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KI-Unfall (251 bis 260)


260. spektrum, 05.10.2025 (Bezahlwand)

AUSRICHTUNG VON KI: Schlechter Code macht Chatbots böse

Die junge Wissenschaft zur emergenten Fehlausrichtung erforscht, wie scheinbar harmlose Trainingsdaten KIs an den moralischen Abgrund treiben können. Unsichererer Programmiercode, zweideutige Zahlen oder sogar Ratschläge zu Extremsportarten genügen.

Anmerkung: Es ist schade, dass spektrum den Auftrag, uns zu schützen, nicht wahrnimmt und dieses wichtige Wissen (da hinter der Bezahlwand) ausschließlich einem elitären Kreis zur Verfügung stellen mag. Wir wollen uns an dieser Stelle, hier und heute, mit der mächtigen Überschrift und dem aufbrausenden Teaser zufrieden geben, oder?

…Nein – man muss ja nun nicht gerade alle jungen Wissenschaften auf der Pfanne haben, so dass einem die Wissenschaft zur emergenten Fehlausrichtung schon einmal durch die Lappen gegangen sein könnte. Allerdings: sucht man danach, dann kommt man recht flott auf den unten verlinkten spektrum-Artikel und auch nicht mehr – nein, nicht ganz, denn

[1] OpenAI beschreibt ‘emergente Fehlausrichtung’ bei Sprachmodellen

darin

[2] OpenAI hat dazu jetzt [OpenAI, 18.06.2025] interessante Studienergebnisse veröffentlicht und beschreibt darin eine sogenannte „emergente Fehlausrichtung“.

hartwarewartung fasst zusammen

[3] Die Forschungsergebnisse zeigen, dass das Training eines Modells mit falschen Antworten, selbst in einem eng begrenzten Bereich wie beispielsweise dem Verfassen unsicheren Computercodes, unbeabsichtigt dazu führen kann, dass sich das Modell in vielen anderen Bereichen fehlausgerichtet verhält.

…ach, ach wirklich? Wenn wir dem nach Links fragendem Kind Rechts zeigen, wenn wir dem nacht Rechts fragenden Kind Links zeigen, dann wundern wir uns, dass es nach Rechts geht, wenn wir es auffordern, nach Links zu gehen? Hammer, Haaaa-mer! Die finden alles raus bei OpenAI, alles!

(Zitate [1, 2, 3] aus: hartwarewartung, 19.06.2025 : <https://www.hardwarewartung.com/openai-beschreibt-emergente-fehlausrichtung-bei-sprachmodellen/>)

Also, so rennt der Hase! OpenAI, die ihre Kiste in einem groß angelegtem Freilandversuch von Unfall zu Unfall schaukelt, versucht jetzt mal dahinter zu kommen, warum und wie ihre KI vergeigt. Schwups und Potzblitz – so ganz nebenbei wird da noch eine neue Wissenschaft ausgerufen! Sollte es so sein, dass OpenAI mit falschen Antworten trainiert hat, dann wollen wir dem Laden dazu raten, sich doch mal die Truppe der Qualitätssicherung genauer anzuschau… – was? Alle rausgeschmissen? Shareholder sehen da eine interne Geldvernichtungsmaschine? Ach so! Ja, OK.

Wird spektrum auch ein Hurra-Blättchen? (Man beachte auch im Teaser: nicht die KI ist schuld, sondern die bösen Daten! Haben wir es hier mit einem bewussten Arrangement zu tun, oder wurde hier auch nur bei OpenAI abgeschrieben? Wir wissen es nicht, da…)

…Bezahlwand : <https://www.spektrum.de/news/ausrichtung-von-ki-boese-ki-durch-schlechten-code/2286076>


259. golem, 05.10.2025

PRÄVENTIVE FAHNDUNG MIT PRISMX : Der Radikalisierung per KI zuvorkommen

Das KI-Tool PrismX eines indischen Studenten analysiert Postings in sozialen Medien und erstellt eine Risikoeinschätzung für die Radikalisierung einer Person.

Anmerkung: Oh-ha! Eine Erinnerung huscht durch’s Gedächtnis des Autors dieser Zeilen

Es begab sich im letzten Jahrzehnt des vergangenen Jahrtausends, da übten wir uns beim Austausch von Strombriefen - zugegebenermaßen etwas übermütig - im groben Schabernack, in dem wir dem Verfassten (abschliessend im Fussbereich) einen Text anfügten, der mehr als deutlich zum Ausdruck brachte, dass man sich mit dem Bau von Waffen, der Herstellung von Sprengsätzen und im Übrigen bestens auf die Fabrikation von Substanzen verstünde, die darauf abzielten, das Bewusstsein der Konsumierenden etwas auf Vordermann zu bringen. Wir endeten dann mit einer Sequenz, die, sich fragend, darauf abzielte, ob denn ein BKA-Mitarbeiter das Geschrieben wohl läse, wir aber sicherlich die Ersten seinen, die dies erführen, wenn denn die Antwort "Ja!" lautete. Hat sich aber nie jemand gemeldet und wir werden nie erfahren, ob wir belauscht worden sind...

