSIKSTREAMING : Fast die Hälfte der Uploads auf Deezer sind KI-Musik
Vollständig KI -generierte Songs haben sich auf Deezer vervielfacht. Für menschliche Musiker stehen viele Einnahmen auf dem Spiel.
Anmerkung: Dass Herr Lanternier, Deezer-CEO, in Mathematik aufgepasst hat und uns mit einem Hauch von Statistik umweht, entnehmen seiner Bemerkung
KI-generierte Musik ist längst kein Randphänomen mehr
…die mit ein paar Zahlen garniert wird:
täglich (!) werden 75.000 KI-generierte Songs hochgeladen
das seien 44% aller hochgeladenen Stücke
Somit stimmt seine Aussage, es handelt sich *nicht* um ein Randphänomen, sondern um fast die Hälfte. Das sind also
insgesamt 170.454 Songs, täglich
somit jährlich 62.215.908, Songs
davon also 27.375.000 KI-generiert
Und wir wollen uns vor Ohren, äh, Augen halten: die Dinger müssen generiert werden. Das kostet eine Menge Goldtaler und verdödelt eine Menge Energie. Wer gewinnt?
Neu und frisch!!! jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (821 bis 830)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/01/ki-unfall-821-bis-830/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Dieser 13 Jahre alte Klassiker geht aktuell in einer KI-Bearbeitung rum. Mir tun Menschen leid, die glauben, mit sowas hätten sie eine kreative Leistung erbracht. Ansonsten isses egal. Ihr wisst, dass das hier das Original ist, ich weiß es – Rest juckt nicht.
Anmerkung: Das erlauben wir uns hier wiederzugeben. Und Herr Ruthe grollt uns sicher nicht, wenn wir eben diesen „Klassiker“ (wir schwör’n, völlig unbearbeitet und komplett unkreativ!) hier zeigen:
KI-Influencer im US-Wahlkampf: Hunderte Fake-Accounts unterstützen Trump in Social Media
KI-generierte Avatare mischen sich laut einer aktuellen Untersuchung zunehmend in den politischen Diskurs ein.
Anmerkung: Manche erinnern sich noch: als man die Auffassung vertrat, dass Social Media verbogen wird, um politisch Einfluss zu nehmen (Brexit – hm?!?), da wurde einem schnell zugerufen, dass man doch bitte nicht soviel Zeit mit der Tastatur verbrächte! Aber das ist nun alles kalter Kaffee, denn das war damals nur gescriptetes Bot-Gedöns, da sind wir nun ein Schrittchen weiter: hier und da einen Halluzinatoren mit der genehmen Gesinnung zusammen gedengelt, copy/paste, ein bisschen nachjustieren, damit’s nach unterschiedlichen Agenten aussieht, Klapps auf’n Popo und los geht’s!
Neue Studie bestätigt: Wer KI blind vertraut, zweifelt mehr an sich selbst
KI-Tools sind aus dem Arbeitsalltag kaum wegzudenken. Eine britische Studie legt allerdings nahe, dass die Art der Nutzung entscheidend dafür ist, wie Mitarbeiter:innen ihre eigene Kompetenz wahrnehmen.
Anmerkung: Sarah Baldeo, die im Bereich KI und Neurowissenschaften promoviert
Generative KI kann zu kognitivem Verfall oder kognitiver Evolution führen – es hängt von Ihrem (!) Interaktionsstil ab
Wir, die wir uns direkt angesprochen fühlen, senken mit einem Schuldgefühl unser Haupt: ‚Wir waren es, wir hätten ja auch anders interagieren können, dann wären wir jetzt nicht so strunzdoof!‘. Wir erlauben uns aber auch anzufügen, dass der „kognitive Verfall“ ein im Freifeldversuch in Kauf genommener Kollateralschaden ist. Die Schuld wird niemand tragen, die Kosten die Gemeinschaft und die Erträge der „kognitiven Evolution“ erlangen wenige.
