unfallfrei

WW : Börsenspiel

Aus Weitschweifs Wörterbüchlein : Börsenspiel


310. – XV. Das Börsenspiel ist an sich wie jeder andere Vertrag erlaubt, aber voll von Gefahren, gegen die Liebe oder gegen die Gerechtigkeit zu sündigen. Aus diesen Gründen kann es in Wirklichkeit oft unerlaubt sein.

Gegen die Liebe sündigt, wer eine so große Menge von Waren zusammenkauft, daß andere dadurch Not leiden müssen. – Gegen die Gerechtigkeit sündigen solche, die durch Betrügereien, z. B. falsche Gerüchte, den Preis der Waren in die Höhe treiben. Die andern aber, die auch um diesen Preis verkaufen, scheinen nicht gegen die Gerechtigkeit zu sündigen, weil das Börsenspiel viel mit einem Glücksspiel gemein hat.

Das BGB § 764 bestimmt, daß es als Spiel zu betrachten sei, wenn ein auf Lieferung von Waren oder Wertpapieren lautender Vertrag in der Absicht geschlossen wurde, daß der Unterschied zwischen dem vereinbarten Preise und dem Börsen- oder Marktpreise der Lieferungszeit von dem verlierenden an den gewinnenden Teil gezahlt werden soll (Differenzgeschäfte). Es gelten also dieselben Bestimmungen wie über die Verbindlichkeit eines Spieles.

Dieses entnehmen wir einem Büchlein, das sich bereits im Vorwort positioniert: „Es will (…) die Möglichkeit bieten, sich leicht und schnell in Moralfragen zu orientieren.“ Es ist die

Katholische Moraltheologie (unter besonderer Berücksichtigung des Codex Iuris Canonici sowie des deutschen, österreichischen und schweizerischen Rechtes), P. Dr. Heribert Jone, Vierzehnte Auflage, Verlag Ferdinand Schöningh Paderborn, 1941

Bild: Leichte Gebrauchsspuren 85 Jahre alten Büchleins. Auch hier unschwer zu erkennen: Ostwestfalen lieben die kompakte Bauweise.

Bild: Leichte Gebrauchsspuren des 85 Jahre alten Büchleins. Ebenfalls unschwer zu erkennen: Ostwestfalen lieben die kompakte Bauweise.

Dieser Tage (Juni 2026), zu denen Raketenbauer (manchen von diesen wird attestiert, das Schmieden von falschen Gerüchten besonders gut zu beherrschen) soviel Goldtaler einsammeln, einsetzen, verschieben und verbraten, wie es noch nie geschah, fragen wir uns, ob dieser Eintrag 310. – XV. nicht auf jedem Trading Floor ausliegen müsste.

jott


Das Börsenspiel : https://www.spiele-check.de/1845-Das_Boersenspiel.html

Moraltheologie [Wikipedia] (lateinisch theologia moralis bzw. theologia morum) ist in der gegenwärtigen Struktur katholisch-theologischer Fakultäten die übliche Bezeichnung für diejenige wissenschaftliche Disziplin, die das Handeln und die praktische Lebensführung von Individuen unter ethischen Gesichtspunkten und im Kontext christlichen Glaubens diskutiert. (https://de.wikipedia.org/wiki/Moraltheologie)

Katholische Moraltheologie

  • […immer noch im Rennen, hier in einer Ankündigung einer Neuauflage (Juni 2026); die letzte Auflage, die zu Jones Lebzeiten erschien, dürfte mit der 17. im Jahr 1961 zu verzeichnen gewesen sein]
  • Deutsche Nationalbibliothek : https://d-nb.info/1401390862

Heribert Jone : [Kundige, die sich eher in den Gefilden der Sexualmoral zu bewegen verstehen, nennen ihn auch gern Heribertus von Schelklingen : (Wikipedia) : https://de.wikipedia.org/wiki/Heribert_Jone