Das ist in dem hier zitierten Artikel dann schon ganz eine andere Hausnummer – bitte unbedingt lesen, liebe Leserin, lieber Leser des jottBlogs – wenn man geneigt ist, das Ohr am Puls der Zeit zu haben und vorbereitet sein mag, wenn sich die Frage formuliert, aus welcher Richtung denn das eisige Lüftchen der KI-Unfälle der kommenden Generationen zu wehen gedenkt.

Die Software verfügt sogar über eine Funktion, bei der ein KI-Chatbot versucht, Kontakt mit einer verdächtigen Person aufzunehmen.

…um eine „Deradikalisierung“ voranzutreiben, da

die erkannten emotionalen Zustände

…dieses wohl anrieten. Herr Balaji möchte

(…) damit eine ernsthafte ethische Debatte anstoßen, bevor Menschen mit böswilligen Absichten so eine Software im Verborgenen entwickeln.

…immerhin! Herr Balaji hat das Ganze auch lieber nur im Labor veranstaltet, weil er sich nicht damit konfrontiert gesehen haben wollte, dass die KI mal nicht so richtig die Kurve bekommt und der mit ihr im Dialog befindlichen Instanz von homo sapiens – zum Beispiel – beim Zusammenfummeln einer Knarre unter die Arme griffe.

Gourmet-Tip: man schaue noch einmal in den Filmtip des 155. Ki-Unfalls, t3n, „So revolutionieren KI-Agenten das E-Mail-Marketing von morgen“!

golem-Artikel : <https://www.golem.de/news/praeventive-fahndung-mit-prismx-der-radikalisierung-per-ki-zuvorkommen-2510-199632.html>


258. taz, 04.10.2025

KI-Hotlines im Kundenservice : Der Trick mit der gefühlten Wartezeit

Endlosdudel-Warteschleifen und Sinnlos-Dialoge? Das kennen viele aus Firmen-Hotlines und -Chats. Doch es gibt erste Ansätze, sich zu wehren.

Anmerkung: Auf die taz ist Verlass! Minus-Serie ist gebrochen!

Einer Umfrage des IT-Verbands Bitkom zufolge setzen 88 Prozent der Firmen in Deutschland KI im Kundenkontakt ein.

…und weiterhin

Und so kommt, was kommen muss: Kun­d:in­nen hängen nicht nur in Endlosdudel-Warteschleifen. Sondern auch in Sinnlos-Dialogen mit der KI.

…ein richtig schöner, schicker KI-Unfall, so wie wir ihn lieben!

<https://taz.de/Kundenservice-Hotlines-Der-Trick-mit-der-gefuehlten-Wartezeit/!6117259/>


-257. decoder, 04.10.2025

Tencent entwickelt KI-System, das Spielstrategien erklären und umsetzen kann

Forschende von Tencent haben ein neues Trainingsverfahren entwickelt, bei dem KI-Modelle durch das Spielen von Honor of Kings strategisches Denken lernen sollen. Kleinere KI-Systeme übertreffen dabei deutlich größere Modelle.

Anmerkung: Drei Minus-Einträge in Folge, dürfen wir dieses, ohne die eigentliche Intention der jottBlog-Kategorie KI-Unfall schwer zu missachten? Auch in diesem und hier vorliegendem Fall ist es angeraten, ihn zu bemerken, denn es verbergen sich dahinter (also, in Zukunft) mannigfaltig Schatzwerk und eine ergiebige Quelle ✱echter✱ KI-Unfälle! Versprochen! Was dort so frei, fromm und fröhlich erforscht wird, wird homo sapiens in einer gar nicht so weiten Zukunft massive Probleme bereiten. Versprochen! -vorab!

<https://the-decoder.de/tencent-entwickelt-ki-system-das-spielstrategien-erklaeren-und-umsetzen-kann/>


-256. tagesschau, 04.10.2025

Zubereitung mit KI-Hilfe : Essen aus dem Kochroboter als Gastro-Zukunft?

Ein Hamburger Start-up bringt zusammen mit dem US-Konzern Meta einen Kochroboter mit Künstlicher Intelligenz auf den Markt. Vor allem die Systemgastronomie könnte die Technologie grundlegend verändern.

Anmerkung: Lange Zeit dachten wir, wir hätten im jottBlog das alleinige Recht, Dinge strikt vorher sagen zu dürfen: -vorab. Nun macht uns schon die tagesschau.de dieses Recht streitig! Möge die Systemgastronomie in jener Technologie schwelgen (welch schöner Schnörkel des Kapitalismus!), doch sehen wird sie uns auch dann nicht.

<https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/ki-roboter-kochen-100.html>


-255. golem, 04.10.2025

ChatGPT wird zum Belastungszeugen

Ein 19-Jähriger demoliert nachts 17 Autos und chattet Minuten später mit ChatGPT über seine Tat. Die Chat-Protokolle und weitere Spuren überführten ihn.

