Die Gedanken sind frei! Wer kann sie erraten? Sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!
Ich denke, was ich will, und was mich beglücket, doch alles in der Still, und wie es sich schicket. Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren, es bleibet dabei: die Gedanken sind frei.
Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen, sie tut mir allein am besten gefallen. Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine, mein Mädchen dabei: die Gedanken sind frei.
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker, das alles sind rein vergebliche Werke; denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei.
Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen. Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen und denken dabei: die Gedanken sind frei.
Das Liedchen – anfänglich irgendwann im 18. Jahrhundert zusammengefummelt – wurde von Herrn von Fallersleben 1842 etwas aufgehübscht, so, wie wir es weitestgehend auch heute noch kennen.
Wir erlauben uns allerdings und aus gegebenem Anlass, zu einer Erweiterung, der 6. Strophe
Hab tolle Ideen, bin kurz vor'm Nobelpreis! Soll niemand dieses seh'n, mein Hirnschmalz und Hirnfleiß! Will schützen der Gedanken Meng', denk' ich "Tschitti Tschitti Bäng Bäng"! Und mach' ich derlei: sind die Gedanken nicht frei!
Wir hören sie da draussen raunen, ‚Was ist denn da wieder im jottBlog los? Wer gebietet denn endlich solcher Schreiberei Einhalt?!? Wie kann man sich nur dermaßen vergreifen?!?‘, wir wollen eine beschwichtigende Erklärung einreichen, um Milde bitten und zwar:
Treue jottBlog-Leser wussten gleich bei der 6. Zeile der 6. Strophe, worauf es hinauslaufen wird – alle anderen Leser mögen unverzüglich „KI-Unfall“, den Fall „59“ aufsuchen, um der bohrenden Ungewissheit entkommen zu können!
[Zitationshilfe] : „Sind die Gedanken frei?“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/08/25/sind-die-gedanken-frei/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Großbritannien hat ChatGPT Plus für alle in Betracht gezogen
OpenAI und britische Regierung haben über einen kostenlosen ChatGPT-Plus-Zugang für die Bevölkerung verhandelt.
Anmerkung: Ein Hauch von KI-Unfall lag über der Insel… (den 90er vielleicht noch einmal mit dem 82er abrunden und dann die Phantasie spielen lassen, was gewesen wäre, wenn…)
Studie: Insider-Bedrohungen durch KI sind gefährlicher als externe Cyberangriffe
Eine umfassende Befragung von IT-Sicherheitsexperten zeigt: Interne Bedrohungen gelten inzwischen als größte Security-Herausforderung. KI spielt zentrale Rolle.
Die Autoren der Studie werden auch zitiert mit
Zugleich würden KI-Agenten zunehmend mit echten Zugangsdaten in Arbeitsabläufe integriert.
…da isser wieder, der KI-Agent. Mehr darf er, gewiss!
Fabrik der Pseudostudien: KI produziert Fake-Forschung im Akkord
Zitierte Geistertexte, erfundene Autorennamen, kopierte Glaubwürdigkeit: KI wird zur Publikationsmaschine. Was passiert, wenn niemand mehr weiß, was echt ist?
Spiral-Bench testet, wie KI-Modelle Nutzer in gefährliche Gedankenspiralen treiben
Ein KI-Forscher hat einen Test entwickelt, der zeigt, wie KI-Modelle Nutzer:innen in „wahnhaften Denkschleifen“ verstärken können. Die Ergebnisse offenbaren deutliche Sicherheitsunterschiede zwischen den Modellen.
Anmerkung: Der muß Volley genommen werden: in ein paar Jahren, wenn eine signifikante Anzahl homo-sapiens-Bio-Einheiten (am besten die doch so schützenswerten Kindern und Jugendlichen) gaga durch die Gegend Einern, dann wird das Geschrei wieder groß sein und keiner war’s Schuld; die Politik ohnehin nicht. Oh, und dann freuen wir uns heute schon auf die Appelle und verzweifelten Versuche der Gesetzgeber, den ganzen Quatscht wieder iiiiiirgendwie eingehegt zu bekommen… (Wer Fan von krassen Versuchsaufbauten ist, der sollte sich den Artikel nicht entgehen lassen!)
