830. uppsala!
Anmerkung: nix passiert!
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829. winfuture, 24.04.2026
KI kostet viel: Microsoft und Meta streichen zehntausende Jobs
Meta und Microsoft streichen zusammen bis zu 23.000 Arbeitsplätze. Beide US-Technologiekonzerne reagieren damit auf steigende Kosten und milliardenschwere Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI).
<https://winfuture.de/news,158291.html>
828. golem, 22.04.2026
FALSCHE AUFGABEN UND BILDER : Lehrbuchverlag unter KI-Verdacht
Ein deutscher Lehrbuchverlag soll Aufgabenhefte und Schulbücher mit KI erstellt haben. Die Fehler sind teilweise haarsträubend.
827. heise, 22.04.2026
KI: Künftiger Apple-CEO sieht „nahezu unbegrenztes Potenzial“
Apple stehe kurz davor, „die Welt erneut zu verändern“, so der künftige CEO John Ternus. Die Führungsspitze des Konzerns ist im Umbruch.
Anmerkung: Nichts, wovor wir uns fürchten müssten. Is‘ nur KI.
826. heise, 22.04.2026
Anschlag auf US-Uni: Strafrechtliche Ermittlungen wegen Beihilfe gegen ChatGPT
Vor einem Jahr hat ein Mann in Florida zwei Menschen getötet. Weil ChatGPT bei der Vorbereitung geholfen haben soll, wird jetzt gegen OpenAI ermittelt.
Anmerkung: Eine klitzekleine Stelle läßt aufhorchen: Herr Uthmeier, von der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats Florida bemerkt, dass man nämlich, wenn man ChatGPT als „Person“ betrachte, Neuland beträte. Aber das würde OpenAI (dem Hersteller des Halluzinatoren) in die Karten spielen – was in diesem Artikel nicht hervorgehoben wird, ist, dass OpenAI ohnehin die Auffassung vertritt, in Zukunft nicht für durch die durch KI möglicherweise entstandenen Schäden verantwortlich gemacht werden zu können. Hier in diesem Artikel heißt es lapidar
dass ChatGPT im konkreten Fall nur Informationen geliefert habe, die in öffentlichen Quellen wie dem Internet verfügbar waren.
825. heise, 22.04.2026
Anthropics gefährliche KI Mythos: Unbefugte wohl mit Zugriff seit dem ersten Tag
Anthropics leistungsfähigste KI soll so gefährlich sein, dass nur ausgewählte Firmen Zugriff haben. Unbekannte sollen das laut eines Berichts umgangen haben.
Anmerkung: Soviel zum Thema „Access Control“ (Zugriffskontrolle), sollte das stimmen – oder ist das Alles nur eine weitere Nuance eines perfekt inszenierten PR-Theaters? Wir wollen mal die Augen offen halten!
824. heise, 22.04.2026
Meta erfasst Mausbewegungen und Tastenanschläge von Mitarbeitern für KI-Training
Neue Tracking-Software auf Büro-PCs bei Meta Platforms zeichnet Maus- und Tastaturaktionen der Nutzer auf. So sollen KI-Modelle menschliches Verhalten lernen.
Anmerkung: Nein, selbstverständlich
geht es nicht um Überwachung oder Leistungsbeurteilungen (…)
Also, bestimmt nur mal in besonderen Fällen [unsere Anmerkung], aber wie auch immer. Bildschirmphotos werden auch gemacht, dann lernt die KI noch ein bisschen und schwupps, führen die „Arbeitsabläufe zu einer verbesserten Betriebseffizienz“ – ohne homo sapiens, die „KI-getriebenen Teams der neuen Organisationsstruktur“ hat irgendwann genügend gelernt…
-823. taz, 21.04.2026
Künstliche Intelligenz : Macht in falschen Händen
Die Aufholjagd bei Künstlicher Intelligenz in Europa droht, die Fehler des Silicon Valleys zu wiederholen. Es braucht eine Alternative zu privaten Akteuren.
Anmerkung: Herr Siebold und Herr Vietz, die sich verantwortlich für diesen Artikel geben, haben eine gute Idee, die sie bereits im ebenfalls selbstverfassten Teaser zerbröseln: dass die Fehler wiederholt würden. Und genau das steht zu befürchten. Es wundert nicht, dass Herr Siebold, der auf der teueren Schule in Osnabrück wohl sein Wesen getrieben hat und bei Herrn Mühlhoff als ehemaliges Team-Mitglied gelistet wird, ebendiesen Herrn Mühlhoff zitiert. Genau das Buch, dass der Autor dieser Zeilen wohl am häufigsten zitiert, verlinkt, genannt und verschenkt hat. Sicher, muss hier auch noch einmal geschehen:
Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus, Rainer Mühlhoff, Reclam Verlag, 2025
Der Artikel schließt mit einer gewissen Euphorie, der wir allerdings mit einem als Allgemeinplatz geltenden Ausruf, dass die Hoffnung wohl zuletzt stürbe, einen Dämpfer erteilen müssen
KI nicht entlang bestehender Macht- und Marktlogiken und jener dominanten Tech-Kultur zu imitieren, sondern als gesellschaftliches Projekt zu begreifen, über deren Zwecke, Grenzen, Einsatz – oder auch Abschaffung – demokratisch verfügt werden muss.
<https://taz.de/Kuenstliche-Intelligenz-und-Demokratie/!6168197/>
882. decoder, 21.04.2026
KI in Unternehmen: Eine typische ChatGPT-Floskel vervierfacht sich seit 2022
Kommunikationsabteilungen in Unternehmen müssen mehr KI-Kompetenz aufbauen.
Anmerkung: Hm, mehr Kompetenz?!? Immer gut! Weniger KI-Gedöns?!? Noch besser! (Nur Besser ist besser!)
<https://the-decoder.de/ki-in-unternehmen-eine-typische-chatgpt-floskel-vervierfacht-sich-seit-2022/>
821. golem, 21.04.2026
MUSIKSTREAMING : Fast die Hälfte der Uploads auf Deezer sind KI-Musik
Vollständig KI -generierte Songs haben sich auf Deezer vervielfacht. Für menschliche Musiker stehen viele Einnahmen auf dem Spiel.
Anmerkung: Dass Herr Lanternier, Deezer-CEO, in Mathematik aufgepasst hat und uns mit einem Hauch von Statistik umweht, entnehmen seiner Bemerkung
KI-generierte Musik ist längst kein Randphänomen mehr
…die mit ein paar Zahlen garniert wird:
- täglich (!) werden 75.000 KI-generierte Songs hochgeladen
- das seien 44% aller hochgeladenen Stücke
Somit stimmt seine Aussage, es handelt sich *nicht* um ein Randphänomen, sondern um fast die Hälfte. Das sind also
- insgesamt 170.454 Songs, täglich
- somit jährlich 62.215.908, Songs
- davon also 27.375.000 KI-generiert
Und wir wollen uns vor Ohren, äh, Augen halten: die Dinger müssen generiert werden. Das kostet eine Menge Goldtaler und verdödelt eine Menge Energie. Wer gewinnt?
Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!
jott
Neu und frisch!!! jottBlog jetzt auch unfallfrei!!! (-:
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (821 bis 830)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/01/ki-unfall-821-bis-830/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
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