Anmerkung: Nein, ChatGPT ist kein Zeuge, sondern die Polizei nutzt das Chat-Protokoll als Beweismittel. Und, „Ja!“, der Dude hat einen schiefen Kompass.

<https://www.golem.de/news/handy-durchsuchung-chatgpt-wird-zum-belastungszeugen-2510-200796.html>


254. golem, 04.10.2025

MICROSOFT : KI knackt DNS-Sicherheitssysteme gegen Biowaffen

Forscher zeigen, wie künstliche Intelligenz Schutzmaßnahmen gegen die Entwicklung von Biowaffen und Giften umgehen könnte.

Anmerkung: Ja, so ist das halt mit Werkzeugen, die sich zum Einen als recht nützlich erweisen, zum Anderen… – nun ja, wir wissen schon, kann man nix machen…

golem-Artikel : <https://www.golem.de/news/microsoft-ki-knackt-dns-sicherheitssysteme-gegen-biowaffen-2510-200792.html>

heise-Artikel : <https://www.heise.de/news/Studie-Potenziell-gefaehrliche-KI-generierte-Proteine-werden-nicht-immer-erkannt-10711836.html>

originale Veröffentlichung (sience.org) : <https://www.science.org/doi/10.1126/science.adu8578>


253. decoder, 04.10.2025

OpenAI entdeckt nach Sora-Launch plötzlich das Urheberrecht

OpenAI-Chef Sam Altman kündigt an, dass Sora zukünftig Copyrights besser achten soll. Zum Launch war die App ein Freifahrtschein für Urheberrechtsverletzungen.

Anmerkung: Ein ab-so-lu-ter Leckerbissen – auch wenn dergleichen nicht das erste Mal in der jottBlog-Kategorie KI-Unfall aufschlägt. Vielleicht nicht auf den ersten Blick festzustellen, aber dann schleicht sich doch eine Irritation ein, denn Herr Altman, Hauptberuflich vermutlich OpenAI-CEO, kündigt voll so an

dass Rechteinhaber künftig mehr Kontrolle darüber erhalten sollen, wie ihre Charaktere in Sora verwendet werden dürfen.

…ja schau an! Aber auch „mehr Kontrolle“, nicht „vollständige Kontrolle“. Es wir den Urhebern also ein Kontrollsystem an die Hand gegeben

ob und wie Charaktere generiert werden dürfen. Dieses Modell soll über das bisherige Opt-in-Verfahren hinausgehen und detailliertere Einstellungen ermöglichen.

Na, da können die sich bei Disney aber warm anziehen – von wegen „detaillierte Einstellungen“! Und was ist, wenn ich einfach schlicht auf meinem Urheberrecht poche und *nichts* verwurstet sehen möchte? Nichts, gar nichts?!?

Und dann im Teaser „Freihfahrtschein für Urheberrechtsverletzungen“ – wenn ich als Benutzer der App die Aufforderung formuliere: „Hey, mache mir mal für unsere städtische Kommune ein kurzes Video, in dem ein kleiner gelber Roboter etwas Müll aufsammelt“ und bekomme das, was ich wollte, bin aber nicht in Kenntnis darüber, was die App da eigentlich zusammengefummelt hat, hänge es auf die Heimatseite unseres Dörfchens und habe zwei Wochen später dann Pixar auf der Matte stehen… echt?!? So geht das?

Bild: Pixars WALL-E bei der Arbeit.

Wir wollen uns auch dem decoder in der, mit einer knackigen Zwischen-Überschrift

OpenAI könnte Copyright-Verletzung normalisieren wollen

eingeleiteten und den Artikel beendenden Feststellung anschliessen

Es ist unwahrscheinlich, dass OpenAI nicht antizipiert hat, was passieren würde.

<https://the-decoder.de/openai-entdeckt-nach-sora-launch-ploetzlich-das-urheberrecht/>


252. t3n, 02.10.2025

Die große Ernüchterung: Warum KI forschen, aber keine echten Durchbrüche erzielen kann

Künstliche Intelligenz soll die Wissenschaft transformieren. Doch was, wenn den aktuellen Modellen eine entscheidende, zutiefst menschliche Eigenschaft für den nächsten großen Durchbruch fehlt? Experten warnen vor zu großen Erwartungen.

Anmerkung: Warum ein Unfall? Also, weil die Öffentlichkeit an der Nase herum geführt wird und

Die aktuelle Debatte zeigt, dass eine realistische Einordnung der KI-Fähigkeiten notwendig ist.

<https://t3n.de/news/ki-wissenschaft-keine-echten-durchbrueche-1710356/>


-251. decoder, 03.10.2025

OpenAI erreicht angeblich eine 500-Milliarden-Bewertung

OpenAI erreicht laut Reuters durch einen Anteilsverkauf eine Bewertung von 500 Milliarden US-Dollar. 

