„Magie“ von Fortnite schwindet, Epic Games entlässt 1.000 Mitarbeiter
Epic Games streicht mehr als 1.000 Arbeitsplätze und verkleinert seine Belegschaft damit um rund ein Fünftel. Grund für den drastischen Schritt sind massiv gesunkene Spielerzahlen bei Fortnite sowie stark gestiegene Kosten für Server und Hardware.
Fortnite, eben das Video-Spielchen des Herstellers Epic Games, gibt es immerhin seit 1991! Und nun ist etwas flöten gegangen. Tim Sweeney, CEO von Epic Games, gibt es zu, ohne allerdings mal genauer darauf einzugehen, was diese Fortnite-Magie eigentlich ist
Wir hatten Schwierigkeiten, die gewohnte Fortnite-Magie zu liefern
Der Redende lenkt des Zuhörenden Aufmerksamkeit gerne mit der Aufforderung „…und jetzt pass ma‘ auf!“ auf das dann sogleich danach zum Besten gegebene. So kann dies als der Versuch des Redenden verstanden werden, den (für seine Konzentrationsschwächen bekannten) Zuhörenden zumindest für einen Satz, den Anschließenden eben, zu sensibilisieren, so dass davon ausgegangen werden darf, dass die übertragene Information memorisiert – oder, besser noch, verstanden wird.
Im Freifeld beobachten wir zahlreiche Abwandlungen der von uns hier fokussierten Forderung, an die man sich aus ethischen, moralischen oder sonstigen Gründen halten sollte, wie „jetzt pass ma‘ auf!“, oder auch die von zur Effizienz neigenden Westfalen benutzte Variante „pass ma‘ auf!“. Es soll uns an dieser Stelle markant erscheinen, dass hier nicht ausschließlich ein nächster Satz exponiert werden soll, sondern, ganz im Gegenteil, der Zuhörende darin eine Massregelung erführe, die eher eine pädagogische Wirkung erzielte, dass nämlich eine erzieherische Maßnahme – genauer: eine Bestrafung dem ebendiese Empfangenden in Aussicht gestellt würde. Die Zahl der Doktorarbeiten, die sich vergeblich daran versuchten, den Unterschied zwischen der bereits erwähnten Variante „pass ma‘ auf!“ und „pass auf!“ in den Griff zu bekommen, kann hier nicht genannt werden. Wir wissen aber die Menge derjenigen Personen zu benennen, die in ihrem aktiven Satzschatz „jetzt pass ma‘ auf!“ beheimaten, diesen Imperativ mit hoher Frequenz in einen Dialog einzuflechten verstehen und deswegen in die Hölle kommen, nämlich, alle!
Was nur Wenigen bekannt ist, ist, dass die Anzahl der Höllenbewohner aus obigem Grunde, derjenigen leicht unterlegen ist, die sich aus Denen addiert, die ebenfalls in der Hölle gelandet sind, weil sie ein Gespräch mit „wir bleiben im Kontakt“ beendeten.
jott (ER gewidmet)
[Zitationshilfe] : „Pass ma‘ auf den Kontakt auf“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/03/05/pass-ma-auf-den-kontakt-auf/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
POP-Splitter oder Dokumentation? Und die Frage, ob Frau Trump mal etwas mit Barack Obama hatte.
Bild: Eine lesenswerte Kurzzusammenfassung einer Dokumentation über Frau Trump. (Bildschirmphoto vom 2. Februar 2026, IMDb)
Und wer wissen möchte, ob es dabei geblieben ist, der kann einfach mal klicken (1,4/10 und immer noch eine „Beziehung zum ehemaligen Präsidenten“ am 19.02.2026).
