Als Heranwachsende haben wir (in den 70ern des vergangenen Jahrhunderts, welches im Übrigen das letzte des vergangenen Jahrtausends war) dieses Spiel gespielt:

Es verhieß: „Ein unmoralisches Strategiespiel aus der Welt der großen Politik“ – was wollte man als Heranwachsender mehr? Man mußte es etwas aufhübschen, da die Spielmechanik den ein oder anderen Hänger hatte, aber ansonsten…
Es wurde nach Öl gebohrt, es wurden Allianzen geschmiedet und korrumpiert, dass die Schwarte krachte. Taktik war gefragt, die Panzer rollten hin und her, es wurden Nachbarn übervorteilt oder gleich überfallen.
Später, als wir so was wie Erwachsen waren, da rümpften wir die Nase: waren wirklich wir diejenigen, die dieses Spiel gespielt hatten? Nun gut, wir waren jung und brauchten – neben „Das Spiel des Lebens“, „Monopoly“, „Das Börsenspiel“, „Risiko“, etc. – offensichtlich solcher Art Unterhaltung, die dem jungen Menschen einfühlsam eine Transformation in das Reich der Großen ermöglichte.
Heute, dieser Tage ist manchem aus dem Reich der Großen die Spielmechanik des realen Miteinanders, des Lebens auf diesem Planeten offensichtlich und ebenfalls verbesserungswürdig geworden.
jott
[Zitationshilfe] : „Das Spiel der Nationen“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/01/04/das-spiel-der-nationen/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
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