Anmerkung: Sehen wir ihr nun zu? Der Blase? Beim Wachsen? Oder nicht?

<https://the-decoder.de/openai-erreicht-angeblich-eine-500-milliarden-bewertung/>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (241 bis 250), KI-Unfall (261, 270)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (251 bis 260)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/10/ki-unfall-251-bis-260/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (241 bis 250)


-250. t3n podcast „meisterprompter“, 27.05.2025

Frische Gewohnheiten

Mehr Sport und weniger Bildschirmzeit? Neue Gewohnheiten zu etablieren, ist schwer. Ein für dich individuell erstellter Plan hilft dabei. In dieser Episode zeigen wir – Prompt-Expertin Susanne Renate Schneider und t3n-Redakteurin Stella-Sophie Wojtczak – dir dafür den passenden Prompt. 

Anmerkung: Inspiriert durch unseren „-249. KI-Unfall“, schauten wir, was Frau Schneider und Frau Wojtczak denn sonst noch so für Prompt-Hilfen im Köcher haben und stoßen auf eben diesen Edelstein, den so exponierten **Prompt der Woche**, der uns doch wahrhaftig dazu veranlasst, den „-250. KI-Unfall“ zum schönsten KI-Unfall der letzten 5 Minuten zu küren! Wir erlauben uns diesen Prompt – und obwohl die Damen explizit davon abraten! – hier im Copy-Paste-Verfahren zu zitieren

Bitte hilf mir, ein System mit kleinen, realistischen Gewohnheiten zu bauen, das mich mental, emotional und körperlich wieder ganzheitlich in Balance bringt. Berücksichtige: [Ich starte bei null und möchte mich nicht überfordern.] Gib konkrete, umsetzbare Vorschläge, aufgeteilt in morgens / tagsüber / abends. Orientiere dich an [James Clear und dem Buch „Atomic Habits“]. Nutze all dein Wissen über mich. Welche Fragen hast du noch?

…nicht nur wegen eines leicht aufgebohrten Dualismus… hier kommen wir aber etwas aus der Balance – James Clear? „Atomic Habits“? Dieses Buch kann man, Stand heute (02.10.2025), für die 28,50 Euronen im seriösen Buchhandel käuflich erwerben.

The New York Times bestseller. Over 25 million copies sold! Translated into 60+ languages! Tiny Changes, Remarkable Results No matter your goals, Atomic Habits offers a proven framework for improving–every day.

Aber sicherlich hat Herr Clear (Altruist, der er nun einmal ist und genug Geld hat er ja nun mit seinem Lebensretter ausreichend eingesackt) …sicherlich hat Herr Clear sein Werk allen KIs zu Trainingszwecken zur Verfügung gestellt. Wir allerdings würden dem Rat der Podcasterinnen an einem Punkt folgen und den Prompt modifizieren wollen: wir stellen, da wir wissen, dass die KI *nicht* alles über uns weiß , *nicht* die Frage „Welche Fragen hast du noch?“, da wir fürchten lesen zu müssen

Wie Blöde bist du eigentlich?

Entdeckt 02.10.2025

<https://t3n-meisterprompter.podigee.io/30-habits-aufbauen-plan-ki>


-249. t3n, 02.10.2025

Besseres Zeitmanagement im Arbeitsalltag: Dieser Prompt räumt deinen Kalender auf

Dein Kalender ist so voll, dass du langsam den Überblick verlierst? Oder du willst deinen Arbeitstag einfach geschickter planen? Renate und Stella zeigen dir bei t3n MeisterPrompter den passenden Prompt für Claude, ChatGPT und andere KI-Chatbots.

Anmerkung: Wieder so ein KI-Unfall-Beitrag, der erst bei näherer Betrachtung seinen Glanz im Auge des Betrachters gewinnt. Frau Schneider und Frau Wojtczak bemühen sich freundlich, uns auf die Welt der Prompts zu trainieren. Nun gut, wir wollen diese Art von Gebrauchsanweisungen tolerieren, da wir wissen, dass es nicht wenige Instanzen von homo sapiens gibt, die bereits mit unterkomplexen Aufgaben und Fragestellungen überfordert sind und selbst bei seriellen Problemstellungen, wie der Ausgestaltung des eigenen Terminkalenders, an ihre Grenzen stoßen – und den Überblick verlieren! Dieses wollen wir feststellen, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Energieverschwendung Energieverschwendung ist.

Wir Handwerker wissen: für *jedes* Problem gibt’s ein Werkzeug und wenn der Auszubildende versucht, mit der Kombizange die Tür abzuschleifen, dann schicken wir ihn los, Biere einzuholen…

<https://t3n.de/news/besseres-zeitmanagement-prompt-kalender-optimieren-ki-1709873/>


248. t3n, 01.10.2025

KI überfordert HR-Manager: Wie Firmen sich gegen gefälschte Lebensläufe und Fake-Bewerber wehren

Mithilfe von KI-Tools gelingt es Betrüger:innen immer öfter, sich über HR-Prozesse in Unternehmen einzuschmuggeln. Manager:innen sind überfordert. Aber die Firmen arbeiten daran, die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zu optimieren.