jott (der eh nicht mehr in die USA wollte…)
[Zitationshilfe] : „Melania“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/02/19/melania/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Ein POP-Splitter, der sich mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit im jottBlog aufhält
Vor ziemlich genau 100 Jahren, am 27. Januar 1926, veröffentlichte Erwin Schrödinger in den Annalen der Physik eben diese Gleichung, die wohl die Wellenmechanik als Beschreibung der Quantenmechanik begründete und dann, einige Jahre später, es war 1933, nicht unwesentlich daran beteiligt war, dass Herr Schrödinger berechtigter Weise den Nobelpreis einsackte (er bekam diesen Nobelpreis *nicht* von jemandem geschenkt, wie gegenwärtig [2026] leider angemerkt werden muss, um an dieser Stelle die jüngeren jottBlog-Leser abzuholen)! Sodann ausgezeichnet und die NAZIs doof findend, verließ Herr Schrödinger Deutschland. Er verließ aber nicht sein Fachgebiet und um das Unvorstellbare uns ein wenig griffiger zu machen, erfand er dann 1935 diese Sache mit der Katze in der Kiste, diese wir hier aber nicht erneut erklären, da dass Vielen vor uns bereits gut gelungen ist und mögen uns „Schrödingers Katze“ stattdessen lebend vorstellen…
…und wollen hier die Werbetrommel für Herrn Schrödinger erneut schlagen: 1943 hielt er Lesungen (und Diskussionen; Dublin) mit der knackigen Fragestellung „Was ist Leben?“, was dann wenig später (1944; England) zusammengeschrieben in einem Büchlein erschien, dessen Inhalt sich in viele und auch kluge Köpfe begab und bis heute lesenswert blieb – wenn man denn dazu neigt, sich mit exakten Beobachtungen und aufmerksamen Interpretationen einer naturwissenschaftlichen Prosa auseinander zu setzen und weniger mit dumpfbackigen Meinungen.
Hoffen wir, dass Herr Schrödinger es uns nicht übel genommen hätte, dass wir ihn in der jottBlog-Kategorie POP-Splitter aufgenommen haben. Wir denken er wäre sicherlich milde gestimmt gewesen, wo doch nun wirklich fast jeder „das Experiment mit der Katze“ kennt…
jott
Die Veröffentlichung „Quantisierung und Eigenwertproblem“, Erwin Schrödinger (wer denn mal eben berechnen möchte, wo sich denn nun diese verdammte Fernbedienung des Televisionsgerätes aufhielte, kann hier wertvolle Anregungen für erste Annäherungen finden) : <https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/andp.19263840404>
Was ist Leben?, Erwin Schrödinger, Piper Verlag GmbH, 15. Auflage 2017 („die lebende Zelle mit den Augen des Physikers betrachtet“; 1. Auflage 1989)
Titel der englischen Originalausgabe: What is Life? (Cambridge University Press, Cambridge 1944)
Die Neuausgabe von 1987 beruht auf der 2. Auflage der deutschsprachigen Ausgabe, erschienen 1951 im A. Francke Verlag, Bern, und Leo Lehnen Verlag, München.
Überarbeitung der Übersetzung der 2. Auflage 1951: Ernst Schneider
Durchsicht der Neuausgabe 1987: Ernst Peter Fischer (dessen Einführung sehr lesenswert ist, da diese gerade auch den nicht-Physik-Nobelpreisträgern unter den jottBlog-Lesern eine Einordnung der Leistung Schrödingers ermöglicht)
ISBN 9783492211345
—
Alle Internetzverbinder abgerufen am 27.01.2026
[Zitationshilfe] : „Das Leben und die Wahrscheinlichkeit“ (Ein POP-Splitter, der sich mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit im jottBlog aufhält), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/01/27/das-leben-und-die-wahrscheinlichkeit/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
„Digitale Souveränität“ – Auf der Suche nach der Bedeutung in einem Magischen Konzept
Auf die Suche begibt sich Herr Kaufmann während der BOB-Konferenz 2026 in seiner Keynote, seinem Vortrag und wir sind gespannt, wie sich das Magische Konzept wohl darstellen wird!
Der Re-Release von Rockstar Games „Red Dead Redemption“, ein (auch nach 15 Jahren) bleihaltiger POP-Splitter
Wir wollen vor aller Welt Zeugnis ablegen: der Grund, im Jahr 2006 die Spielekonsole „PlayStation 3“ des Herstellers Sony in dem heimischen Geräte-Zoo aufnehmen zu wollen, war nicht der, dass der Autor dieser Zeilen sich der Spielsucht an den Hals werfen wollte, oder dass er überhaupt spielen wollte. Nein, der Grund war ein Anderer: es ging darum, Bewegtbilder, die auf Blu-ray Discs kopiert vorlagen, abzuspielen und so dem Hobby, Filmchen zu schauen (und der höheren Auflösung wegen, diesem) weiter verfallen zu können.
Nun gut, es war jetzt dieses Abspielgerät da und es tat, wofür es angeschafft wurde. Aber was sprach dagegen, nicht doch auch mal ein Spielchen zu wagen? Ein Fahrspiel bot sich an, da – der eigenen Gaming-Legasthenie wegen – kaum mehr drin war: ein wenig lenken, Gas geben, fettich: „MotorStorm“ hatte Sony damals aufgelegt, um zu zeigen, was die verbaute Graphikkarte so alles kann. Der Pinn wurde durchgedrückt, Begeisterung füllte die Stube und alles war gut.