Googles KI-Umweltstudie verharmlost Energieverbrauch und schönt CO₂-Werte
Google sorgt mit einer neuen Studie zum Energieverbrauch seines KI-Assistenten Gemini für Aufsehen: Eine typische Textanfrage soll lediglich 0,24 Wattstunden benötigen – weniger als neun Sekunden Fernsehen.
Anmerkung: Die Älteren unter uns erinnern sich sicherlich daran, als Google noch die Maxime hatte: „Tue nur Gutes!“. Bitte mal den Artikel lesen, dann macht mein Kommentar „präventives Greenwashing“ mehr Freude!
Jeder Dritte befürchtet Arbeitsplatzverlust durch KI
Inzwischen hilft künstliche Intelligenz bei vielen Aufgaben im Job – zugleich wächst die Sorge, dadurch ersetzt zu werden.
Anmerkung: Nein, nein, keine Angst. Alles gut, helft mal alle schön zu optimieren und macht einen ordentlichen Transfer eurer Erfahrungen und dann habt ihr alle mehr Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben! (Ich sollte Berater werden!)
Datenleck durch KI-Agenten? Über diese Risiken musst du Bescheid wissen
Anmerkung: Dieser Artikel, der hinter einer Paywall zu finden ist (wo wir doch eigentlich keine solchen Quellen verlinken wollen), landet – ohne Teaser – trotzdem hier. Aus folgendem zwei Gründen
Die „Risiken“ zu kennen, heißt nicht, dass man somit gegen einen möglichen Unfall gewappnet wäre.
In den vergangenen Tagen hat sich etwas getan. Die Atmosphäre hat sich zugunsten der „KI-Agenten“ geändert, nicht mehr die super-duper allgemeine KI, etc. dominiert, das Reasoning ist so eine Sache, das Routing unterschiedlicher Problemlagen funzt nicht ruckelfrei… alles ist auf einmal KI-Agent. Vermuten wir doch mal Folgendes: davon ausgehend, dass man kleine Problemchen hintereinander in eine Sequenz bringen kann und diese kleinen Problemchen, die die KI-Agenten (eben aber auch vielleicht nicht) unfallfrei aneiandergestöpselt bekommt, das könnte es doch sein, oder?!? Neues Produkt und tralalla! (Aber vielleicht ist der jottBlog ja auch in der falschen Blase…)
Als kleine Leseempfehlung, die auch in diese Richtung geht: 66. KI-Unfall.
Statt morgens das Notebook aufzuklappen, sprechen wir als Erstes mit einem KI-Agenten über den Tag – Szenarien wie dieses könnten bald Realität sein. Agnes Heftberger, CEO von Microsoft Deutschland, beschreibt im Interview, wie lernfähige Assistenten unsere Arbeitswelt verändern und was das für Fach- und Führungskräfte bedeutet.
Anmerkung: Ohne „KI-Unfall 82“ (also dem Vorgänger, gleich nebenan) hätte es dieser Artikel nicht geschafft, aufgenommen zu werden. Die hier genannte „Realität“ ist äusserst kritisch zu betrachten und birgt ein immenses Gefahrenpotential – IMHO.
Immer mehr Menschen lagern ihr Denken auf Dienste wie ChatGPT aus. Studien zeigen: Das kann unser Denken verändern. KI-Anbieter-Konzerne haben Macht darüber.
Anmerkung: Herr Janssen bringt uns (in dem ebenfalls Transkribierten) Podcast das gruseln bei.
Fragte man den virtuellen Copilot etwa nach Dokumenten-Zusammenfassungen, unterschlug er mitunter seine Zugriffe. Microsoft verschwieg das Problem.
Anmerkung: Dieses fein ausgewogene Konglomerat von Vertrauen, Sicherheit, Wahrheit und Sittlichkeit, das erschließt sich uns Normal-Usern von Winzigweich-Produkten einfach nicht, was aber weiter nix macht, solange wir Geld für diese proprietäre Weichware ausgeben…
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (81 bis 90)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/08/25/ki-unfall-81-bis-90/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Bank nimmt KI-Entlassungen zurück – Chatbot-Experiment gescheitert
Eine Bank in Australien setzte 45 Mitarbeiter zugunsten eines Chatbots auf die Straße. Öffentlicher Druck und magere Ergebnisse führten jetzt zu einem Umdenken.
