KI-Unfall (181 bis 190)


190. t3n, 16.09.2025

Dieser Oxford-Dozent hat sich selbst durch KI ersetzt – das sind seine Erkenntnisse

Für viele Student:innen gehören Tools wie ChatGPT längst zum Alltag. Aber könnten sie auch ganze Kurse entwickeln? In einem Selbstexperiment hat ein Dozent seinen Job von einem KI-Agenten übernehmen lassen.

Anmerkung: Herr Connock, der in der Überschrift genannte Dozent, sieht darin keinen KI-Unfall. Noch nicht (#Re-vorab)!

<https://t3n.de/news/dieser-oxford-dozent-hat-sich-selbst-durch-ki-ersetzt-das-sind-seine-erkenntnisse-1707745/>


-189. decoder, 13.09.2025

GPT-5 täuscht am besten: OpenAIs neues KI-Modell dominiert im „Werwolf“-Spiel

Das französische Start-up Foaster.ai hat mit einem neuen Benchmark die sozialen Fähigkeiten großer Sprachmodelle getestet. In 210 Partien des Gesellschaftsspiels „Werwolf“ zeigte GPT-5 überlegene Leistungen bei Manipulation und strategischem Verhalten.

Anmerkung: Auch hier spendieren wir ein Minus („-189.“), weil’s ja nicht wirklich ein Unfall ist, sondern – im Gegenteil – eine ausserordentliche Leistung behandelt wird, die die selten beachtete „soziale Fähigkeit“ dokumentiert. Und genau hier ist der Haken, der uns zu einem -vorab inspiriert: sollte es zu einer zunehmenden Selbstständigkeit der KI kommen…. uiuiuiuiui!

Wie immer: Sci-Fi-Gucker-und-Leser wissen mehr; zum Beispiel Kubriks (IMDb) „2001 – Odyssee im Weltraum„, Carpenters (IMDb) „Dark Star„, Suarez’s „DAEMON“ (ISBN 9783499256431).

Geheimtip: „Werwolf“ mal spielen, geht auch ohne KI und nur mit homo sapiens und ist sehr, sehr unterhaltsam!

<https://the-decoder.de/gpt-5-taeuscht-am-besten-openais-neues-ki-modell-dominiert-im-werwolf-spiel/>


188. decoder, 14.09.2025

KI-Tools antworten immer – und immer häufiger mit Fake News

Führende KI-Tools verbreiten nun rund doppelt so oft Falschinformationen wie vor einem Jahr. Besonders russische Desinformationsnetzwerke nutzen die neue Antwortbereitschaft der Chatbots aus.

Anmerkung: Ah, wunderbar! Läuft wie geschmiert!

<https://the-decoder.de/ki-tools-antworten-immer-und-immer-haeufiger-mit-fake-news/>


-187. decoder, 14.09.2025

„If Anyone Builds It, Everyone Dies“: KI-Sicherheitsexperten legen radikale Analyse vor

KI-Sicherheitsexperte Eliezer Yudkowsky fordert einen global bindenden Vertrag zur Stilllegung von KI-Systemen. Alle anderen Governance-Maßnahmen – von Sicherheitsprotokollen bis zu Moratorien – hält er für bedeutungslose Trostpreise auf dem Weg zur Katastrophe.

Anmerkung: Der Autor dieser Anmerkung, also, dieser Zeilen hier, fragt sich eigentlich seit Längerem, warum der Name Yudkowsky bislang nicht ein einziges Mal in der jottBlog-Kategorie „KI-Unfall“ vorgekommen ist. Herr Yudkowsky, mit einer Dramatik, die zu bemühen wir uns nicht trauten:

Wenn wir einen wirksamen internationalen Vertrag bekommen, der KI abschaltet, und das Buch [„If Anyone Builds It, Everyone Dies“] etwas damit zu tun hatte, werde ich das Buch einen Erfolg nennen. Alles andere ist ein trauriger kleiner Trostpreis auf dem Weg in den Tod.

…Das genannte Büchlein halten wir noch nicht in unseren Händen. Noch nicht.

<https://the-decoder.de/if-anyone-builds-it-everyone-dies-ki-sicherheitsexperten-legen-radikale-analyse-vor/>


186. decoder, 16.09.2025

Google verteidigt KI-Zusammenfassungen nach Klage von Rolling-Stone-Mutterkonzern

Nach einer Klage gegen Googles KI-Suchantworten betont der Konzern, ein gesundes Ökosystem zwischen klassischen Links und AI-Zusammenfassungen schaffen zu wollen. Für Verlage steht jedoch die wirtschaftliche Grundlage auf dem Spiel.

Anmerkung: Ja, der Dauerbrenner. Was uns an diesem Artikel gefällt – und das sollte immer wieder betont werden – wie käsig Google argumentiert. Herr Erickson, Google-Vizepräsident für Regierungsangelegenheiten und Public Policy erklärt uns zwar nicht wie Kapitalismus funktioniert, aber wie der Hase ansonsten so rennt, und sprach

von einem grundlegenden Wandel im Nutzerverhalten: Statt reiner Faktenlisten („10 blaue Links“) bevorzugten viele User inzwischen kontextuelle Antworten in Form von KI-generierten Übersichten.

…tja, wir sind das Problem, wir sind schuld, da kann doch Google nix für! Genau unser Humor!

<https://the-decoder.de/google-verteidigt-ki-zusammenfassungen-nach-klage-von-rolling-stone-mutterkonzern/>


185. decoder, 17.09.2025

US-Studie: Chinas KI Deepseek liefert unsicheren Code bei politisch sensiblen Anfragen

Deepseek gibt unsichereren Code aus, wenn Anfragen Bezug zu Falun Gong, Tibet oder Taiwan haben.

Anmerkung: wir greifen diesen Artikel einmal exemplarisch aus einem Meer von Artikel heraus und fragen uns, wie es dieser hier ebenfalls tut

Politische Einflussnahme oder Trainingseffekt?

…und entscheiden uns für politische Einflussnahme. Wir fragen uns aber auch, ob sich unsere wackeren US-Forscher mal KIs aus dem eigenen Ländle vorgenommen haben. Wir wollen derartigen Einflussnahme noch ein wenig nachspüren und klicken mit nostalgischen Gefühlen auf den 76. KI-Unfall (Klimawandel? Ach, darüber reden wir lieber nicht).

<https://the-decoder.de/us-studie-chinas-ki-deepseek-liefert-unsicheren-code-bei-politisch-sensiblen-anfragen/>


184. decoder, 17.09.2025

Zuckerberg gründet Meta-Super-PAC zur Einflussnahme auf Kaliforniens KI-Politik

Meta hat in Kalifornien ein eigenes Super-PAC gegründet, um gezielt Einfluss auf die KI-Politik zu nehmen.