<https://t3n.de/news/ki-hr-firmen-fake-bewerber-1710303/>


247. heise, 01.10.2025

„KI-generierte Schauspielerin“: Hollywood-Gewerkschaft gegen „Tilly Norwood“

Eine KI-generierte Figur steht angeblich kurz davor, als Schauspielerin von einer Künstleragentur vertreten zu werden. Die Kritik aus der Branche ist scharf.

Anmerkung: Wir wünschten – Phantasten, die wir nun einmal sind – dass „gestohlene“ Inhalte nicht nur hier Beachtung fänden:

Stattdessen schaffe sie [Tilly Norwood] neue [Probleme], indem sie auf Basis „gestohlener“ Inhalte Menschen die Arbeit wegnehme.

<https://www.heise.de/news/KI-generierte-Schauspielerin-Hollywood-Gewerkschaft-gegen-Tilly-Norwood-10692409.html>


246. t3n, 01.10.2025

Amazon-KI: Alexa Plus soll nützlicher werden – und mehr Einblicke ins Leben der Nutzer bekommen

Im Rahmen eines Hardware-Events sprach Amazon auch über die Zukunft von Alexa Plus, der KI-Version der bekannten Sprachassistenz. Die soll künftig nützlicher werden indem sie detaillierte Einblicke ins Leben der Nutzer bekommt.

Anmerkung: Wir wollen da gar nicht lange fackeln und zitieren gleich das Anfangsstatement noch mit:

Eine KI, die daran erinnert, den Hund zu füttern und abends die Haustür abzuschließen – so stellt sich die Amazon die Zukunft seiner Sprachassistentin Alexa vor.

…tja, liebe Liebende, so rennt der Hase. (Wir haben keinen Hund, aber einen Kater und der weiß sich vortrefflich in Erinnerung zu rufen, wenn’s was auf die Gabel geben soll!) Und dann vielleicht noch eine Erinnerung, ob ich denn die KI mit genügend Erinnerungsanfragen gefüttert habe. Läuft!

Also, wie Blöde muss man denn sein?!? Die Älteren unter uns können sich bestimmt noch an das Geraune erinnern, als es ruchbar wurde, dass (zum Beispiel) Alexa immer mithören würde, weil sie ja ansonsten auch nicht „Alexa!“ mitbekäme. Und jetzt?

<https://t3n.de/news/amazon-alexa-plus-ki-einblicke-ins-leben-1710122/>


-245. t3n, 29.09.2025

Wie bei der Dotcom-Blase: Diese 4 Warnsignale deuten auf einen KI-Crash hin

KI verspricht astronomisches Wachstum bei Umsätzen und große Durchbrüche in der Forschung. Aber das Fundament für die Zukunft der Technologie ist auf mutigen Prognosen gebaut. Bröckelt es schon jetzt?

Anmerkung: Für unseren Geschmack hätte man auch „KI-Unfall“ statt „KI-Crash“ nehmen können, aber, nun ja, so isses halt… Auch ein Minus muss her („-245.“), denn noch ist es ja nix passiert. Dennoch scheint uns der Artikel lesenswert, gibt er uns doch Thermik für Schwindel erregende Flughöhen!

<https://t3n.de/news/4-warnsignale-ki-blase-1708757/>


244. t3n, 30.09.2025

Hier ist nichts echt: Nach Meta soll jetzt auch OpenAI einen Tiktok-Klon für KI-Videos planen

Meta hat es mit Vibes vorgemacht. Jetzt scheint auch OpenAI auf den Zug aufspringen zu wollen. Die ChatGPT-Macher:innen sollen eine App auf Basis der Video-KI Sora 2 planen, in der Nutzer:innen wie bei Tiktok durch – KI-generierte – Inhalte scrollen können.

Anmerkung: Hier und da denken wir: „Sollen wir nicht mal t3n aus dem Kanon nehmen? Diese alte Hurra-Tüte!“. Aber irgendwie ist es ein verlässlicher Lieferant obskurer Obskuritäten. Die KI-Blase kippt alles auf den Markt, was nur gerade geht, Hauptsache „Aufmerksamkeit“ bekommen. Oder geht es um etwas anderes – will man die Klick-Schafe nur ausreichend konditionieren? Ist es letztendlich eine völlig andersartige KI-Kompetenz, die da herangezogen wird? Fragen, viele Fragen…

<https://t3n.de/news/ki-videos-open-ai-tiktok-klon-1709973/>


243. t3n, 29.09.2025

KI statt Gespräch mit dem Chef: So nutzen Angestellte ChatGPT bei der Arbeit

Empathie ist eine Fähigkeit, die oft allein dem Menschen zugeschrieben wird. Laut einer Studie fühlen sich Angestellte aber tatsächlich durch ChatGPT besser unterstützt als durch die eigenen Vorgesetzten.