Wenn Unternehmen durch KI-Maßnahmen Shitstorms bekommen – und wie sie sie verhindern können
Wer unbedacht seine KI-Maßnahmen in die Welt kommuniziert, kann im schlimmsten Fall einen Shitstorm bekommen. Das zeigen Fälle wie Duolingo oder bei der Vogue. So können Unternehmen das vermeiden.
Anmerkung: Hier mal Einer. Der Duolingo CEO Herr von Ahn voll so ehrlich rumposaun
„AI-first“-Strategie verfolg(t)en. Unter anderem sollen Freiberufler:innen durch KI ersetzt werden und KI bei Performance-Reviews eingesetzt werden.
Duolingo-Communitiy voll so: Shitstorm.
Herr Diehl, Managing Partner bei Commha Consulting, jetzt voll so
Ich finde, dass das Unternehmen nicht klar und transparent kommuniziert hat.
Finden wir das auch? Nach einigen weiteren Schwurbeleien dann noch voll so
Oft fehle es an Transparenz und Klarheit. Doch genau die sei nötig, wenn man einen Shitstorm verhindern will.
und auch
[schwaches Zitat] dass auch einfühlsamer kommuniziert werden müsse
Wir wollen finden, dass Herr von Ahn alles richtig gemacht hat, sehr transparent, sehr klar und sich einfühlsam darum bemühte, der Community einen fulminanten Shitstorm zu ermöglichen.
Ex-Google-KI-Chef warnt: Studiert bloß nicht Jura oder Medizin – KI macht euch arbeitslos
In vielen Berufsfeldern geht die Befürchtung um, durch Künstliche Intelligenz überflüssig zu werden. Laut dem Gründer von Googles erstem generativen KI-Team sind vor allem zwei Bereiche gefährdet. Er rät von einem zeitaufwendigen Studium ab.
Mercedes-Benz baut ChatGPT in seine Autos ein, damit man mit ihnen plaudern kann. Doch eine Recherche der ZEIT zeigt: Alles darf der Mercedes dann doch nicht sagen.
Anmerkung: Da will man dem ohnehin gestressten Mittelständler nicht auch zu Ohren kommen lassen, dass seine Kiste immer noch ordentlich langkettige Kohlenwasserstoffverbindungen in die Atmosphäre schiebt.
Frage: Ist das eigentlich eine verkappte Art von Zensur, wenn sogenannte „Systemprompts“ im Hintergrund mittickern?
Wenn Chatbots zu empfindsam wirken: Microsofts KI-Chef warnt vor potenziellen Risiken
KI-Chatbots können zuhören, trösten und beraten – doch genau diese emotionale Nähe hält Mustafa Suleyman für riskant. Er fordert klare Grenzen, damit Menschen sich nicht in einer Illusion verlieren.
Anmerkung: Nun gut, wir werden ja schon skeptisch, wenn Winzigweich, als versierter Risiko-Produzent, vor „potentiellen Risiken“ warnt und wir erinnern uns ebenfalls daran, dass Herr Suleyman dereinst mit großem Elan, an genau solchen „empfindsamen“ Softwaren/Systemen mit herumgefummelt hat (was auch in diesem Artikel erwähnt wird), jetzt darauf fokussiert, dass KI
(…) bald so lebendig wirken könnte, dass viele Menschen nicht mehr erkennen, wo die Illusion endet und wo die Realität beginnt.
Tja, kann man nix machen. Und wenn Herr Altman (CEO OpenAI, 2025) dann noch zum Besten gibt, Menschen (die die KI als digitalen Lebensberater erführen) träfen
(…) keine wichtigen Lebensentscheidungen mehr, ohne vorher ChatGPT um Rat zu fragen, was sie tun sollen. Das Tool hat den vollen Kontext über jede Person in ihrem Leben und über alles, worüber sie gesprochen haben.
dann darf man sich schon wundern, oder?!?