Anmerkung: OK, auch wieder so ein Hawei-KIU (halb weicher KI-Unfall), aber dennoch soll er genannt werden – nicht ohne den Leser darum zu bitten, jenen jottBlog-Artikel zu klicken: Was tun? (Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus, Rainer Mühlhoff).

<https://the-decoder.de/zuckerberg-gruendet-meta-super-pac-zur-einflussnahme-auf-kaliforniens-ki-politik/>


183. spektrum (Bezahlwand), 17.09.2025

Einblick in die »Gedankengänge« von DeepSeeks KI-Sprachmodell

Menschen nehmen beim Training der KI eine immer kleinere Rolle ein. So können KIs ihre eigenen Schlüsse ziehen und völlig neue Denkmuster entfalten – DeepSeek war dabei Vorreiter.

Anmerkung: Bezahlwand hin, Bezahlwand her, hier reicht schon die Überschrift und der Teaser. Kleine Bemerkung am Rande: bald wird homo sapiens beim Training – und überhaupt – eher als ein Störfaktor von der KI klassifiziert (#Re-vorab)!

<https://www.spektrum.de/news/wissenschaft-hinter-deepseek-reinforcement-learning-ki/2286896>


182. heise, 16.09.2025

KI-Missbrauch: Wie Chatbots zum Komplizen für Betrüger werden

Forscher baten KI-Chatbots, beim perfekten Betrug zu helfen. Die Ergebnisse des Experiments ernüchtern und zeigen eine neue Dimension der Cyberkriminalität auf.

Anmerkung: Herr Frank, einer der Teilnehmer des Experiments:

Ich denke, die KI ist ein Geist aus der Flasche, von dem wir wirklich nicht wissen, was er kann und was nicht.

<https://www.heise.de/news/KI-Missbrauch-Wie-Chatbots-zum-Komplizen-fuer-Betrueger-werden-10651033.html>


181. heise, 17.09.2025

Das Ende der Modelfotografie? Otto setzt komplett auf KI-Bilder

Mit einem eigenen KI-Tool will Otto neue Kollektionen schneller und günstiger in den Verkauf bringen. Otto folgt einem allgemeinen Trend in der Branche.

Anmerkung: Auch wenn’s nicht so schön ist, wollen wir die Frage in der Überschrift des Artikels mit „Ja!“ beantworten.

<https://www.heise.de/news/KI-statt-Models-Otto-spart-bei-der-Produktfotografie-10658854.html>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (171 bis 180), KI-Unfall (191 bis 200)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (181 bis 190)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/xx/ki-unfall-181-bis-190/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (171 bis 180)


180. golem, 17.09.2025

OpenAI will Alter von ChatGPT-Nutzern automatisch erkennen

Die für Ende September geplante Kindersicherung in ChatGPT soll langfristig von einer automatischen Alterserkennung abgelöst werden.

Anmerkung: An sich ja ne dufte Idee, auch dass

Erwachsene [sollen allerdings auch] die Möglichkeit bekommen, „ihr Alter zu beweisen“, um ChatGPT in vollem Umfang nutzen zu können.

…aber

Wie genau dies ablaufen soll und wie die Alterserkennung im Detail funktioniert, führt OpenAI nicht aus.

…macht bestimmt ’ne KI, die kann nämlich alles (treue jottBlog-Leser summen nun sicherlich bereits eine Melodie, darunter der Text „So ein Pony“ liegend, siehe: 52. KI-Unfall).

<https://www.golem.de/news/ki-chatbot-openai-will-alter-von-chatgpt-nutzern-automatisch-erkennen-2509-200180.html>


179. golem, 17.09.2025

Terminator-Erfinder kämpft gegen KI-Realität

James Cameron kann Terminator 7 kaum schreiben – die Wirklichkeit hat seine Zukunftsvisionen eingeholt.

Anmerkung: Wir denken, wir müssen uns um Hern Camerons Kontostand keine Sorgen machen, sehr wohl über das Wohlbefinden des Künstlers, denn:

Der Regisseur gesteht offen ein: Er kommt mit dem siebten Teil des Franchise kaum voran – nicht etwa aufgrund von Studiozwängen oder Avatar-Projekten, sondern weil die technische Realität die fiktionalen Konzepte seiner Ansicht nach permanent überholt.

…damit ist dann ja schon fast alles gesagt, dennoch lohnt es sich, den Artikel in Gänze zu lesen – der schicken Details wegen!

<https://www.golem.de/news/james-cameron-terminator-erfinder-kaempft-gegen-ki-realitaet-2509-200152.html>


178. golem, 16.09.2025

Freelancer-Plattform Fiverr entlässt 250 Angestellte

Mit dem Umbau zu einem KI-Unternehmen erwartet Fiverr weniger Managementebenen und kleinere, aber produktivere Teams.

Anmerkung: Herr Kaufmann, seines Zeichens CEO, also Ober-Indianer, bei Fiverr:

Wir starten eine Umgestaltung von Fiverr, um das Unternehmen zu einem AI-first-Unternehmen zu machen, das schlanker und schneller ist [und] über eine moderne, auf KI ausgerichtete Technologieinfrastruktur verfügt.

…herzlichen Glückwunsch, Herr Kaufmann, da ist der Betriebswirt in uns Allen voller Freude! Aber (#Re-vorab) langfristig werden die Volkswirte lange Gesichter machen.

<https://www.golem.de/news/ki-im-unternehmen-freelancer-plattform-fiverr-entlaesst-250-angestellte-2509-200144.html>


177. zdfheute, 13.07.2025

Menschlicher Service künftig nur noch „Luxus“?

Online-Buchung per Chatbot oder Cappuccino vom Service-Roboter: Künstliche Intelligenz führt zu großen Veränderungen in der Hotellerie. Was bedeutet das für Gäste und Betreiber?

Anmerkung: Das sind die leisen, ja, kaum wahrnehmbaren KI-Unfälle, die sich in unser aller Alltag schleichen werden. Land und Leute kennen lernen? Sprachhürden wenigstens wahrnehmen? Den Zimmerservice davon unterrichten, was es bedeutet, wenn an der Zimmertür der Wimpel mit der roten Seite sichtbar ist? Der super Tip am Empfang, weil man zu lange auf den am Tresen ausliegenden Stadtplan geglotzt hat? So rennt dann wohl bald der Hase, wir wollen Herrn Professor Burkhard von Freyberg zitieren, wie es dereinst zdfheute im Artikel tat:

Menschlicher Service wird künftig mehr und mehr zum Luxus werden, den der Gast bezahlen muss.

(Ein Fetzen der Erinnerung: Bekamen wir nicht noch vor einiger Zeit die Buchung eines Zimmers, die nur über eine fernmündliche Festnetzverbindung [1] vorgenommen werden konnte (!), mit einer Postkarte [2] bestätigt bekommen?)

Entdeckt: 17.09.2025

[Wer die kommenden zwei Internetz-Verbindungen für etwas überspannt hält, möge mal seine Fühler in Richtung in die Altersgruppe <20a (kleiner zwanzig Jahre) ausstrecken….]