KI-Chatbots und Sykophantie: So stark ist die Bauchpinselei bei Claude, Gemini und ChatGPT
Dass Chatbots uns gerne nach dem Mund reden, ist bekannt. In der neuen Folge t3n Tool Time prüfen wir, welche KI-Tools dabei besonders auffallen – und erklären, was das mit „dark patterns“ zu tun hat.
Anmerkung: Außer der Eigenwerbung können wir noch Eines extrahieren
Einige Studien bestätigen, dass sich Sykophantie, also Ja-Sagerei, nicht wirklich aus Chatbots herausbekommen lässt. Auch, weil Chatbots Produkte sind, die eine angenehme Nutzungserfahrung bieten sollen.
Strichen wir das einzige „auch“ im letzten Satz, dann kommen wir der Wahrheit vermutlich näher, denn die Produkte *sind* so designt, genau so. Es geht nicht um sinnvoll, wahr, richtig, gut. Nein, die angesprochene biologische Einheit soll kleben bleiben, soll Geld und (was ebenso wichtig ist) Daten abgeben.
Anthropic-Chef über KI-Skalierung: „Es gibt kein Ende des Regenbogens“
Anthropic-Chef Dario Amodei hält die Skalierung großer KI-Modelle für noch lange nicht ausgereizt.
Anmerkung: Herr Amodei fällt hier mit schon fast lyrischen Einwürfen auf! Der hier zitierte Aufruf ist was? Was heißt das? Worum geht’s? Verwerfungen?
Die Branche dürfe die Disruption nicht leugnen, sondern müsse den positiven Effekt aktiv so groß machen, dass er als „Werkzeug“ zur Bewältigung der Verwerfungen dient.
Anthropics „zu gefährliche“ Cybersecurity-KI Claude Mythos könnte sich als Mythos erweisen
Anthropic hält sein Cybersecurity-Modell Claude Mythos mit Verweis auf einzigartige Fähigkeiten unter Verschluss. Zwei separate Untersuchungen zeigen, dass auch kleine und offen verfügbare Modelle die gezeigten Schwachstellenanalysen weitgehend rekonstruieren.
Anmerkung: Nun, sollten wir von Anthropic erwarten wollen, dass sie das Feld vollständig den freidrehenden Marketing-Schleudern von OpenAI zu überlassen haben? Nein, ganz im Gegenteil, denn nur dann können wir von Herrn Altman (OpenAIs Oberhäuptling, April 2026), ebenso angestachelt, erneute Höchstleistung in jener Disziplin erwarten!
Wahrig Deutsches Wörterbuch, Renate Wahrig-Burfeind, 9. Auflage, wissenmedia in der inmesia ONE] GmbH, 2011. Diesem, das ja vielleicht auch als Raubkopie bei Anthropic vorliegen könnte, entnehmen wir eine leicht unterkühlte Erklärung
Mythos (m.; -, My | then) oV Mythus 1 Überlieferung eines Volkes von seinen Vorstellungen über die Entstehung der Welt, seine Gottheiten, Dämonen usw. 2 Sage von Göttern, Helden, Dämonen 3 Zur Legende gewordene Begebenheit od. Person von weltgeschichtlicher Bedeutung • seine Rede vor der Berliner Mauer ist bereits ~ geworden [<grch. mythos „Wort, Rede, Erzählung“, gelegentl. mit latinisierter Endung -us]
Nun wissend, dass auch „Mythus“ geht, finden wir im
Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, Hans Bächtold-Stäubli (Eduard Hoffmann-Krayer), 3. unveränderte Auflage, 1927; jetzt: Fröhlich & Kaufmann Verlag, 2021, im Band 5, unter dem Eintrag „Märchen“ auf der Seite 1098
(…) In dem heutigen Bedeutungsumfange geht das Wort M[ärchen] auf die Sammelarbeit der Brüder Grimm zurück. Daß M[ärchen], Sage und Mythus in enger Beziehung zueinander stehen, ist allgemein zugestanden. Aber die Auffassung über ihr gegenseitiges Verhältnis ist verschieden
J. Grimm war geneigt, den Mythus als die Urform auch für die beiden anderen anzusehen, so zwar, daß die Sage dem Mythus ursprunghaft näherstehe als das M[ärchen], welches als letzter Ausläufer zu betrachten sei, dadurch entstanden, daß derselbe Stoff einer kindlichen Anschauungsweise angepaßt sei. Erst nachdem diese Erzählungsformen in ihrem ethnographischen Vorkommen allgemein studiert worden sind, hat sich die Ansicht Bahn gebrochen, daß M[ärchen] und Sage sehr wohl gleichzeitig miteinander und mit dem Mythos ihren Ursprung haben können. Wundt erkannte daraufhin, daß der Mythus als der Oberbegriff anzusehen sei, also daß M[ärchen] und Sage gleichsam Spezialformen des Mythus seien (…)
Aha, quasi eine Sage also, aber immerhin (darunter macht’s Anthropic halt nicht) ein Oberbegriff haben wir es uns doch gedacht!