Nun gut, Science Fiction Konsumenten haut das alles nicht vom Hocker. Vor knapp einem Vierteljahrhundert (1999) kam ein Film in die Kinos, der kaum von jemandem, der ihn damals gesehen hatte, einigermaßen korrekt wiedergeben werden konnte. Der Manchen auch zu drastisch erschien und überhaupt hanebüchen. Es war Wachowskis mächtiger Wurf, „The Matrix“ („Matrix“), der noch lange, lange eine große Welle machte… Hier sei nur das gespoilert, was all denjenigen unter uns, die den Film noch nicht gesehen haben, einen möglichen Genuss nicht nehmen wird: Die Maschinen brauchen Energie und diese gewinnen sie aus Menschen (Wärme). Dafür sind sie in Farmen untergebracht, in einer Fruchtblase auf immer verbannt. Allerdings reichte es nicht aus, sie so einfach vor sich hinvegetieren zu lassen – sie verkümmerten ob der fehlenden geistigen, emotionalen Anregung, ohne ein Erleben. Deswegen fummelten die Maschinen halt eine virtuelle Realität zusammen, die eben diesen menschlichen Batterien eingegeben wurde und auf solche Weise das lebenserhaltende Wohlbefinden hervorgerufen werden konnte. Hier setzt die Geschichte an: der Protagonist (Neo, gespielt von Keanu Reeves) muss erlernen, dass er in einer Simulation, der Matrix lebt und dieser entkommen muss.
Die wahren Quellen der KI: Wie Reddit und Wikipedia die Antworten von morgen formen
Googles neue KI-Suche und ChatGPT wirken oft souverän. Ein Blick auf die meistgenutzten Quellen zeigt aber eine unerwartete Schlagseite mit weitreichenden Folgen für die Verlässlichkeit ihrer Antworten.
Anmerkung: dieser durchaus lesenswerte Artikel erinnert uns daran, dass auch jottBlog gern und zahlreich auf Wikipedia verlinkt, wohlwissend um etwaige Probleme…
Faktenflut schlägt Psychologie: KI-Überzeugung funktioniert anders als gedacht
Eine aktuelle Studie räumt mit gängigen Annahmen über die Überzeugungskraft von KI-Systemen auf. Nicht Personalisierung oder psychologische Tricks machen KI überzeugend, sondern simple Informationsflut auf Kosten der Wahrheit.
Anmerkung: Na das ist mal ein „KI-Unfall“ – auf Kosten der Wahrheit!
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (71 bis 80)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/08/22/ki-unfall-71-bis-80/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Microsoft bringt KI in Excel-Tabellen: Nutzer können per Sprachbefehl Daten analysieren, klassifizieren und Zellen automatisch ausfüllen lassen.
Aber das automatisch Ausgefüllte, wir zitieren
solle aber nicht für Entscheidungen mit rechtlichen, regulatorischen oder Compliance-Anforderungen verwendet werden,
Anmerkung: Aha, so, so. Es soll mal Leute gegeben haben, die behaupteten, die Tabellenkalkulation sei das Beste aus dem Winzigweich-Büro und Formel-„Programmierer“ galten in den Stuben der Steuerberater als Götter. Nun sind sie, sobald nur einmal „=COPILOT“ auftaucht zu Orakel-Schamanen degradiert.
Hoffen wir, dass sich alle Benutzer die Verwendungsentscheidung auf den Unterarm tätowiert haben, damit nix schief geht. Und auch, dass diese mit einem gewissen Vertrauen gesegnet sind, denn Winzigweich teilt mit
dass die mit der KI-Funktion verarbeiteten Daten vertraulich blieben und nicht für das Training von KI-Modellen verwendet würden.
KI-Systeme bevorzugen eigene Texte: Studie warnt vor „Anti-Human-Bias“
Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Large Language Models Inhalte anderer KI-Systeme bevorzugen. Was Menschen daraus lernen können.
Problem? Wo? Hier:
Wenn etwa Bewerbungen für Arbeitsplätze zunehmend durch KI-Tools vorsortiert werden, hätten jene einen Vorteil, die ihre Bewerbung mit KI-Hilfe geschrieben haben.