[1] : Postkarte : Wikipedia : <https://de.wikipedia.org/wiki/Postkarte>

[2] : fernmündliche Festnetzverbindung : Wikipedia : <https://de.wikipedia.org/wiki/Festnetz>

Artikel: <https://www.zdfheute.de/wirtschaft/hotelbranche-ki-kuenstliche-intelligenz-100.html>


176. heise, 14.09.2025

Web-Erfinder: Berners-Lee fordert Mikrozahlungen als Ausgleich fürs KI-Training

„Bislang sind wir nicht gut darin gewesen, kreative Menschen fair zu entlohnen“, meint Sir Berners-Lee. Das Copyright sei „in vieler Hinsicht gescheitert“.

Anmerkung: Wieder ein Scherbenaufsammler (nach dem KI-Unfall). Sir Tim Berners-Lee? Für den Fall, dass gerade nicht zur Hand ist, um wen es sich hier handelt: „Erfinder“ des Internets, Leiter des W3C (World Wide Web Consortium, die Schaltstelle, wenn es um die technische Web-Entwicklung geht). …Herr Berners-Lee, very british – was ihm nicht schwer fällt, denn der er ist Brite – wenn er anmerkt, dass wir nicht gut darin gewesen seien „fair zu entlohnen“. Und spätestens hier sind wir dann völlig seiner Meinung:

Um das Web als demokratischen Raum zurückzuerobern, müssten die Menschen die Kontrolle über ihre eigenen Daten erlangen, lautet das Motto des WWW-Schöpfers.

<https://www.heise.de/news/Web-Erfinder-Berners-Lee-fordert-Mikrozahlungen-als-Ausgleich-fuers-KI-Training-10643782.html>


175. heise, 15.09.2025

Wieselworte und Co.: Anleitung zum Erkennen KI-generierter Texte auf Wikipedia

Autorinnen und Autoren haben eine Anleitung auf Wikipedia veröffentlicht, um KI-Texte von ChatGPT und Co. besser identifizieren zu können.

Anmerkung: OK, wenn unsere Freunde von Wikipedia eingreifen, dann ist es schon passiert. Also, der Unfall, aber egal. Wikipedia (und wir wollen an dieser Stelle zugeben, nicht nur großer FAN zu sein, sondern auch hier und da was gemacht zu haben) war und ist ein großes Versprechen, die Kontroversen rund um’s Wiki-Geschehen sind Legion. Dennoch, Wikipedia ist etwas besonderes und das wird gerne vergessen: Information für alle, kostenlos und werbefrei, getragen von Menschen wie Dir und mir, die mit Leidenschaft, Detailkenntnissen und Ausdauer ihr Wissen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Wikipedia ist letztlich sogar (eine gesunde Form von) Social Media, denn die meisten Artikel sind nicht im Alleingang entstanden – weniger bildungsferne Instanzen von homo sapiens haben sich oft über beachtliche Zeiträume in den Diskurs begeben. Jetzt kommt die KI und hinterläßt ihre Spuren (und nicht vergessen, die KIs selber werden mit Wiki-Daten gefüttert)!

LLMs [Large Language Models, KI-Gedöns] neigten dazu, Texte mit Bedeutung aufzuladen. Übertriebene Werbesprache (Promotional Language) sei ein häufiges Anzeichen für einen KI-generierten Text.

Nebenbei bemerkt: das tun die Dinger auch, wenn sie nicht damit beschäftigt sind, die Wikis zu kontaminieren, wenn die jottBlog-Leser wissen, was wir meinen?!?

Wir erinnern uns – heise ebenfalls:

Interessant dabei: Bereits vor einigen Monaten versuchte die Wikimedia Foundation in einem Projekt, die Akzeptanz und Auswirkungen KI-generierter Zusammenfassungen von Artikeln zu testen, und stieß dabei auf Ablehnung.

<https://www.heise.de/news/Wieselworte-und-Co-Anleitung-zum-Erkennen-KI-generierter-Texte-auf-Wikipedia-10644150.html>


174. heise, 15.09.2025

„Animal Crossing“: Entwickler verpasst dem Kultspiel dynamische KI-Dialoge

Ein Entwickler hackt das Gamecube-Original „Animal Crossing“, sodass Dorfbewohner live von einer KI gesteuert sprechen – ohne das Spiel selbst zu verändern.

Anmerkung: OK, aber wollen wir das? Was bedeutet das? Wer nutzt – oder besser – wem nutzt der Dialog? Was passiert, wenn es wieder einmal in die Hose geht, weil die sechsjährige Ann-Sophie so komische Fragen gestellt bekommt? Und ganz neben bei (für diejenigen unter uns, die’s nicht täglich zocken): „FSK 0“!

<https://www.heise.de/news/Animal-Crossing-Entwickler-verpasst-dem-Kultspiel-dynamische-KI-Dialoge-10645263.html>


173. t3n, 12.09.2025

SEO für KI: Lerne, wie dein Unternehmen in ChatGPT-Antworten sichtbar wird

Die Suche verändert sich radikal: ChatGPT, Perplexity und Co. liefern Antworten, ohne auf deine Website zu führen. Lerne im t3n Skills Onlinekurs, wie du dein Unternehmen in KI-Antworten optimal positionierst.

Anmerkung: Bevor wir hier der unrechten Einbringung des Artikels in die jottBlog-Kategorie „KI-Unfall“ bezichtigt werden, wollen wir uns wehren. Hier erneut: mit einer nahezu perfiden Strategie versucht homo sapiens sich in Erinnerung zu rufen, wohl wissend, dass die KI mit Material trainiert wurde, welches dem Gefundenwerdenwollenden zuzuschreiben ist.

Für (viele) Unternehmen bedeutet das einen großen Kontrollverlust

Wollen wir das Zitierte doch noch einmal in aller Ruhe auf uns wirken lassen – – – wunderbar, oder?!? So, genug Wirkung. Die Älteren unter den jottBlog-Lesern erinnern sich noch mit einem wohligen Gefühl daran, wie es war, wenn man die Gelben Seiten öffnete [für die Jüngeren: mehrere sehr dünne Flächen, Papier genannt, die bedruckt und übereinanderlegt zu einem Buch wurden, dessen Umschlag gelb war und zahlreiche Dienstleister, Kaufläden, Reparaturwerkstätten und dergleichen mehr, alphabetisch auflistete, mit postalischer Anschrift und Telephonnummer]. Da waren selten Fehler drin zu finden, jetzt aber

Schon jetzt kursieren Fehler: von falschen Öffnungszeiten bis zu irreführenden Produktinformationen.