BGB § 764 (1900-2002) : lexetius : https://lexetius.com/BGB/764,3

Trading Floor : https://trading.de/lernen/trading-floor/

Raketenbauer : [wer Raketenbauern, die eigentlich zum Mars wollten, nun aber mit dem Mond vorlieb nehmen müssen, beim Raketenbauen zuschauen möchte, wird hier fündig] : „Reise zum Mond“ (Wikipedia) : https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Reise_zum_Mond

Bild: Bei Mondreisen, so auch bei Börsenspielen, kann einiges ins Auge gehen! (Ikonische und nachkolorierte Abbildung aus „Reise zum Mond“)

Alle Internetzverbinder abgerufen am 23.06.2026


Weitschweifs Wörterbüchlein


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Weitschweifs Wörterbüchlein

Weitschweifs Wörterbüchlein : Index


Letzte Aktualisierung: 23.06.2026

Der Aufruf der jottBlog-Kategorie WeitschweifsWörterbüchlein zeigt die neuesten Einträge zuoberst.


Index

B

Börsenspiel

S

Sardinenheber

V

verhunzen


Quellen

[DWDS] : Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache : https://www.dwds.de/

Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Lutz Röhrich, Verlag Herder, fünfte Auflage, 1994 : https://d-nb.info/942161505

[WAHRIG] : Wahrig Deutsches Wörterbuch, Renate Wahrig-Burfeind, 9. Auflage, wissenmedia in der inmesia ONE] GmbH, 2011, https://d-nb.info/1021132845

[ZEDLER] : Zedlers Grosses vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste : https://www.zedler-lexikon.de/


jottBlog-Kategorie WeitschweifsWörterbüchlein


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WW : Sardinenheber

Aus Weitschweifs Wörterbüchlein : Sardinenheber


Wie immer soll der jottBlog-Leser und ebenfalls die Leserin nicht auf sich gestellt sein, wenn es um weltmännische oder auch weltfräuische Fragen geht. Gerade auch dann, wenn es darum geht, als Gast unwegsame Passagen am Abendtisch zu meistern gilt.

Es fragt der Gastgeber an: „Wären Sie so zuvorkommend und reichten mir bitte den Sardinenheber an?“ und schon könnte es peinlich werden, da uns eben das Gewünschte schlicht und gänzlich unbekannt ist!

Bild: Links, ein Sardinenheber des Herstellers WMF, Modell „Stockholm“. Rechts, ein Reifenheber aus Kunststoff, von Hersteller Michelin. Bildmitte, ein Gegenstand nicht bekannten Materials und unbestimmter Funktion.

jott


Essbesteck (und hier wird ebenfalls der Sardinenheber erwähnt) : Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Essbesteck

Alle Internetzverbinder abgerufen am xx.06.2026


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WW : verhunzen

Aus Weitschweifs Wörterbüchlein : verhunzen


In Herrn Krüger-Lorenzens „Deutsche Redensarten“ vertieft, stolpern wir im Eintrag „Hund“ über

(…) Andere Redensarten vom Hunde sind: eine Sache verhunzen, sie entstellen, verunstalten, verzerren

Nun, so wollen wir es ebenfalls immer verstanden haben und erfahren dann noch

Die Wendung bedeutet, etwas so schlecht wie einen Hund behandeln und müßte eigentlich « verhundsen » oder « verhundzen » geschrieben werden.

jott


Deutsche Redensarten (und was dahinter steckt), Krüger-Lorenzen, 6. Auflage, 2006, Heyne

verhunzen


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Magie (35)

Ein Teil dessen, was wir hier vermitteln wollen, ist, dass es keine Magie braucht, die nicht existiert“ (…) Vieles davon ist Technologie, die wir bereits (…) entwickelt haben.