Entdeckt: 21.08.2025 (siehe auch „KI-Unfall, 60.“)
Künstliche Intelligenz in der Wirtschaft : „KI verbraucht wahnsinnig viel Energie“
Künstliche Intelligenz verändert auch Unternehmen. Was das aus der Perspektive der Nachhaltigkeit bedeutet, erklärt Barbara Engels.
Anmerkung: Diesen Artikel in der Kategorie „KI-Unfall“ zu parken, das passt schon! Es gäbe eine Menge zu zitieren aus diesem Interview mit Frau Engels, aber wir belassen es mal bei
Sie [die KI] reduziert Verschwendung – von Energie, Rohstoffen, Zeit – und macht Prozesse effizienter, als es Menschen allein je könnten.
…und so geht es in einem fort, in diese Interview, Frau Engels mag KI und das muss es ja auch geben! jottBlog-Leser ahnen es schon, worauf das referenzieren wird, nämlich, auf „KI-Unfälle 61.“ (*hastig hinscroll* – was meint der Hampel denn schon wieder damit?!?). Der Hashtag dafür wird ab jetzt sein: <#dr-theopolis>! Sitzt, wackelt und passt, bitte übernehmen!
„Dann wurde ich sehr traurig“: Warum es für das plötzliche Abschalten von KI-Modellen eine Warnung geben sollte
Nach einem Aufschrei hat OpenAI das KI-Modell ChatGPT-4o schnell wieder für zahlende Nutzer:innen freigegeben. Es hätte gar nicht erst so plötzlich entfernt werden dürfen, sagen jetzt Expert:innen.
Anmerkung: Wir erfahren von der bemitleidenswerten Protagonistin, dass sie ein Vorgängermodell vermißt. So sieht das aus und davon werden wir in kommender Zeit noch viel mehr hören und lesen…
Wenn die Kl nicht mehr nur hilft, sondern handelt KI und Menschen – wer dient hier wem?
Der neue Agent Mode von OpenAI zeigt: Diese Frage wird bald nicht mehr einfach zu beantworten sein.
Anmerkung: auch wenn es im Wesentlichen in dem Artikel darum geht, wie man den „Agent Mode“ in den Griff bekommt und es in dem Artikel ansonsten alles ein wenig lobhudelig daher kommt, ist er in der jottBlog-Kategorie „KI-Unfall“ gelandet, denn immerhin dürfen wir hier das Folgende aus dem Artikel zitieren:
Es gibt deshalb die Empfehlung, MCP [Anmerkung: Model Context Protocol] nicht auf dem echten Desktop zu nutzen, sondern nur in einer virtuellen Umgebung, in der mögliche Schäden begrenzbar sind.
…man beachte: „begrenzbar“, nicht „völlig ausgeschlossen“! (-;
Dieser neue KI-Agent soll die Note deiner Hausarbeit voraussagen können
KI-Tools sind besonders im Bildungsbereich eine große Hilfe, um wertvolle Zeit einzusparen. Grammarly hat neue KI-Agenten vorgestellt, mit die akademische Arbeiten gezielt verbessern sollen.
Laut Grammarly (hier: Jenny Maxwell):
Student:innen brauchen heute KI, die ihre Fähigkeiten erweitert, ohne ihren Lernprozess zu untergraben
Anmerkung: So, so, „erweitern“! Na dann ist ja alles in Butter. Erinnern wir uns noch daran, zu welch eleganten Lösungen wir tendierten, wenn es während des Studiums darum ging, der Freizeit, wie auch dem Schlendrian zu einem angemessenen Anteil an der, durch den Tag zur Verfügung gestellten Zeit zu verhelfen? Und das mit der Note glauben wir sofort – wenn denn der Korrektor die selbe Version der selben KI benutzt!
Keine Fehler, kein Gehalt, nie müde: Wird Albanien in Zukunft von einer KI regiert?
Laut Medienberichten schlägt Albanien vor, KI-Modelle wie ChatGPT für politische Führungsaufgaben einzusetzen. Kritiker:innen bezweifeln jedoch, dass Algorithmen die komplexen politischen Prozesse zuverlässig steuern könnten.