<https://t3n.de/news/seo-unternehmen-chatgpt-sichtbarkeit-1707286/>


172. t3n, 12.09.2025

„Ich sah, wie er ChatGPT benutzte“: Wie US-Patienten ihre Therapeuten erwischen

Dass Nutzer:innen ChatGPT oder Claude als Psychologenersatz verwenden, ist allgemein bekannt. Doch auch professionelle Psychotherapeut:innen bedienen sich Chatbots für ihre Behandlungen. Für Patient:innen bedeutet das vor allem Verunsicherung.

<https://t3n.de/news/ich-sah-wie-er-chatgpt-benutzte-wie-us-patienten-ihre-therapeuten-erwischen-1706606/>


171. golem, 12.09.2025

Glaube an Jobs durch KI „100 Prozent Blödsinn“

Mo Gawdat war früher bei Google und glaubt nicht an Jobchancen durch KI. Stattdessen würden Arbeitsplätze vernichtet – auch im Management.

Anmerkung: Wir wollen zudem glauben, dass Glauben nicht Wissen ist, wollen uns aber – ganz gegen unsere sonstige Gepflogenheit – dem Glauben von Herrn Gawdat bereitwillig anschliessen.

<https://www.golem.de/news/ex-google-manager-glaube-an-jobs-durch-ki-100-prozent-bloedsinn-2509-200052.html>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (161 bis 170), KI-Unfall (181 bis 199)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (171 bis 180)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/xx/ki-unfall-171-bis-180/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (161 bis 170)


170. decoder, 12.09.2025

Premier Rama präsentiert virtuelles Kabinettsmitglied: KI soll Korruption bekämpfen

Albanien ernennt erstmals eine KI zur „Ministerin“ für öffentliche Auftragsvergabe.

Anmerkung: Aha. So, so. Bahnte sich ja bereits in KI-Unfall 61 an. Na dann mal los. Aber wir lesen

Ein KI-Bot wird dieses Problem wohl nicht lösen (…)

<https://the-decoder.de/premier-rama-praesentiert-virtuelles-kabinettsmitglied-ki-soll-korruption-bekaempfen/>


169. tagesschau, 12.09.2025

Ein gefährlich perfekter Partner

Keine Widerworte, dafür Geduld und Aufmunterung per Knopfdruck – KI-Avatare simulieren den vermeintlich perfekten Partner. Wissenschaftler sprechen von einer neuen Beziehungskategorie – mit erheblichen Gefahren.

Anmerkung: Frau Devlin, die Wissenschaftlerin, sagt

Ich denke, wir sind kurz davor, dass KI zum idealen Partner wird.

…wir sagen: „Oha!“

<https://www.tagesschau.de/kultur/ki-liebe-100.html>


168. decoder, 11.09.2025

Doppelmoral bei KI-Daten: Firmen fordern Freiheiten, verweigern sie anderen

Eine Untersuchung des Musikverlegerverbands ICMP und ein Bericht von The Atlantic zeigen eine systematische Doppelmoral auf: Tech-Konzerne nutzen urheberrechtlich geschützte Werke für KI-Trainings, verbieten aber die gleiche Praxis für ihre eigenen Inhalte.

Anmerkung: Ein Unfall immensen Ausmasses und nicht minder die Unberschämtheit.

<https://the-decoder.de/doppelmoral-bei-ki-daten-firmen-fordern-freiheiten-verweigern-sie-anderen/>


167. heise, 11.09.2025

Neues Feature auf Coursera: Bewerber üben Vorstellungsgespräche mit KI-Avataren

Die Weiterbildungsplattform Coursera will ein neues Rollenspiel-Feature einführen. Nutzer können dabei mit maßgeschneiderten KI-Personas interagieren.

Anmerkung: Liebhaber der jottBlog-Kategorie „KI-Unfall“ erkennen es sofort: „Überschrift? Teaser?, warum also ein Unfall?!?“, fragen allerdings die Ungeübten. Also wollen wir es erklären: Die Bewerber werden auf eine KI konditioniert, nicht auf homo sapiens. Klingt einfach, ist es auch. Wir erinnern uns an 148. golem, 04.09.2025

KI IM BEWERBUNGSPROZESS : LLMs bevorzugen KI-generierte Lebensläufe

Noch stärker fällt die Bevorzugung aus, wenn Bewerbungsunterlagen vom selben Sprachmodell verfasst wurde.

…ähnliche Soße. Aber Alles zusammen doch recht stimmig. Erst was mit einer KI Zusammengefummeltes einreichen – KI nimmt’s an. Dann machen wir ein bisschen KI-Quasseltraining – jetzt wäre es prima, wenn wir beim Ernstfall in ein Mikro reden dürften, denn vielleicht klemmt ja auch hier eine KI dahinter! Aber, Moment mal! Die Stimme, die uns fragt, die kommt uns doch bekannt vor… jep! Angela Merkel [ehemalige Deutsche Bundeskamzlerin]!!!

<https://www.heise.de/news/Neues-Feature-auf-Coursera-Bewerber-ueben-Vorstellungsgespraeche-mit-KI-Avataren-10641181.html>


166. heise, 11.09.2025

OpenAI und Oracle: 300-Milliarden-Deal für Project Stargate

OpenAI soll 300 Milliarden US-Dollar für die Nutzung von Rechenkapazitäten zahlen. Woher das Geld kommen wird? Bisher unklar.

Anmerkung: Sollte es uns bislang entgangen sein – das Rennen hat begonnen! „To big to fail“?!? Schau’n wir doch mal was da so kommt (ein hauchzartes -vorab):

Laut dem Bericht gilt der Vertrag zwischen OpenAI und Oracle erst ab 2027. Wie genau OpenAI das Geld erwirtschaften will, bleibt dabei jedoch fraglich.

<https://www.heise.de/news/OpenAI-und-Oracle-300-Milliarden-Deal-fuer-Project-Stargate-10640506.html>


165. heise, 10.09.2025

Ernüchterung statt Euphorie: KI-Nutzung in den USA geht zurück

Trotz Milliardeninvestitionen stagniert die Einführung von KI in den USA. Neue Zahlen zeigen, dass der Hype bisher kaum Einnahmen bringt und Risiken steigen.

Anmerkung: Wir erlauben uns nichts, außer der Überschrift und dem Teaser, aus einem durchaus lesenswerten Artikel zu zitieren. Lesenswert, weil man sehen kann, was passiert, wenn eine Blase zu drohen platzt. Auch das Zurückrudern – eine so gut wie vergessene Disziplin in diesem Metier – findet sich in einer initialen Renaissance. Und wir wollen schauen, was es in Zukunft zu Schauen gibt.

<https://www.heise.de/news/Ernuechterung-statt-Euphorie-KI-Nutzung-in-den-USA-geht-zurueck-10639756.html>


164. taz, 09.09.2025

Künstliche Intelligenz : Schreiben unter Verdacht

Seht her, hier wird noch geschrieben! Wo Texte zunehmend hybrid entstehen, muss die Geschichte vom „reinen“ Schreiben besonders laut erzählt werden.