Wir lesen dazu auch: „SpaceX will Rechenzentren ins All bringen und Elon Musk verkauft das kurz vor dem Börsengang (Juni 2026) als technisch fast triviales Problem.“ Wir ahnen, in welche Richtung das geht und Herr Musk, bekannt für vollmundige, doch nicht immer gehaltene Versprechen, wird uns hier nicht hinter die Fichte führen: Technologie ist das Ergebnis des Wirkens von Ingenieuren, keine Magie.

jott


Zitat aus: decoder (10.06.2026] : <https://the-decoder.de/musk-vor-dem-spacex-ipo-ki-rechenzentren-im-orbit-sind-kein-besonders-schwieriges-problem/>


[Zitationshilfe] : „Magie (35)“ (Technologie), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/06/13/magie-35/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Kometenmelodie 2

„Einer fehlt auf dem Bild?“ – ein POP-Splitter, gewidmet der ersten Compilation der frühen Kraftwerkler (und einem nahezu unbekannten Bewohner einer digitalen Hüpfburg)


Es ist schon etwas her, da erstanden wir auf dem Flohmarkt eine Schallplatte der Gruppe „Kraftwerk“. Der Bezahlvorgang wurde dereinst von der Gattin mit der Anmerkung, „Wir hätten auch eine Woche Urlaub damit finanzieren können?!?“ begleitet. Wir allerdings waren (mit zittrigen Fingern) rational-ökonomischen Argumenten ausnahmsweise nicht zugänglich und so:

Bild: Es gab schon Neonlicht. Ralf und Florian hatten sich noch nicht so wirklich mit dem Label „Krautrock“ die Laune verhageln lassen. Gemeinsames Hobby (neben dem Fabrizieren von Liedchen): Mehrfachsteckerleisten. [Nerd-Wissen: diese französische Schallplatte wurde für den französischen Markt mit einem Preisschildchen versehen: „26,50 Francs“, was darauf hinweist, dass unsere Nachbarn einmal eine eigene Währung hatten und vor dem Euro nicht mit Muscheln bezahlten!]

…darauf vier Liedchen. Wenn man sich diese vier Liedchen (nachdem man sich diese selbstverständlich angehört hat!) einmal genauer ansieht, dann wird man feststellen, dass die Erstveröffentlichungen dieser auf drei verschiedenen Alben vorgenommen worden war und wir es somit mit einer waschechten Kompilation zu tun haben! Hier die vier Liedchen im Einzelnen:

1. Kometenmelodie 2

vom dem Album „Autobahn“, das – unter allen Alben dieser Compilation – das zuletzt Erschienene ist (1974) und eben dieses muntere Liedchen beherbergt.

2. Heimatklänge

und

3. Tanzmusic (!, ein „c“)

vom Album „Ralf und Florian“ (1973). Neben einigen Nachlässigkeiten bezüglich der Namensgebung der Schaffenden, ja, sogar bei der Nennung der Jahreszahlen, nun auch das: „Tanzmusik“ mit „c“! Alles auf einer Compilation (siehe dazu auch den discogs-Internetzverbinder weiter unten); war uns „das Große Kosmische“ zu Kopf gestiegen? Wir wissen es nicht, denn bis heute gerieren sich Ralf und Florian (die wir uns hier ausnahmsweise mit deren Vornamen anzusprechen erlauben) eher mimosenhaft bis autistisch, wenn man von ihnen wissen will.

4. Klingklang

vom Album „Kraftwerk 2“ (1972). Als Besserwisser-Quick-Win für die nächste Cocktail-Party: das Kraftwerk-Studio wird „Kling-Klang-Studio“ gerufen.

Aber wer könnte auf dem Cover fehlen? Eine flüchtige Social-Media-Bekanntschaft (Herr Breuer), mit der wir auf einer digitalen Hüpfburg zu parlieren pflegen, preschte wagemutig in die erste Reihe und postete auf eben diese Frage: „Conny Plank“. Auch wenn dieser Mann, Herr Konrad „Conny“ Plank, eben nicht ein Mitglied von Kraftwerk war, so darf man mit Fug behaupten, dass er genau auf jenen ersten vier Alben Kraftwerks einen nicht unbeträchtlichen Einfuß hatte – und nicht zuletzt auch für das ikonische Verkehrshütchen verantwortlich war: das geschah bereits auf dem ersten Album „Kraftwerk“ und wir wollen uns einer Vermutung derer anschliessen, die darauf abzielt, dass Herr Plank/Kraftwerk sich gleichfalls auf Andy Warhols Attitüde, sich an Alltagsgegenständen zu bedienen, kaprizierte:

Bild: Ein Verkehrshütchen, bis 1970 nicht verdächtig, irgendwie mit der Energiegewinnung in Zusammenhang gebracht werden zu können .