Wenn das mal gut geht: wir zitieren aus dem t3n-Artikel – der wohl „Politico“ zitiert, das da den ehemaligen albanischen Minister Ben Belushi zitiert – sinngemäß
Künstliche Intelligenz sei besser in der Lage, einen Staat zu leiten, da sie keine Fehler mache, kein Gehalt benötige und nicht korrumpierbar sei.
Anmerkung: Oha! Wie so oft, so auch hier: Science Fiction Konsumenten können das besser einordnen. Wenn wir uns erinnern wollen: Buck Rogers [1] landet nach einem, ein halbes Jahrtausend dauerndem Kälteschlaf, Ende des 25. Jahrhunderts wieder auf der Erde. Wir lassen mal das ganze Hin und Her aus und konzentrieren uns auf Dr. Theopolis [2], einem KI-Roboter, der neben seiner Stadt-Hausmeisterei, ebenfalls Mitglied des Earth’s Computer Concils [3] ist. Dieses Computer Concil managet so ziemlich alles auf der Erde. In unserer Erinnerung gibt es eine Situation im Film, da ist Herr Rogers sehr darüber erstaunt, als er auf seine Frage hin, ob man denn wirklich die Computer die Geschicke der Erde lenken lassen wolle, (vermutlich von Dr. Elias Huer) zu hören bekam, dass man das so seit geraumer Zeit erfolgreich praktiziere, nach dem Menschen solcherart Verhandlungen und Entscheidung in der Vergangenheit selten zum Besten der Erde gewupt bekommen hätten.
Und es stimmt ja auch. Aber keine Angst, jottBlog startet keine Kategorie „BI-Unfall“.
(…) die Tätigkeit des Vorstands ein prädestinierter Einsatzbereich für KI.
aber
Der Substitution des Vorstands durch KI stehen gewichtige aktienrechtliche und vorstandspraktische Gegebenheiten entgegen, die KI heute nicht erfüllen kann.
Da ist man wohl, wie es scheint, am Ende des 25. Jahrhunderts bereits etwas weiter fortgeschritten…
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (61 bis 70)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/08/21/ki-unfall-61-bis-70/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Ein Bekannter des Autors dieser Zeilen, ein Eydeet, glaubt gerne. Zum Beispiel, dass Schalke dereinst Deutscher Meister würde, aber auch an Zwerge. Den ersten Glauben wollen wir im lassen, das gibt dem Tag Struktur. Der Zweite allerdings verhärtet sich bei uns mehr und mehr zu einer Gewissheit.
Bild: Der von Dunkle Materie fachgerecht erweiterte Eingang einer Zwergenhöhle erneut von Bewohnern dieser unzugänglich gemacht.Bild: Von Links nach Rechts: Bergkristall, Smaragd, verschrumpelter Erzwurm. Fundort: Zwergenhöhleneingang.
Anmerkung: Der Bergkristall ist vermutlich durch Tauschgeschäfte mit bayrischen Möchtegern-Zwergen eingeschleppt worden. Der Smaragd ist eindeutig ein Münsterländer Grubensmaragd, ein äusserst wertvoller Edelstein, durch dessen Einwirkung aus gewöhnlichem Weißkohl Grünkohl gewonnen wird. Bei dem verschrumpelten Erzwurm mag man sich fragen, wie es um die Produktivität dieser Zwerge bestellt ist, da der sehr seltene Erzwurm unverzüglich und bei lebendigem Leib ausgewrungen werden muss (Erzensuppe), um dann durch aufwändige Reduktionsverfahren (in der sogenannten Grubenpresse) an das äußerst begehrte Metal, das Erzwinge, zu gelangen, aus dem bekanntermaßen die Flügel der nach diesem Metall benannten Erzengel gefertigt werden.
jott
[Zitationshilfe] : „Gibt es Zwerge?“ unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/08/20/gibt-es-zwerge/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Leopoldina-Papier unter der Lupe: Die magische Anziehungskraft des Social-Media-Verbots
Kein Social Media unter 13 Jahren, das empfiehlt die Leopoldina. Nachrichtenmedien stürzen sich auf das Diskussionspapier. Aber die Argumente für Alterskontrollen sind unsauber – und der eigentliche Sprengstoff liegt woanders. Eine Analyse.
