Magie (34)

Nach der Eucharistiefeier werden Andachtsgegenstände geweiht. Die Gläubigen sollen sie hervorholen, und allenfalls dies ließe sich als »magisches« Rudiment deuten. Aber hinter dem Weihegebet des Priesters steht eine semiotische Theorie: Diese Gegenstände seien Zeichen und Hilfsmittel der eigenen Frömmigkeit.

Dieses dürfen wir dem Geschriebenen des Theologen und Historiker Helmut Zander, wohl sortiert im Kapitel „Maria erscheint in Sievernich“ (Plausibilitätsbedingungen eines katholischen Wunders) und dieses befindlich in dem Büchlein „Wunder“, entnehmen.

Im Großen und Ganzen geht es um die zum Wunder geadelten Visionen und/oder Erscheinungen einer Frau Manuela Strack, von nicht weniger als der Jungfrau Maria Anfang der 2000er und dem damit im Fortgang verbundenen Trubel. Herr Zander hat 2010 eine Veranstaltung, plus einer damit verbundenen Heiligen Messe zu Sievernich beobachtet und beschrieben. Für uns ist dieses „Rudiment“ eben dies: ein Rudiment, welches nicht ausreicht, uns die Magie (an sich) näher zu bringen…

jott


Helmut Zander, Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Zander

Maria erscheint in Sievernich (…und wir wollen einmal hoffen, dass es sich bei diesem Kapitel aus dem weiter unten aufgeführten Büchlein „Wunder“ nicht um eine böse, aber nicht minder lesenswerte Raubkopie handelt, die unter unifr.ch herumlümmelt; wir fassen es als Werbung für Suhrkamp Verlag und Herrn Zander auf!) : https://www.unifr.ch/screl/fr/assets/public/Zander%20Maria%20erscheint%20in%20Sievernich.pdf

Wunder, Poetik und Politik des Staunens im 20. Jahrhundert, Herausgegeben von Alexander C.T. Geppert und Till Kössler, suhrkamp, 2011 : https://d-nb.info/1002310482

Alle Internetzverbinder aufgerufen am 04.06.2026


[Zitationshilfe] : „Magie (34)“ (Manuela Strack und die Jungfrau Maria), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/06/04/magie-34/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

•#-#-#-#-#•

Magie (33)

[Der] vergleichbare Improvisator [Miles Davis] vermag mit wenigen Noten Welten zu eröffnen, Stimmungen umzudrehen und einen Zauber zu entfalten, der – so Dave Holland – «eigentlich keine Magie ist, sondern direkt von Miles‘ starker Persönlichkeit ausgeht».

Das dürfen wir dem Jazz-Lexikon, Martin Kunzler, Rowohlt 2002 (Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuausgabe, Erstausgabe 1988) unter den Eintrag Davis, Miles Dewey entnehmen. Herrn Holland gestehen wir zu, das magische Epizentrum gedunden zu haben, wo er doch als Bassist auf nicht wenigen Alben nicht wenig Zeit mit Miles Davis verbrachte. Uns bleibt, dass wir ihn leider nicht kennengelernt haben und weiter suchen müssen…

jott


Miles Davis

Dave Holland


[Zitationshilfe] : „Magie (33)“ (Miles Davis), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/06/04/magie-33/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

•#-#-#-#-#•