Anmerkung: Frau Kohout schreibt Beklemmendes. Das Perfide sei

Nicht KI-Nutzende müssen Transparenz herstellen, sondern Selbstschreibende müssen zunehmend beweisen, dass ihre Texte menschengemacht sind.

In eigener Sache: Also, ich schwör: jottBlog, alles handverlesen, keine KI-Unterstützung, keine KI-Suche/Agenten. Klauereien (die sogar manchmal von Baumtötern abgetippt werden) werden – so gut es geht – angegeben.

<https://taz.de/Kuenstliche-Intelligenz/!6109163/>


163. t3n, 08.09.2025

OpenAI: Warum KI-Chatbots halluzinieren – und was dagegen helfen soll

Forscher:innen von OpenAI und der Georgia Tech haben untersucht, warum große Sprachmodelle wie GPT-5 halluzinieren – und sind zu teils überraschenden Erkenntnisse gekommen. Und zu möglichen Ansätzen, um KI-Halluzinationen künftig einzudämmen.

Anmerkung: Wir lernen (hui!):

Im Jahr 2024 sollen Entscheidungen aufgrund von KI-Halluzinationen laut Analyse von allaboutai.com weltweit Schäden in Höhe von rund 67,4 Milliarden US-Dollar angerichtet haben.

Wie man dem Freifeldversuch Weiteres entlocken und Unfälle vermeiden kann, da

(…) der Hang zum Halluzinieren im Training der KI-Modelle begründet [liegt]

…also, diesen märchenhaften Anmutungen mag man mal im Artikel selbst weiter nachspüren.

<https://t3n.de/news/openai-ki-chatbots-halluzinieren-1706236/>


162. t3n, 09.09.2025

OpenAI-Chef Sam Altman: Social Media fühlt sich wegen KI-Bots „unecht“ an

Sam Altman hat den KI-Hype maßgeblich geprägt. Auch dem OpenAI-Chef scheinen aber nicht alle Folgen dieser Entwicklung zu gefallen.

Anmerkung: Ja, Herr Altman, so rennt der Hase – kann man nix machen! Und die t3n-Frage

Verzerren KI-Bots unseren Blick auf die Realität?

…beantworten wir wie immer und ohne großartig nachzudenken vorschnell mit „Ja!“.

<https://t3n.de/news/social-media-ki-fake-sam-altman-1706470/>


161. t3n, 08.09.2025

Wenn KI die Werbung erstellt: Netz amüsiert sich über peinliche Microsoft-Panne

Microsoft hat sich eine peinliche Social-Media-Panne geleistet. In einer Anzeige für das Surface Pro war auf dem Display statt Windows 11 Apples iPadOS zu sehen. Das könnte auf verschiedenen Ebenen mit KI zu tun haben.

Anmerkung: Diese nachfolgende Frage

Nämlich, wie einem Billionen-Konzern ein solcher Fehler unterlaufen könne

stellten wir uns auch. Man möge mal in den Artikel schauen, da sich dort nette Mutmaßungen offenbaren. Aber letztlich blieb

Die Anzeige [blieb] aber mindestens 24 Stunden online, bevor sie gelöscht wurde – was die Microsoft-Panne nur noch peinlicher machte.

<https://t3n.de/news/wenn-ki-die-werbung-erstellt-netz-amuesiert-sich-ueber-peinliche-microsoft-panne-1706425/>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (151 bis 160), KI-Unfall (171 bis 180)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (161 bis 170)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/17/ki-unfall-161-bis-170/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (15)

Beneath Igor Levit’s fingers, Johann Sebastian Bach’s music is sheer magic… The fingers of this Russian pianist are those of a virtuoso of the first order. (MUSICA)

Dies dürfen wir dem Begleitbüchlein von Herrn Levits „Beethoven Complete Piano Sonatas“ entnehmen, in dem eben auch etwas Werbung für weitere Einspielungen zu finden ist, wie die Obige („Bach Partitas“), die dieses durchaus verdient hat.

jott


Beethoven Complete Piano Sonatas

Bach Partitas

Igor Levit

MUSICA : ??? (Nach einer wilden Suche, die ihresgleichen in der Geschichte des GROBIs (GROsses Böses Internetz) sucht – – – kein Ergebnis; Hilfe bitte an Strombrief „jottBlog (at) langkau.name“)

(Alle Internetzverbinder abgerufen am 16.09.2025)


[Zitationshilfe] : „Magie (15)“ (Bach Partitas, Igor Levit), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/16/magie-15/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (14)

KI ist mächtig, aber keine Magie. Sie ist im Kern Statistik auf Steroiden.

Diesen schwergewichtigen Satz entnehmen wir dem Online-Artikel eines technikorientierten Verlages, nämlich heise. Hier mit Überschrift und Teaser:

Wenn Intuition versagt: KI und die Grenzen unserer Vorstellungskraft

KI nutzt tausende Dimensionen, die wir nicht mehr erfassen können. Dieser Beitrag erklärt, was dahintersteckt – und warum Erfahrung unverzichtbar bleibt.

In diesem Artikel lernt auch der IT-/Mathematik-Unkundige (!) wie der Hase rennt, wenn wir uns in schwer vorstellbaren, mehrstelligen Dimensionen befinden. Beziehungsweise, wir uns diese vorstellen müssen, was wir nicht können. Macht aber nix, wie schon das Zitat andeutet.

Was wir jetzt noch gern von dem Adepten, dem äußerst geschickten Schreiberling, Herrn Roden, wüßten, ist: was ist Magie?

jott


Der Artikel unter heise : <https://www.heise.de/blog/Wenn-Intuition-versagt-KI-und-die-Grenzen-unserer-Vorstellungskraft-10590478.html>


[Zitationshilfe] : „Magie (14)“ (Mehrdimensionalität, KI und Steroide), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/10/magie-14/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Miezekatze

Neulich, beim Aufräumen des Klangarchivs, wurde unser Gedächtnis arg auf die Probe gestellt. Aber nach Stunden des Mühens gaben wir auf und dieses mit der Erkenntnis, dass wir – ähnlich wie bei dem Weihnachtsliedchen „O Tannebaum“ – bei dem Liedchen „Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze“ nicht über die erste Strophe hinauskamen.

Bild: Wums Liedchen „Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze“ auf Vinyl. Den Jüngeren unter uns sei an die Hand gegeben, dass die Musik in eine dunkle Scheibe, auch „Platte“ genannt, eingeritzt wurde und diese dann mit einem geeigneten Gerät, dem Plattenspieler („Scheibenspieler“ war im deutschsprachigen Raum nicht gebräuchlich), wiedergegeben werden konnte. Es handelt sich hier um eine „Single“, die auf je einer Seite ein Liedchen hatte. Es gab auch „Langspielplatten“ (LP, Long Player), da waren auf ebenfalls zwei Seiten mehrere Liedchen eingeritzt.
Bild: (Detail, oben Rechts) Plattenhülle von einer Maus angefressen. Bevor die Maus dieses tat, konnte der Wert der Rarität auf den Gegenwert einer zweiwöchige Reise zweier Personen zu den Kanarischen Inseln taxiert werden.