Auch netzpolitik.org kommt nicht ohne Magie aus, was ja auch nichts macht! Wir wollen hoffen, dass die magische Anziehungskraft ausreichend ist.
[Zitationshilfe] : „Magie (10)“ (magische Anziehungskraft des Social Media Verbots), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/08/20/magie-10/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
O wie glücklich ist der, der ein vierblätteriges Kleeblatt findet, aber NB. NB. er muß es zufälligerweise finden. Er muß im geringsten nicht danach ausgegangen sein, es zu suchen.
Ein solches Kleeblatt ist ein wahres Heiligtum. Hexen, Zauberer, Gespenster, Irrlichter, Werwölfe, ja, der Gott sei bei uns, können dem Glückskinde, das einen solchen Schatz besitzt, nichts anhaben. Ja, der glückliche Besitzer eines solchen Kleeblattes kann alle geheimen Künste eines Taschenspielers durchschauen und enträtseln. Dies Kleeblatt legt und verwahrt man am liebsten in der Bibel, und hält man auch diese nicht wert, so ist einem doch das Wunderkleeblatt heilig und teuer.
Dieses Darstellung eines Heiligtums dürfen wir unter der Abteilung 2
Einige abergläubische Meinungen, wie man sie wohl auch in der Gegend von Dortmund beachtete
welche Zahlreiche abergläubische Meinungen zum Besten gibt und die wir in „Sagen, Märchen, Legenden und Aberglaube zwischen Ruhr und Lippe“, neben anderen Edelsteinen aus dem Reich der Wunder, traut vereint vorfinden.
Nun wissen wir – auch die Nicht-Dortmunder – Erstens, warum das mit unseren Kleeblättern nie so richtig funktioniert hat, weil alle, derer wir habhaft wurden, durch eine erfolgreiche Suche zu uns kamen!
Zweitens erfahren wir, dass abergläubischen Dortmundern ein ungesuchtes, aber im Besitz befindliches Wunderkleeblatt, jenes Heiligtum, mehr wert sein konnte (oder kann?!?), als die Bibel.
Damals soll man sich im Nachbarort Bochum, der damaligen Wunderkleeblatt-Metropole zwischen Ruhr und Lippe, sehr über dieses Gebaren gewundert haben, denn galt doch dort das Wunderkleeblatt als Grundingredienz eines jeden Salates! Es geht die (leider im Büchlein nicht dokumentierte) Legende um, dass sich die Bochumer bei jeder Wunderkleeblatt-Salat-Mahlzeit für die Zukunft das beste Bier der Welt wünschten – welches sie ja dann letztlich auch bekommen sollten!
KI bevorzugt KI: Forscher warnen vor Diskriminierung von Menschen
Eine aktuelle Analyse zeigt: Sprachmodelle tendieren dazu, KI-Inhalte gegenüber menschlichen Texten zu bevorteilen. Die Studienautor:innen warnen vor den negativen Folgen, die sich daraus ergeben könnten.
Herr Jan Kulveit, Informatiker an der Universität Prag und Studienautor fasst das Problem in einem Post auf X zusammen:
In einer von KI-Agenten bevölkerten Wirtschaft Mensch zu sein, wäre miserabel.
Anmerkung: Kann man nix machen und KI hat ja auch viele Vorteile, also, für manche.
Forschern gelingt wichtiger Meilenstein: Kann KI bald deine Gedanken lesen?
Mithilfe sogenannter Hirn-Computer-Schnittstellen ist es gelungen, innere Gespräche von gelähmten Patient:innen in Text zu übersetzen. Das System macht zwar noch viele Fehler, trotzdem ist das Potenzial groß.
Anmerkung: Na, das wird dann auch sicherlich Herr Altman freuen (siehe 44. in KI-Unfall (41 bis 50))! Da Herrn Altman vermutlich
Tschitti Tschitti Bäng Bäng
…nichts sagt, reichen wir ihm an dieser Stelle nach, dass sich um einen krassen [IMDb] Film handelt, keine Angst. Wir allerdings fragen uns: wie kann man das Denken an „Tschitti Tschitti Bäng Bäng“ unterbinden?
Echokammern und Empörung: Es gibt keine Stellschrauben, die Social Media weniger toxisch machen – sagt eine neue Studie.