Bild: Stimmungsvolle Impression (MotorStorm) und eine Antwort auf die Frage, ob das Befolgen der Rechts-vor-Links Regel in der Wildnis ebenfallssinnvoll sein könnte.
Dann kam ein 2008 Filmchen in die Kinos: Pixar animierte den kleinen Müllrobotor „WALL•E“ so liebenswert, dass der Autor dieser Zeilen schlagmals ein Fan-Boy wurde (und bis heute blieb)! So wundert es nicht, dass die, das Filmchen ebenfalls erzählende Blu-ray Disc, flott die heimische Videothek zierte; nahezu zeitgleich gab es ein Videospiel dazu und glücklicher Weise auch für die PS3 und – zack! – wurde es gespielt, wenn damals auch offensichtlich wurde, dass ein „Casual Gamer“ sich ein wenig strecken musste…
Bild: WALL•E, im Filmchen nie auf dem Holzweg.
So hätte diese Erfahrung eigentlich ausreichend sein können, um zu ahnen, dass das 2010 erschienene, äusserst erfolgreiche und in einer offenen Wild-West-Spielwelt stattfindende „Red Dead Redemption“ eine große, vielleicht zu große Herausforderung zu werden drohte.
Bild: Herr Marston zeigt der Lokomotive nur, wo’s langgeht.
Letztlich: es war eine große Herausforderung und es wurde nicht – wie man im Gamer-Jargon zu sagen pflegt – „durchgezockt“; waren wir nicht mit dem notwendigen Biss ausgestattet oder einfach schlicht überfordert? Was aber auf der Habenseite zu vermerken war: es wurde damals das Western-Genre erneut unter die Lupe genommen und wir wunderten uns, wie viele andere Gamer auch, wie gut das Spiel dieses Sujet umzusetzen in der Lage war…
Nun, am 2.12.2025, einem verträumten Dienstag in einem von vielen gezählten Dezembern, und 15 Jahre nach der ersten Veröffentlichung des Videospiels, hat der Hersteller Rockstar Games eine Anpassung für die PlayStation 5 (die nicht mehr dem Abspielen von Blaustrahl-Scheiben dient) herausgebracht und wir wollen es noch einmal als Herr Marston wagen, Kräuter zu sammeln und Poker zu spielen (-; …
[Zitationshilfe] : „Zweiter Anlauf“ (Der Re-Release von Rockstar Games „Red Dead Redemption“, ein, auch nach 15 Jahren, bleihaltiger POP-Splitter) unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/12//03/zweiter-anlauf/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
Magische Archiv-Bilder von Gitarren-Genie Jimi Hendrix
Als Eric Clapton in einem Club zum ersten Mal sah, zu was Jimi Hendrix an der Gitarre in der Lage war, wollte er umgehend aufhören mit der Musik. Noch mehr Erfolg als an seinem Instrument hatte der Musiker allerdings bei den Frauen.
Dieses entnehmen wir dem RollingStone (Deutschland), dem, der Magie der Unterhaltung treu ergebenem Diener und lernen, dass die Karriere von Herrn Clapton wohl mehr als einmal auf der Kippe stand und Herr Hendrix schon ein Schlawiner war.
Das magische der Archiv-Bilder erschloss sich uns allerdings nicht.
POP-Splitter von einem lauten Boss, der ganz leise wurde
Wenige Monate bevor Herr Kilmister Ende 2015 seinen Hauptsitz vom Diesseits ins Jenseits verlegte, veröffentlichte seine Spielschar Motörhead das letzte gemeinsame Studioalbum, dieses den Titel „Bad Magic“ tragend – was uns ja schon ausreichend wäre, es in der jottBlog-Kategorie Magie zu führen, der schönen Überschrift wegen, die ja ansonsten verloren ginge, aber auch in der Kategorie POP-Splitter.