Der Hund Wum, den wir auf dem roten Kissen sitzen sehen, war von Herrn von Bülow, den Wenige von uns auch als Loriot kennen, ausgedacht und gezeichnet worden. Er lieh Wum zudem seine Stimme, der die Älteren unter den jottBlog-Lesern in Wim Thoelkes Fernseh-Ratesendung „Der große Preis“ (wie auch zuvor „Drei mal Neun“) regelmäßig entgegenfieberten („Töööööööölke!“) und die wir ebenfalls auf der obigen Single hören können. Dieses Liedchen war Ende 1972 nicht nur wochenlang auf Platz 1 der deutschen Single-Charts, sondern, Herr von Bülow durfte sich, nach dem Verkauf von mehr als 500.000 Singles, eine Goldene Schalplatte als Belohnung in seinen Partykeller hängen.

Nun gut, wenden wir uns dem Text zu.

Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze

Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze
Für mein Wochenendhaus
Der schenk ich eine Luftmatratze
Und eine Spielzeugmaus

Ihr singt dauernd solche Liebeslieder
Vorne und hinten mit Schmalz
Ach die häng' mir immer wieder
Sooo aus'm Hals

huuuuu

Heute fand ich einen Suppenknochen
Leider mitten im Dreck
Den werd ich mir zum Mittag kochen
Oder schmeisse ihn weg

Ich habe ein paar kleine Haare
An meinem Hinterkopf
Und wenn ich die Geduld bewahre
Wird es vielleicht ein Zopf

Heute sitze ich im Staatstheater
Ganz weit vorne im Parkett
Denn da singt mein Urgroßvater
Ganz alleine ein Duett

Manchmal möchte ich in Bonn regieren
Frisch gewaschen und rasiert
Dann gehör ich zu den großen Tieren
Auch wenn's nicht funktioniert

Wir wollen allerdings bezweifeln, dass die letzte (jene allzeit effizienten Politiker schmähende) und Regime-kritische Strophe damals im Fernsehen einem schutzlosen Millionen-Publikum dargeboten wurde und somit unverantwortlicher Weise gerade auch den jüngsten Zuschauern viel zu früh Politikverdrossenheit injiziert haben würde!

jott


Wum : Wikipedia : <https://de.wikipedia.org/wiki/Wum>

Bild: Wum (Devotionalie, seit vielen Jahren im Bestand des Autors). Wir wollen, ebenfalls die kleinen Haare am Hinterkopf sichtend, an dieser Stelle die im Liedchen vorgetragene Hoffnung, dass sich da ein Zopf anbahne, Daumen drückend unterstützen.

Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze : Discogs : <https://www.discogs.com/release/467938-Wums-Gesang-Ich-Wünsch-Mir-Ne-Kleine-Miezekatze-Ich-Bin-Ein-Kleiner-Hund>

  • Wobei wir uns freuen, dass die Discogs-Kategorisierung nicht bei „POP“ (weswegen wir uns ja auch erlaubten den POP-Splitter zu bemühen) halt macht, sondern diese Jahrhundert-Komposition ebenfalls dem Jazz zuschreibt!
  • Discogs führt auch korrekt die Ungereimtheiten zwischen Cover und Label auf: die „Miezekatze“ ist die B-Seite, während sie auf dem Cover (berechtigter Weise, wie wir finden wollen) an erster Stelle steht!

Loriot (Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow) : Wikipedia : <https://de.wikipedia.org/wiki/Loriot>

Wim Thoelke : Wikipedia : <https://de.wikipedia.org/wiki/Wim_Thoelke>

O Tannenbaum : Wikipedia : <https://de.wikipedia.org/wiki/O_Tannenbaum>

  • Uns wären sicherlich weitere Nächst-Strophen-Unfälle in den Sinn gekommen, wir entschieden uns aber spontan – da Anfang September erste Lebkuchen und Domino-Steine in den Lebensmittelmärkten gesichtet werden dürfen, welche uns liebevoll an die nahende Weihnachtszeit erinnern – den jottBlog-Lesern die Möglichkeit zu geben, zumindest in dieser Saison O Tannenbaum ohne Zeitdruck, aber vollständig einüben zu können. (Und nicht ohne darauf hinzuweisen: wann hören wir dieses Jahr das erste Mal „Last Christmas“ im Lebensmittelmarkt?!? 2024? Ende Oktober! Hörungen bitte an jottBlog (at) langkau.name)

Partykeller : jottBlog, unter „Magie (5)“, dort als lexikalischer Eintrag zu finden : <https://jottblog.langkau.name/2025/07/09/magie-5/>

Alle Internetverbinder abgerufen am 09.09.2025

[update, 22.09.2025]

Wendelin (Flohmarktfund) :

Bild: Wendelin ohne Knoten im Rüssel.

[Zitationshilfe] : „Miezekatze“ (Wum, Loriot, Wim Thoelke), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/09/miezekatze/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Plattenteller

Was wäre POP ohne darunter liegender Hartware?

Die Kulturfabrik KUFA Lyss ist sicherlich nicht verstimmt, wenn wir dieses Bildchen von ihrer Heimatseite klauen, der Viralität Vorschub leisten und die KUFA ein wenig bewerben!

Bild: Nur zwei Tage nach der Inbetriebnahme war der Tonarm entwendet worden.

jott

(Danke, ER)


KUFA : „DER KUFA-KREISEL GEHT VIRAL“ : <https://www.kufa.ch/djroundabout/>

Alle Internetverbinder abgerufen am 09.09.2025


[Zitationshilfe] : „Plattenteller“ (Kulturfabrik KUFA Lyss (Schweiz): „DER KUFA-KREISEL GEHT VIRAL“), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/09/plattenteller/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (151 bis 160)


-160. tn3, 02.09.2025

Deutsche Bahn 2045 pünktlich? Digitalchefin setzt auf KI – und Quantencomputer

Kaum ein Unternehmen in Deutschland wird so häufig kritisiert wie die Deutsche Bahn – als unpünktlich, veraltet und schwer modernisierbar. Digitalvorständin Daniela Gerd tom Markotten hält das für überzogen. Im Interview skizziert sie eine Zukunft, in der KI, Quantencomputer und stabiler Mobilfunk die Bahn voranbringen.

Anmerkung: Hier müssen wir einmal und ausnahmsweise die KI in Schutz nehmen, weswegen es ja auch ein Minus [-] gibt. Aber -vorab: wenn es dazu kommen sollte, dass sie eingesetzt wird, dann wird’s krachen – und wir haben eine neue Schuldige, die KI (merke: es ist nie das Management, weswegen das ja auch in den vergangenen Jahrzehnten, der schlimmen, nervenzerfetzenden Arbeit wegen, lecker Vergütung bekommen hat, wollen wir erinnern)!

