860. t3n, 03.05.2026
Neurowissenschaftler warnt: Bei KI-Waffen kennen wir Input und Output – aber nicht, was dazwischen passiert
Ein Großteil der Debatte über KI-gestützte Waffen dreht sich um die Frage, inwieweit Menschen die Arbeit der KI überblicken sollen. Allerdings besteht das größere Problem nach wie vor darin, dass wir die inneren Abläufe der KI nicht wirklich verstehen, meint unser Autor.
Anmerkung: „Unser Autor“ ist, soweit wir das Überblicken können, Kognitions- und Computerneurowissenschaftler und darauf spezialisiert, wie das Gehirn Absichten in Handlungen umsetzt, womit er sehr nah an den Fähigkeiten unserer Gattin ist, die sich allerdings auf Gatten spezialisiert hat. Der Artikel lümmelt hinter einer Bezahlschranke herum, was uns allerdings nicht weiter interessiert, da der Teaser bereits alles verrät (was die allzeit aufmerksamen jottBlog-Leser ohnehin wissen): sie, die Forscher, wissen es einfach nicht.
<https://t3n.de/news/ki-waffen-black-box-problem-neurowissenschaftler-warnung-1739165/>
859. guardian, 29.04.2026
Meet the AI jailbreakers: ‘I see the worst things humanity has produced’
To test the safety and security of AI, hackers have to trick large language models into breaking their own rules. It requires ingenuity and manipulation – and can come at a deep emotional cost
Anmerkung: Nicht das hier gezeigte und abschließende Zitat, welches vorzüglich mit unseren schimmeligen Verschwörungstheorien harmoniert, ist der Grund, warum man seine Englischkenntnisse durch diesen Artikel aufbessern sollte. KI hat seinen Preis und wir lernen hier einen weiteren Bezahlvorgang kennen…
No one – not even the people who build them – knows precisely how these [KI] models work, which means no one knows how to make them fully safe, either.
858. DerStandard, 30.04.2026
KI UND MENTALE GESUNDHEIT : Grok riet Forscher dazu, Spiegel zu zerstören und Bibel rückwärts zu zitieren
Laut Untersuchung validiert Elon Musks Chatbot selbst stark wahnhaften Input. Andere Modelle unterschiedlich stark betroffen
857. t3n, 01.05.2026
Fake-Shops mit KI: So schützt du dich vor der neuen Betrugsgeneration
Fake-Shops sind kein neues Phänomen. Neu ist aber, wie gut sie geworden sind. Denn KI-generierte Betrugsseiten erreichen inzwischen ein Niveau, das selbst erfahrene Online-Käufer täuscht.
<https://t3n.de/news/fake-shops-mit-ki-so-schuetzt-du-dich-vor-der-neuen-betrugsgeneration-1740623/>
856. orf.at, 30.04.2026
KI kann Wetterextreme schlecht vorhersagen
Auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Wettermodelle sagen meteorologische Extremereignisse schlechter voraus als klassische numerische Modelle. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Fachjournal „Science Advances“ von Mittwoch. Fachleute zweifeln derzeit an der Verlässlichkeit der KI-Modelle.
<https://orf.at/stories/3428188/>
-855. tagesschau.de, 30.04.2026
KI-Investitionen steigen auf 725 Milliarden Dollar
Amazon, Google, Microsoft und Meta haben ihre geplanten Investitionen in Künstliche Intelligenz nochmals erhöht. Die Pläne nähren Zweifel bei Investoren, ob sich die enormen Summen wieder verdienen lassen.
Anmerkung: Wir erlauben uns das hier zu vermerken; eher für das Geschichtsbüchlein. Ein weiteres Mosaiksteinchen auf dem endlosen Teppich… Und – hey, was könnte man doch ansonsten alles Schönes mit den Goldtalern machen? Fällt jemandem was ein?!? Schnell in den Kommentar bei tagesschau.de schreiben! Wie, was? Geht nicht! Einbahnstraßen-Kommunikation (30.04.2026), ach so…
854. heise, 30.04.2026
Gegen KI-Slop: Spotify führt Kennzeichung für „echte“ Künstler ein
Spotify kennzeichnet künftig die „Authentizität“ von Künstlern. Reine KI-Profile sind zunächst ausgeschlossen, doch die Kriterien könnten sich künftig ändern.
853. heise, 30.04.2026
Geld für KI statt Open Source: pgBackRest-Projekt gibt auf
Das verbreitete Backup-Tool pgBackRest hat keine Geldquelle mehr. Die Community diskutiert über Nachfolger und die prinzipielle Finanzierung von Open Source.
Anmerkung: Was dieses pgBackRest eigentlich ist, wollen wir hier nicht weiter erläutern, sondern nur ein Bildchen bringen, dass das grundlegende Drama eigentlich ganz hübsch darstellt

<https://www.heise.de/news/Geld-fuer-KI-statt-Open-Source-pgBackRest-Projekt-gibt-auf-11277730.html>
852. t3n, 30.04.2026
Neue Google-Funktion digitalisiert deinen Kleiderschrank – und kennt dann jeden deiner Pullover
Google integriert eine neue Funktion in seine Foto-App, die den Kleiderschrank der Nutzer:innen digitalisiert. Das „Wardrobe“-Feature nutzt künstliche Intelligenz, um Kleidung auf vorhandenen Bildern zu identifizieren und diese systematisch zu ordnen.
Anmerkung: Die Halluzinatoren kommen immer näher an uns ran! t3n scheint dies nicht so sehr zu kümmern und hat sogar noch einen Vorschlag zur Verbesserung
Praktisch wäre zum Beispiel auch die Vorbereitung auf bestimmte Wetterlagen oder Anlässe, indem die KI passende Ensembles aus dem vorhandenen Bestand herausfiltert.
„Es regnet gleich, ziehe bitte eine Badehose an!“ – oder so ähnlich?!? Wir wissen es nicht und wollen es auch nicht wissen.
<https://t3n.de/news/digitale-wardrobe-google-fotos-1740513/>
851. golem, 30.04.2026
OPENAI CODEX : KI-Agent redet ungefragt über Kobolde und Trolle
OpenAIs Coding-Agent Codex hat eine Vorliebe für Fantasiewesen entwickelt. Das Unternehmen musste ihm das offiziell verbieten. Mehrfach.
Anmerkung: Mystische Wendung, oder vielleicht zu viel (raubkopiertes) Fantasy-Gedöns beim Training verwendet? Wir wissen es nicht. Die internen Systemanweisungen von OpenAIs Codex, die wohl den Kollegen den Garaus machen sollen, sehen jedenfalls (laut golem, denn wir haben nicht nachgesehen) so aus:
Never talk about goblins, gremlins, raccoons, trolls, ogres, pigeons, or other animals or creatures unless it is absolutely and unambiguously relevant to the user’s query.
Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!
jott
Gibt es doch gar nicht!!! jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (851 bis 860)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/17/ki-unfall-851-bis-860/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
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