Nach „Autobahn“ zeichnete sich ein Weg ab, der für Herrn Plank nicht mehr mitzugehen war und man setzte (vielleicht) einen Schlusspunkt mit eben dieser hier im POP-Splitter vorgeführten Compilation. Was aber Herrn Plank nicht arbeitslos machte; doch sein nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den „Krautrock“ soll an dieser Stelle nicht weiter ausgebreitet werden.

Es kommt vermutlich nicht von ungefähr, warum in Julien Copes „KrautRockSampler“ eben genau das erste Album Kraftwerks (von dem wir kein Liedchen auf der Compilation haben) Erwähnung findet, allerdings keines der nachfolgenden Alben – war die GROSSE KOSMISCHE MUSIK für Herrn Cope nach dem Erstling verflogen? Wir wissen es nicht…

Die hoffentlich so geweckte, bohrende und gestillt werden wollende Neugierde kann in den weiter unten aufgeführten Internetzverbindern, oder mit Büchlein-Empfehlungen sicherlich Befriedigung finden.

Und: Hören hilft!

jott


Kometenmelodie 2

Heimatklänge, Tanzmusik, Kompositionen vom Album „Ralf und Florian“ : Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_und_Florian

Klingklang, eine Komposition vom Album „Kraftwerk 2“ : Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_2

Kling-Klang-Studio : Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Kling-Klang-Studio

Konrad „Conny“ Plank

Kraftwerk (Synthesizer, Sounds und Samples – die ungewöhnliche Karriere einer deutschen Band), Pascal Bussy, 1995, Piper.

KrautRockSampler (One Head’s Guide To The GROSSE KOSMISCHE MUSIK), Julien Cope, Der Grüne Zweig 186, 1996

Alle Internetzverbinder abgerufen am 09.06.2026


[Zitationshilfe] : „Kometenmelodie 2“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/06/09/kometenmelodie-2/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (34)

Nach der Eucharistiefeier werden Andachtsgegenstände geweiht. Die Gläubigen sollen sie hervorholen, und allenfalls dies ließe sich als »magisches« Rudiment deuten. Aber hinter dem Weihegebet des Priesters steht eine semiotische Theorie: Diese Gegenstände seien Zeichen und Hilfsmittel der eigenen Frömmigkeit.

Dieses dürfen wir dem Geschriebenen des Theologen und Historiker Helmut Zander, wohl sortiert im Kapitel „Maria erscheint in Sievernich“ (Plausibilitätsbedingungen eines katholischen Wunders) und dieses befindlich in dem Büchlein „Wunder“, entnehmen.

Im Großen und Ganzen geht es um die zum Wunder geadelten Visionen und/oder Erscheinungen einer Frau Manuela Strack, von nicht weniger als der Jungfrau Maria Anfang der 2000er und dem damit im Fortgang verbundenen Trubel. Herr Zander hat 2010 eine Veranstaltung, plus einer damit verbundenen Heiligen Messe zu Sievernich beobachtet und beschrieben. Für uns ist dieses „Rudiment“ eben dies: ein Rudiment, welches nicht ausreicht, uns die Magie (an sich) näher zu bringen…

jott


Helmut Zander, Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Zander

Maria erscheint in Sievernich (…und wir wollen einmal hoffen, dass es sich bei diesem Kapitel aus dem weiter unten aufgeführten Büchlein „Wunder“ nicht um eine böse, aber nicht minder lesenswerte Raubkopie handelt, die unter unifr.ch herumlümmelt; wir fassen es als Werbung für Suhrkamp Verlag und Herrn Zander auf!) : https://www.unifr.ch/screl/fr/assets/public/Zander%20Maria%20erscheint%20in%20Sievernich.pdf