Anmerkung: Neben dem Internetzverbinder zur eigentlichen Studie, hat der Artikel aber auch etwas eigenartiges zu bieten:

Die meisten Angestellten wenden sich mit Problemen und Fragen lieber an ChatGPT, anstatt bei ihren Vorgesetzten um Hilfe zu bitten. Das hat eine Umfrage der Online-Plattform Resume Now zur schnellen Erstellung von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben ergeben.

…also, wir können das schon verstehen, dass Mitarbeiter nicht zum Chef wackeln und um das korrekte Setzen der Satzzeichen im frisch entworfenen Lebenskauf zu fragen, oder?!?

<https://t3n.de/news/ki-statt-gespraech-mit-dem-chef-so-nutzen-angestellte-chatgpt-an-der-arbeit-1709737/>


242. t3n, 29.09.2025

Der Kundenservice der Zukunft: Empathische KI statt generischer Agenten

Überlastete Hotlines, frustrierte Kunden – der Kundenservice stößt an Grenzen, Voicebots machen oft Probleme. Eine neue Generation emotionaler KI-Assistenten soll Abhilfe schaffen. Sie können nicht nur sprechen – sie verstehen auch. Und fühlen mit.

Anmerkung: Zu oft haben wir uns Überschriften und Teaser von t3n geborgt, als dass es uns nun zustünde, über es herzufallen. Dennoch erlauben wir uns anzumerken, dass es wünschenswert wäre, wenn die Hurra-Ärmchen – eines Produktes wegen – nicht so schnell in die Höhe gerissen würden, so dass unsere Aufmerksamkeit nicht allzuschnell von der zarten Pflanze „Skepsis officinale jottBlogii“ abgelenkt würde.

Wir wollen einfach mal eine Auflistung (nach Erscheinung im Artikel) vornehmen und der eigenen Interpretation etwas Spielraum lassen:

  • KI ist empathisch
  • KI ist emotional
  • KI kann sprechen
  • KI kann verstehen
  • KI ist mitfühlend
  • steigende Fluktuation des Personals
  • zunehmende Krankenstände des Personals
  • KI klingt natürlich
  • Pausen und Unterbrechungen – wie ein (echter) Mensch
  • KI erkennt (emotionale) Stimmung
  • KI ist einfühlsam
  • KI ist bestimmt
  • KI ist angemessen
  • KI erkennt Nuancen (der Stimmung)
  • KI erfüllt höchste Sicherheitsstandards
  • KI hält sensible Daten sicher
  • menschlicher Agent begrenzt, KI voll skalierbar
  • emotionale KI

…aber zu guter Letzt, macht die KI das alles

(…) während sich die menschlichen Mitarbeitenden auf komplexe Fälle konzentrieren können, die echte Kreativität und Problemlösungskompetenz erfordern.

Sicher, das tun die zwei, drei Leute dann…

<https://t3n.de/news/kundenservice-zukunft-empathische-ki-1708007/>


241. heise, 30.09.2025

Shopping: OpenAI möchte, dass du ChatGPT nicht verlässt

OpenAI hat ein Instant-Checkout-Feature sowie ein Agentic Commerce Protocol Open-Source veröffentlicht. Händler müssen zahlen.

Anmerkung: Wollen wir uns mit einem -vorab darin versichern, dass hier eine nie versiegende Quelle an KI-Unfällen zu sichten ist? Wie wir auch gerührt zu geben müssen, dass OpenAI – mehr als zu erwarten – sich organisch um unser Wohl bemüht. Bestimmt!

Die Produktanzeigen in ChatGPT sind laut OpenAI rein organisch ausgewählt, es gibt keine bezahlte Werbung oder andere Rankingfaktoren, außer der „Relevanz für den Nutzer“.

<https://www.heise.de/news/ChatGPT-Instant-Checkout-OpenAI-fuehrt-Shopping-Funktion-ein-10679080.html>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (231 bis 240), KI-Unfall (251 bis 260)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (241 bis 250)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/07/ki-unfall-241-bis-250/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (191 bis 200)


200. golem, 18.09.2025

Googles KI-Funktion entfacht Ärger

NGOs und Verbände reichen Beschwerde gegen Google ein. Verstoßen KI-Antworten gegen den Digital Services Act? Drohen Strafen in Milliardenhöhe?

Anmerkung: Dieses Entfachen eines Ärgers ist nicht das erste Mal, wie treue jottBlog-Leser wissen (186. KI-Unfall). Wir wollen auch finden, dass diese Formulierung „entfacht Ärger“ etwas – na, schreiben wir mal – „verniedlichend“ anmutet. Denn dahinter verbergen sich mehr oder weniger fette Verstöße gegen das Urheberrecht und eben auch den Akt des Unsichtbarmachens, wie eben hier bei den betroffenen NGOs (Non-Governmental Organization, Nichtregierungsorganisation) geschehen.