Aber auch: …und Quanten-Gedöns katapultiert uns in eine Pünktlichkeit jenseits einer Abweichung im Nanosekunden-Bereich! Ganz nebenbei bemerkt, vor ein paar Jahren wäre in dem Statement noch „Blockchain“ vorgekommen…

Sollte Frau Gerd mit der Modernisierung fettich sein, dann könnte sie ja vielleicht auch noch einmal bei Siemens vorbeischauen, ob die auch schon alles geschmeidig auf Quantencomputer migriert haben (wenn nicht, dann KI fragen):

heise, 29.01.2024, „Bahnkonzern Siemens sucht Admin für Windows 3.11 for Workgroups“, <https://www.heise.de/news/Deutsche-Bahn-sucht-Admin-fuer-Windows-3-11-for-Workgroups-9611543.html>

<https://t3n.de/news/deutsche-bahn-2045-puenktlich-digitalchefin-setzt-auf-ki-und-quantencomputer-1699485/>


159. decoder, 08.09.2025

Salesforce-CEO feiert KI-Automatisierung: 4.000 weniger Support-Mitarbeiter nötig

Salesforce-CEO Marc Benioff feiert KI-Produktivitätsgewinne als „das Aufregendste“ für sein Unternehmen – 4.000 weniger Köpfe im Support nötig.

Anmerkung: Ja, da feiern die ehemaligen Mitarbeiter doch sicher gerne mit!

<https://the-decoder.de/salesforce-ceo-feiert-ki-automatisierung-4-000-weniger-support-mitarbeiter-noetig/>


158. t3n, 07.09.2025

Mit KI gegen die Einsamkeit: Virtueller Lebenspartner Dot geht offline

Immer mehr Menschen suchen bei Chatbots nach emotionaler Nähe. Trotzdem wird der KI-Lebensbegleiter Dot nach nur einem Jahr schon wieder eingestellt. Was sagt das über den Hype aus?

Anmerkung: Erst einmal ist man geneigt zu denken: ‚Supi, Eine weniger!‘. Wäre ja kein Unfall, aber wenn es genug Zeit zum Lesen hat, dann kommt man an andere Edelsteine! Wenn Herr Zuckerberg davon überzeugt ist, dass

Freundschaften zu Chatbots den Mangel an realen sozialen Kontakten kompensieren könnten.

…dann ist ja eh alles gut und zumindest hat Meta dann in diesem Punkt Alles richtig gemacht. Und auch Herr Altman (OpenAI), steht dem Trend

dass sich vor allem jüngere Menschen in ihren 20ern und 30ern immer öfter an KI-Bots wenden, um ihre Probleme und Sorgen zu besprechen, positiv gegenüber.

…na dann mal hoch die Tassen – also bei den Psychologen, bei denen dann in zwanzig, dreißig Jahren das Sofa nicht mehr so richtig kalt werden wird.

„Zeig mir dein Problem und ich löse es mit Technik. Kollateralschäden? Lies das Kleingedruckte.“

<https://t3n.de/news/mit-ki-gegen-die-einsamkeit-virtueller-lebenspartner-dot-geht-offline-1706178/>


157. heise, 08.09.2025

OpenAI liest bei ChatGPT im Zweifel mit – und hat einen Draht zu Behörden

Kommunikation mit ChatGPT, die darauf hindeutet, dass man andere verletzen könnte, landet bei Mitlesern und Strafverfolgern.

Anmerkung: Big Brother is watching You! Da ist das Archivieren (und Bereitstellen) von Suchanfragen ja noch harmlos – ohne jetzt Google in Schutz nehmen zu wollen… Und erneut wollen wir festhalten: einfach auf den Markt werfen, dann kann man ja immer noch gucken, wie der Hase im Freifeldversuch rennt!

<https://www.heise.de/news/OpenAI-liest-bei-ChatGPT-im-Zweifel-mit-und-hat-einen-Draht-zu-Behoerden-10635710.html>


156. taz, 06.09.2025

Wir Überflüssigen?

Springer hat einen neuen Plan für künstliche Intelligenz. Alle Gewerke sollen bei jedem Arbeitsschritt mit KI arbeiten. Was bringt das?

Anmerkung: Eigentlich handelt es sich in Herrn Drosdowkis Artikel eher um eine KI-Unfall-Berichterstattung, eine erhellende. Berührend ist allerdings seine, der Selbstversicherung geschuldete und das Ausmaß der Beschädigung des homo sapiens’schen Selbstbewustseins dokumentierende Frage

Aber worin ist Wetware [homo sapiens] dann eigentlich gut? Die meisten Gehirne können recht geschickt Menschen verstehen, Emotionen erkennen, kleine Beobachtungen machen, ohne dass jemand sie dazu auffordert. Sie können sich schnell und oft unbemerkt anpassen, deswegen hatten wir seit unserer Entstehung verhältnismäßig viel Erfolg. In all dem übertrifft Wetware die KI.

<https://taz.de/KI-und-Journalismus/!6108884/>


155. t3n, 07.09.2025

So revolutionieren KI-Agenten das E-Mail-Marketing von morgen

E-Mail-Marketing ist der unsichtbare Motor digitaler Kundenbeziehungen. Die nächste Evolutionsstufe? KI-gesteuerte Agenten, die nicht nur automatisieren, sondern proaktiv entscheiden, an wen, wann und mit welcher Botschaft gesendet wird.

Anmerkung: jottBlog-Leser voll so: „Ho, Brauner! Is‘ doch kein Unfall!“ Doch, doch (und ein -vorab), denn: erstmal kann man im Marketing üben, wenn dann da was in die Buchse geht, kann man’s eh nicht messen – ‚Business as usual‘ eben. Aber man kann prima üben und für den Fall, dass das Beworbene besser über den Tisch geht – auch gut. Das aber KI auch proaktiv ist – uiuiuiui… was lässt man sie da lernen?!? „Proaktiv“ ist auch „predictive“, so rennt der Hase in (IMDb) „Minority Report„.

Niedlich ist

Agenten lernen kontinuierlich, berücksichtigen Datenschutz und steigern Relevanz und Zustellbarkeit.

…oder?!? KI und Datenschutz… macht bestimmt auch noch digitale Souveränität und schneidet uns die Haare, die KI. Bestimmt.

<https://t3n.de/news/ki-agenten-email-marketing-1701895/>


-154. t3n, 05.09.2025

Teilgespräche in ChatGPT: Warum dieses Feature dein Brainstorming erleichtert

Ein neues ChatGPT Feature sorgt für mehr Übersichtlichkeit: Ab sofort kannst du deine Chats in Teilgespräche aufteilen, um einzelne Ideen getrennt weiterzuführen – so wird kreatives Brainstorming möglich.