Anmerkung: Bevor es nun heißt: „Moahhh, jetzt kommt aber wirklich alles in die KI-Unfall-Kategorie!“, sei darauf hingewiesen, dass die Forscher Social Media simuliert haben. Und es spielen KIs die Teilnehmer in dieser Simulation! OK, sie weisen wenigstens darauf hin,
dass der Einsatz von KI-Agenten nicht komplett dem menschlichen Verhalten gleicht
…ach, echt? Na, dann ist ja Alles jut! Und deswegen: es gibt diese, im Teaser genannte Stellschraube und die kann man bei manchen sogar finden! Nennen wir sie doch einfach „Gehirn“. ‚N bisschen dran rumjustiert und Schwubs, ist das Social Media Konto gelöscht – Null Social Media, Null Gift!
KI-gestützte Cyberangriffe: Russische Angreifer setzen LLMs für Malware ein
Erstmals wurde russische Spionagesoftware entdeckt, die mit Large Language Models entwickelt wurde. Experten sehen einen Wendepunkt im Cyberwettrüsten.
Anthropics Claude bricht bei Gefahren Gespräche ab
„Claude hat den Chat verlassen“ – Anthropics KI-Chatbot kann Gespräche dauerhaft beenden. Des eigenen Wohles wegen.
Anmerkung: Sollte es nicht besser in der Kategorie „KI-Unfall-Abwehrstrategie“ gelandet sein. Nein, Anthropic schreibt:
man glaube zwar nicht, dass ein „KI-Modell empfindungsfähig ist oder durch Gespräche Schaden nehmen könne“, dennoch habe man ein Programm aufgelegt, in dem es genau um dieses Wohlbefinden von KI-Modellen geht. Das soll eine Art Vorsorge sein.
…“man glaubt“ und „Wohlbefinden“ reicht für die jottBlog-Kategorie „KI-Unfall“ völlig aus!
Appell macht Druck. Deutschland soll bei Ächtung von Waffensystemen ohne Kontrolle vorangehen. Ist der Wettlauf um die Killerroboter noch aufzuhalten?
Anmerkung: Der hier zitierte Eintrag ist definitiv kein KI-Unfall! Zur Einordnung: „autonome Waffensysteme“ sind KI-gesteuerte Maschinen (Roboter) mit der Besonderheit der „autonomen Zielauswahl“. Und: könnte es sein, dass ein Appell, es überhaupt mal gut sein zu lassen, viel sinnvoller wäre?
Wir zitieren aus dem Text:
Maschinen könn(t)en weder moralische noch rechtliche Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, was zu einer Erosion völkerrechtlicher Standards führen könnte.
Im Handwerk fehlen Hunderttausende Fachkräfte. Künstliche Intelligenz könnte helfen, dem Mangel entgegenzuwirken. Schon jetzt setzen auch kleine Betriebe auf neue Technik.
Anmerkung: Nach dem wir den Artikel (Link am Ende von 52.) gelesen haben, lassen wir schnell noch den Text von dem Erkennungsliedchen „So ein Pony“ des nervenzerfetzenden Films „Die Mädels vom Immenhof“ (1955) auf uns wirken:
So ein Pony, das kann alles, Ja das weiß viel mehr als ihr! Könnte es noch Eier legen, Wäre es ein Wundertier!!!
Hollaho, hollaho, wäre es ein Wundertier!!!
Ponys lesen keine Zeitung,. Tanzen niemals Rock’n Roll! Wählen keine Miss Europa Und sie fühl’n sich trotzdem wohl!
H…
So ein Pony musst Du haben, Denn dann hast Du einen Freund! Wirft es Dich auch mal herunter, War’s bestimmt nicht bös‘ gemeint!
H…
So ein Pony will nicht rauchen, Macht sich nichts aus Bier und Schnaps! Darum springt es frisch und munter Und sein Herz hat keinen Klaps!
H…
Hm. Wenn man mal „Pony“ durch „KI“ ersetzt, dann stößt man sich so richtig eigentlich nur an der ersten Zeile der zweiten Strophe.
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (51 bis 60)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/08/18/ki-unfall-51-bis-60/> : aufgerufen am 00.00.20xx.