Erlauben wir uns einen Tip: man stelle DuckDuckGo als Suchmaschine im Internetzumherschauer (Browser) seiner Wahl ein.

<https://www.golem.de/news/dsa-beschwerde-googles-ki-funktion-sorgt-fuer-aerger-2509-200211.html>


199. golem, 19.09.2025

Elon Musk verbringt Sommer bei xAI

Die meiste Zeit des Sommers soll Musk mit der spontanen Neuorganisation und aggressiven Rekrutierungsversuchen bei xAI verbracht haben.

Anmerkung: Nachdem Herr Musk das beim Donald (Trump, siehe: DOGE) Erlernte, also Leute zu feuern, als Kompetenz-Erhaltungs-Maßnahme und Fingerübung in seinem Unternehmen xAI exerziert hatte, kam ihm eine Eingebung, nämlich, dass seine Haus-KI „Grok“

maximal wahrheitssuchend

…sei und xAI, also, das Unternehmen, das Grok zusammen gefummelt hat,

das einzige Unternehmen [sei], bei dem die Mission die Wahrheit ist. Wenn Sie die KI zwingen, zu lügen oder Dinge zu glauben, die nicht wahr sind, gehen Sie auf das große Risiko ein, eine dystopische Zukunft zu schaffen.

„Aber, aber, Herr Musk!“, wollen wir ihm zurufen, „Wahrheit? Haben Sie das etwa ebenfalls beim Donald gelernt? Dann sind wir so frei, Ihnen glauben zu wollen!“.

<https://www.golem.de/news/tesla-und-x-sollen-profitieren-elon-musk-verbringt-sommer-bei-xai-2509-200288.html>


198. heise, 21.09.2025

Super-Eliza oder Soziopath? Über die Gefahren der KI-Anthropomorphisierung

Der Psychologe John G. Haas erklärt im Gespräch mit heise online, warum KI-Companions helfen können, aber nie die Therapie ersetzen werden.

Anmerkung: Man sei vorgewarnt: wer sich diesen Artikel vornimmt, trifft nicht auf leichte Kost, aber auf einige sehr interessante Einsichten. Wir wollen an dieser Stelle nur zwei Dinge aufgreifen: „Super-Eliza“ (dazu bitte den nachfolgenden Artikel „-197.“ unter die Lupe nehmen) und eben wie es

(…) zu Millionen individuellen Mensch-Maschine-Blasen kommen wird, die aber letzten Endes nicht so stark den Interessen der Nutzer, die ja auch immer Kunden sind, zugutekommt, sondern viel stärker den Interessen der Anbieter.

<https://www.heise.de/hintergrund/Super-Eliza-oder-Soziopath-Ueber-die-Gefahren-der-KI-Anthropomorphisierung-10660876.html>


-197. heise, 19.09.2025

Smarter Klon für Audienzen: Leo XIV. will kein KI-Papst als Avatar werden

Der Papst hat eine Offerte zum Schaffen einer zweiten Version seiner selbst mithilfe von KI ausgeschlagen. Die Technologie könnte Menschen massiv gefährden.

Anmerkung: Unbedingt den Artikel lesen, liebe Leser und Leserinnen!!! Eigentlich könnten wir alle Pabstzitate übernehmen, hier eine Kostprobe:

Wenn wir die ganze Welt automatisieren und nur wenige Menschen die Mittel haben [kommt ein] riesiges Problem

…als wenn Leo Mühlhoff (jottBlog „Was tun?“, hier: „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“) gelesen hätte. Leo hat da eben so seine Vorbehalte und so:

Dieser künstliche Papst hätte den Menschen Antworten auf ihre Fragen gegeben, und ich habe gesagt: Ich werde das nicht genehmigen. (…) Wenn es jemanden gibt, der nicht von einem Avatar vertreten werden sollte, dann würde ich sagen, steht der Papst ganz oben auf dieser Liste.

…wir hätten’s ja nie gedacht, aber hier stellen wir uns gerne mit dem Pabst nach ganz oben; vielleicht lernt man sich ja mal kennen! Leo formuliert eine weitere gewagte These:

Es wird sehr schwer werden, die Gegenwart Gottes in KI zu entdecken.

…da sind wir uns nicht so sicher! -vorab: es wird definitiv demnächst ausgewählte Exemplare von homo sapiens geben, die zwar freimütig bekennen werden, dass es in der Tat nicht so einfach gewesen wäre, sie es aber geschafft hätten und sie dieses Wissen und diesen Zugang wohl auch anderen zur Verfügung stellen wollten – selbstverständlich hinter einer Bezahlwand, man muss ja auch irgendwie über sie Runden kommen. Na, da wird der Leo aber ein langes Gesicht machen, denn Spenden sind wie scheue Rehe und so wird’s in den Kollekten spürbar werden…

heise-Artikel : <https://www.heise.de/news/Smarter-Klon-fuer-Audienzen-Leo-XIV-will-kein-KI-Papst-als-Avatar-werden-10663333.html>

[update, 24.09.2025, wir wollen ER danken!] : zdfheute, 23.09.2025

Papst Leo würdigt Arbeit von Exorzisten

Leo XIV. gilt als Friedensbotschafter und Brückenbauer. In einer Grußbotschaft würdigt er jetzt Exorzisten für ihren Dienst an den Gläubigen – also für deren „Befreiung vom Bösen“.