Anmerkung: Minus („-„). Dennoch hier? Ja. „-154.“ mag als die Stelle in der jottBlog-Kategorie „KI-Unfall“ verstanden werden, die nicht mehr auf Jubel-Getrödel abzielt. Es mag durchaus sein, dass die oben zitierte „Aufteilung“ (etc.) irgendetwas macht. Wenn man allerdings in diesem Zusammenhang die Kreativität bringt, dann wird’s düster. Statt ein prompt-Gewitter einzuleiten, kann man auch einfach ein paar Kollegen und Kolleginnen (die meist mehr Ahnung haben als man selber, also, alle zusammen auf jeden Fall) auf ein Bier einladen, Schibstütchen auf und los geht’s!

<https://t3n.de/news/teilgespraeche-in-chatgpt-warum-dieses-feature-dein-brainstorming-erleichtert-1705973/>


153. tagesschau, 05.09.2025

Wenn Bankdaten in ChatGPT landen

Künstliche Intelligenz erobert den Alltag. Auch bei den Banken kreist vieles um das Thema. Wie steht es dabei um Sicherheitsbedenken – und den Schutz von Kundendaten?

Anmerkung: Und lesen dürfen wir

Bankpersonal lese mitunter nicht die Datenschutzbedingungen ihrer privaten KI und verarbeite vertrauliche Kundeninformationen in ausländischen Daten-Clouds. „Das passiert ganz viel“, sagte sie [Frau Wilfmeyer].

…sind wir uns nicht sicher, dass die Datenschutzbedingungen irgendwie am Arbeitsvertrag kleben, oder so ähnlich? Aber wir wollen uns ruhig halten, um uns nicht wieder einer gewissen Kratzbürstigkeit verdächtig zu machen!

<https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/banking-kuenstliche-intelligenz-zukunft-100.html>


152. telepolis, 05.09.2025

ChatGPT liest mit: Wie privat sind unsere Gespräche mit KI?

Was wie ein vertrauliches Gespräch mit einer Maschine wirkt, ist in Wahrheit überwacht: ChatGPT analysiert jede Frage und greift bei Verdacht ein.

OpenAI weiss, User nutzen es

für sehr persönliche Entscheidungen wie Lebensratschläge, Coaching und allgemeine Unterstützung

Und telepolis schließt den Artikel mit der bemerkenswerten Behauptung ab,

dass die Algorithmen trotz steigender Leistungsfähigkeit zahlreiche Elemente des menschlichen Zusammenlebens noch nicht beherrschen – was aber auch im Umfeld von Menschen bekannt ist, die sich einer vergleichbaren Kultur zurechnen.

„Noch“. Wir wüßten gar zu gern, was eine „vergleichbare Kultur“ sein möge.

<https://www.telepolis.de/features/ChatGPT-liest-mit-Wie-privat-sind-unsere-Gespraeche-mit-KI-10631607.html>


151. t3n, 05.09.2025

Batman gegen die KI: Auch Warner zerrt Midjourney vor Gericht

Die Auseinandersetzung zwischen Hollywood und KI-Firmen geht in die nächste Runde. Ein weiterer Mediengigant fordert nun Schadensersatz von einem der bekanntesten Bildgeneratoren unserer Zeit.

Anmerkung: Lasst uns ein Schweigejahr für all diejenigen einlegen, die ebenfalls geschädigt worden sind und nicht klagen können. Man möge uns glauben, wir schwiegen für Viele. Sehr Viele.

<https://t3n.de/news/batman-superman-warner-bros-verklagt-midjourney-wegen-urheberrecht-1705877/>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (141 bis 150), KI-Unfall (161 bis 170)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (151 bis 160)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/09/ki-unfall-151-bis-160/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Singende Flusskrebse

Auf seinem, am 5. September 2025 erschienenem Album Who Is the Sky?, das insgesamt sehr schön und dem Ohr des Hörers wohl gesonnen, mit dem Ghost Train Orchestra eingespielt wurde, hat Herr David Byrne an sechster Stelle einem Liedchen Namens „I Met The Buddha at a Downtown Party“ seinen Platz unter allen Anderen zugewiesen.

Der Titel des Liedchens allein verwundert uns nicht so sehr, da wir uns sicher sind, dass Herr Byrne häufiger mit interessanten Personen verkehrt – aber der Text des vertonten Gedichtes macht uns neugierig:

Auf einer innerstädtisch gelegen Festlichkeit begegnet Herr Byrne Buddha, der sich offensichtlich mit ungesunder Nahrung vollstopft, so dass Herr Byrne, der immer um das Wohlbefinden der ihn Umgebenden bemüht ist, ihn, den Erleuchteten, fragt, ob es denn nun nicht langsam genug der Völlerei wäre. Woraufhin dieser erwidert, dass er, Buddha, sich mal etwas von dem Geschäft mit der Erleuchtung erholen müsse und dass er im Übrigen auch keine Antworten habe, nie gehabt habe und gibt weiterhin freimütig zu, nicht so klug zu sein, als dass er jenen Fragenden helfen könne und beendet seinen kleinen Monolog mit der Aufforderung an Herrn Byrne, es doch ebenfalls einmal mit einer Blaubeer-Tarte zu versuchen.

Es geht dann im Text ein wenig daher und Buddha schließt mit der bemerkenswerten Feststellung, dass das Nirvana da sei, wo die kleinen Flusskrebse sängen.

Wir wollen ihm das – der uns mangelnden Alternativen wegen – gerne glauben, wie wir ihm auch zustimmen, dass die Kulinarik zu paradisischen Zuständen führen kann, wähnen uns aber ab jetzt ausserdem im Nirvana, wenn wir die singenden Flusskrebse hören

jott


David Byrne

Who Is the Sky?

Ghost Train Orchestra : Heimatseite : <https://www.ghosttrainorchestra.com>

Where the Crawdads Sing (Der Gesang der Flusskrebse)

Alle Internetverbinder abgerufen am 07.09.2025

I Met The Buddha at a Downtown Party


[Verse 1]
I met the Buddha at a downtown party
He was hanging by the pastries and the canapés
Just stuffing himself like there was no tomorrow
With a beatific smile all over his face
I said, "Dude, should you really be eating
All of that unhealthy stuff?
And you, being so enlightened and all
Don't you think you've had enough?"

[Verse 2]
He said, "I had to retire from that enlightenment biz
I don't have the answers, and I never did
They think I can help them, but I'm not that smart
So here, have a piece of this blue blueberry tart"

[Non-Lyrical Vocals]

[Verse 3]
You can have all your sutras
And all your mantras and prayers
Let's have another beverage
By yonder tree out there

[Refrain]
Now I don't exist
And neither do you
So you're damned if you don't
And damned if you do
Well, all of this suffering's
Just a temporary thing
Right here is nirvana
Where the little crawdads sing

[Zitationshilfe] : „Singende Flusskrebse“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/07/singende-flusskrebse/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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