Wunder, Poetik und Politik des Staunens im 20. Jahrhundert, Herausgegeben von Alexander C.T. Geppert und Till Kössler, suhrkamp, 2011 : https://d-nb.info/1002310482

Alle Internetzverbinder aufgerufen am 04.06.2026


[Zitationshilfe] : „Magie (34)“ (Manuela Strack und die Jungfrau Maria), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/06/04/magie-34/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (33)

[Der] vergleichbare Improvisator [Miles Davis] vermag mit wenigen Noten Welten zu eröffnen, Stimmungen umzudrehen und einen Zauber zu entfalten, der – so Dave Holland – «eigentlich keine Magie ist, sondern direkt von Miles‘ starker Persönlichkeit ausgeht».

Das dürfen wir dem Jazz-Lexikon, Martin Kunzler, Rowohlt 2002 (Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuausgabe, Erstausgabe 1988) unter den Eintrag Davis, Miles Dewey entnehmen. Herrn Holland gestehen wir zu, das magische Epizentrum gedunden zu haben, wo er doch als Bassist auf nicht wenigen Alben nicht wenig Zeit mit Miles Davis verbrachte. Uns bleibt, dass wir ihn leider nicht kennengelernt haben und weiter suchen müssen…

jott


Miles Davis

Dave Holland


[Zitationshilfe] : „Magie (33)“ (Miles Davis), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/06/04/magie-33/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (32)

Was das Bild nicht einfangen kann: Das Geschrei Hunderter Schwalben, die jeden Abend zwischen mir und Horizont umher flitzen, es ist magisch.

Das hat Herr Zeitz auf Blusky (hier sich selbst kommentierend) Ende Mai 2026 gepostet, anlässlich der Tatsache, dass es ihm gelungen sei

an vier aufeinanderfolgenden Tagen die untergehende Sonne exakt hinter dem Fernsehturm Mannheim zu fotografieren

Auch wenn wir diese Magie nicht miterleben können – wir hoffen, dass sie noch lange zu bewundern sind, die Bilder…

Ich versuche es seit Jahren, und nun ist es mir dank des fast wolkenfreien Wetters zum ersten Mal gelungen, an vier aufeinanderfolgenden Tagen die untergehende Sonne exakt hinter dem Fernsehturm Mannheim zu fotografieren.

Mike Zeitz (@zeitz.bsky.social) 2026-05-28T06:01:16.991Z
(Eingebetteter Internetzverbinder <https://bsky.app/profile/zeitz.bsky.social/post/3mmvduhm6hs2t> zeigt neben dem Text des Posts, die vier Sonnenuntergänge, 28.05.2026:)

jott


[Zitationshilfe] : „Magie (32)“ (vier Sonnenuntergänge in Stuttgart), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/28/magie-32/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (31)

Hier ist keine Magie am Werk

sagt Herr James Thain, IPv8-Autor und wir sind froh, dass wir wenigstens einmal exakt erfahren können, was sie nicht ist, also, die Magie!

Wir wollen hier nicht zu sehr ins Internet-Adressen-Gedöns abgleiten, nur soviel: genau gesehen verbirgt sich hinter der wunderschönen Unter-Domäne (sub-domin) „jottBlog.langkau.name eine Verkettung von vier Zahlen (0 <= Zahl < 256), getrennt durch einen Punkt. Wenn man dann mal nachrechnet, dann findet man schnell heraus, dass das gar so viele Adressen nicht sind, die man damit basteln kann, nämlich 2^32, somit 4.294.967.296. Sieht nach Viel aus, reicht aber nicht so richtig. Und der eigentliche Nachfolger, IPv6, der eben dieses Problem hätte lösen sollen, hat sich nicht so richtig durchgesetzt, deshalb der Vorschlag „IPv8“ (abgerufen 13.05.2026).

jott


[Zitationshilfe] : „Magie (31)“ („IPv8“), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/05/13/magie-31/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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