Dieses Album „Bad Magic“, welches (wie so viele Andere dieser Band) durchaus dazu geeignet ist, mit prägnanten Schallwellenprofilen den Gehörgang ein wenig aufzuräumen, hat einige Besonderheiten: es war nicht nur das Album, welches es als Erstes schaffte, Motörhead in den Deutschen Album-Charts auf dem ersten Platz zu stellen, es war auch weitestgehend von allen Musikern komponiert worden (ansonsten hatten sich auch Herr Campbell und Herr Dee besonders hier und da hervorgetan). Und während der Aufnahmen entstanden zwei Coverversionen – wobei Eine, die ziemlich genau am Ende von „Bad Magic“ klug platziert scheint, da Herr Kilmister in der Vergangenheit freizügig ähnliche Tendenzen – wie die, die der Text des Liedchens ausrollt – zu erkennen gab, nämlich „Sympathie for the Devil“ von den Rolling Stones uns derer eine gelungene Zusammenfassung bietet. Eine weitere Coverversion, die während der Aufnahmen des Albums entstand, war David Bowies „Heroes“ – die es allerdings nicht schaffte, auf „Bad Magic“ verewigt zu werden.
Motörhead wusste sich im Großen und Ganzen von Coverversionen fern zu halten (aus gutem Grund, wie wir finden wollen; Viele sind schon auf dem „Ich spiel mal mein Lieblingslied nach“-Glatteis böse ausgerutscht!). Diejenigen unter den jottBlog-Lesern, die, wie (1987/2014) der Autor dieser Zeilen, in den Genuss gekommen sein sollten, Motörhead live auf der Bühne erlebt zu haben, wissen, dass es eh schlicht und ergreifend schneller, harter und schörkelloser Rock’n’Roll war, der ohne Gedöns oder intellektuellem Überbau zelebriert wurde und der uns etwas Luft verschaffen konnte, in einer bisweilen zu sehr zugesüßten Unterhaltungsindustrie und es nicht Not tat, das eigene – also, Motörheads – Programm mit dubiosen Querverweisen aufzupumpen…
„Sympathie for the Devil“ – es fällt nicht schwer zu erahnen, was dazu geführt hat, dass Herr Kilmister sich dieses Liedchen vornahm (es gibt auch eine Live-Aufnahme im Internetz, während derer der Song mehr oder weniger akustisch vorgetragen wird), warum er allerdings „Heroes“ (David Bowie) erwählte, das werden wir ihn leider nicht mehr fragen können. Die Zeile
And the guns shot above our heads
allein wird’s vermutlich nicht gewesen sein.
Bild: Herr Kilmister, keine Mogelpackung: „Like your boss, but louder.“ (Wir danken dem gemeinnützigen Verein Metality, der sich nach eigenem Bekunden darum bemüht, die Werte des Heavy Metal in die Gesellschaft zu tragen, für die – von uns abphotographierte – Postkarte!)
Es mag verwundern, aber sogar Herr May (Brian May, Queen) zupft auf „Bad Magic“ ein wenig an den Saiten, nämlich auf „The Devil“. Man kennt sich halt. Ein weiteres Liedchen soll ebenfalls nicht unerwähnt bleiben und zwar „Evil Eye“, denn hier – und nur hier – findet Bad Magic eine Erwähnung. Wer auch immer den Text geschrieben hat – Schwarze (gleich schlechte, böse) Magie und der Böse Blick waren sicherlich nicht unbekannt… irgendwas muss man ja unter dem Kopfkissen liegen haben…
Diejenigen unter uns, die das Vergnügen haben, hier und da Tonträger käuflich zu erwerben, kennen das: wir haben den Streaming-Dudes etwas voraus: Artwork, Photographien, Texte, Produktionsdetails. Im Falle des Albums „Bad Magic“ darf man schreiben, dass es sehr interessant ist, sich Herrn Kilmister Skizzen anzusehen. Sehr amüsant, die!
Es ist vermutlich kein Zufall, dass Motörhead offiziell zwei Rolling Stones-Liedchen gecovert (ebenfalls „Jumpin‘ Jack Flash“ auf dem 2001er Reissue von „Bastards“) und veröffentlicht hat und auf „Tomorrow never knows“ lapidar nicht mehr als „Why not?“ zu fragen, oder? Die Phrase „Tomorrow never knows“ wird im Englischen gerne dann bemüht, wenn es darum geht, die Unsicherheit darüber und Unvorhersehbarkeit dessen, was wohl morgen geschehen möge, zum Ausdruck zu bringen – und es war auch der Titel eines Beatles-Liedchens auf dem 1966 erschienen Albums „Revolver“.
Sollten Motörhead dieses auch gecovert haben? Wenn „Nein!“, warum nicht?
Bild: Das Booklet von „Bad Magic“ schliesst mit einer, als Erwiderung auf die Behauptung „Tomorrow never knows“ gedachten Frage: „Why not?“ und es erhärtet sich die lange vermutete Befürchtung, dass Herr Kilmister keine Seifenblasen mochte.