„Mythos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, https://www.dwds.de/wb/Mythos, abgerufen am 18.04.2026. Und hier erlauben wir uns zu extrahieren
1. mündliche oder auch schriftliche, sagenhafte Überlieferung der Vorstellungen eines Volkes aus seiner Vorzeit, besonders über die Welt, Götter und Menschen
2. meist glorifizierende und oft kultisch verbrämte Legende zur Deutung historischer Erscheinungen
Schade, dass unter 2. nix mit „Halluzination“ vorkommt. Hätte unser Spitzenreiter werden können… Herrn Altman rufen wir zu: „Mr. Altman, Sir! Next product, name it SAGA!“.
814. Emaldrien de Argutus (@emaldrien.bsky.social), 17.04.2026, 16:32
Der inflationäre Gebrauch der Worte »direkt«, »klar« und vor allem »ehrlich« neuerdings bei KIs geht mir auf die Nerven. »Ich sags dir klar und ehrlich, die ehrliche Antwort ist, direkt ausgedrückt, so ehrlich wie möglich.. blah.. fasel..« (…)
Die Antworten sind dabei genauso scheiße, wie vorher
Anmerkung: Der Wort- und Gedankengewaltige Emaldrien de Argutus gab seinem Unmut (auf Bluesky am 17.04.2026 unter dem Konto @emaldrien.bsky.social) einen angemessenen Raum. Uns bleibt nur die Vermutung, dass die Enttäuschung zu Recht geäußert wurde, da uns die vorhergehenden Fragen an den Halluzinatoren und die korrespondierenden und vollumfänglichen Antworten dessen bedauerlicher Weise nicht zur Verfügung gestellt wurden…
OpenAI-Aktionäre hinterfragen angeblich OpenAI CEO Sam Altman vor dem Milliarden-Börsengang
OpenAIs Sam Altman wird vor dem Börsengang intern kritisch hinterfragt.
Anmerkung: Wir wollen (für Herrn Altman) hoffen, dass die OpenAI-Aktionäre nicht in den jottBlog eingetaucht sind, also, nicht in die Kategorie „KI-Unfall„. Alles andere wäre OK!
Lukrative Interna: KI-Firmen kaufen bei abgewickelten Firmen interne Daten
In den USA hat sich ein regelrechter Goldrausch rund um die Abwicklung gescheiterter Firmen entwickelt: KI-Firmen kaufen deren interne Kommunikationsdaten.
Anmerkung: Und dem schließen wir uns ganz selbstverständlich an, wenn jemand
die Datenschutzprobleme in diesem Zusammenhang für ziemlich gravierend [hält]
Neu und völlig unerwartet! jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (811 bis 820)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/04/29/ki-unfall-811-bis-820/> : aufgerufen am 00.00.20xx.