Anmerkung: So, so. Hätte das ein Pabst-KI-Avatar auch so rausgehauen? Und wenn „Nein!“, sollten wir nicht beim Pabst noch einmal nachfragen, ob – – – ach ne, lassen wir’s besser. Hm, „Befreiung vom Bösen“, was er damit wohl gemeint haben mag…

zdfheute-Artikel : <https://www.zdfheute.de/panorama/papst-leo-exorzisten-100.html>


196. decoder, 18.09.2025

Anthropic erklärt Claude-Probleme mit drei Infrastrukturfehlern

Viele Nutzer hatten zuletzt über schlechtere Antworten von Claude geklagt. Nun bestätigt Anthropic drei technische Fehler als Ursache und räumt ein, dass man die Probleme intern erst spät erkannt hat.

Anmerkung: es ist uns ein (großes) Rätsel, wie Weichware (Software) als eine, wie auch immer lauffähige Applikation, ohne ordentliche Tests und offensichtlich ohne ausreichende Qualitätssicherung auf den Markt geworfen werden kann – ah, wir vergaßen, es handelt sich ja hier insgesamt um eine fancy Freilandversuch! Hier mal im Artikel so zusammengefasst:

Weil die Probleme je nach Plattform und Modell unterschiedlich aussahen, waren sie laut dem Team schwer einzugrenzen. Interne Prüfungen erfassten sie zunächst nicht – erst die vielen Rückmeldungen aus der Community halfen bei der Identifizierung.

…zum Mitschreiben; die haben keine Ahnung, was die da zusammengefummelt haben!

<https://the-decoder.de/anthropic-erklaert-claude-probleme-mit-drei-infrastrukturfehlern/>


195. decoder, 18.09.2025

Meta will mit KI-Brillen als Alltagsschnittstelle das App-Prinzip abschaffen

Meta startet mit den Ray-Ban Display-Brillen seinen bisher ambitioniertesten Versuch, das Smartphone zu verdrängen. Statt auf klassische Apps setzt das Unternehmen immer stärker auf KI als zentrale Schnittstelle.

Anmerkung: Wir willen nicht zu kleinteilig werden, aber KI ist keine „Schnittstelle“, aber egal. Wir fühlen uns soeben an eine kleine Weisheit, die Großvater in wichtigen Momenten diplomatisch einzusetzen wußte: „Hippe wollte auch einen langen Schwanz haben und einen kurzen gekriegt!“. Wie auch immer, wir sind auf die Nachfolge-Unfälle gespannt. Einer wird nun schon im Artikel selbst genannt:

In der Praxis würde das bedeuten, dass Nutzer ihre digitalen Erinnerungen bei Meta speichern und sich damit immer stärker an dessen Ökosystem binden.

<https://the-decoder.de/meta-will-mit-ki-brillen-als-alltagsschnittstelle-das-app-prinzip-abschaffen/>


194. heise, 19.09.2025

KI entwickelt erstmals Viren – und sie können bereits Bakterien töten

US-Forscher haben eine KI dazu gebracht, Genome für bakterienfressende Viren zu entwerfen. Einige der Designs wurden gegen E.-coli-Bakterien tatsächlich aktiv.

Anmerkung: Also, aus der Sicht von E.-Coli definitiv ein Unfall. Wir wollen anerkennen, dass das, was die Wissenschaftler dort bewegt, beeindruckend ist. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass sich darin ein großes Potential verbirgt, ein Potential, welches schädigen kann…

<https://www.heise.de/news/KI-entwickelt-erstmals-Viren-und-sie-koennen-bereits-Bakterien-toeten-10663089.html>


193. heise, 19.09.2025

Wie OpenAI erklärt, warum LLMs bei völliger Ahnungslosigkeit sicher auftreten

In einem Paper benennt OpenAI selbstbewusste Fehler von großen Sprachmodellen als gewollte technische Schwäche. Das Beheben erfordert ein Umdenken der Branche.

Anmerkung: Ein lesenswerter Artikel, der jedem ans Herz gelegt sei – auch denjenigen, die nicht so nerdig unterwegs sind und trotzdem mitreden können wollen. Es gibt eine ganze Reihe von schicken Einsichten, hier mal diese:

Wer präparierte Inhalte einspeist, kann das Verhalten späterer Modelle beeinflussen.

<https://www.heise.de/hintergrund/Wie-OpenAI-erklaert-warum-LLMs-bei-voelliger-Ahnungslosigkeit-sicher-auftreten-10662260.html>


192. golem, 17.09.2025

CODING MIT KI: Deepseek baut regionsabhängig Fehler in Programmcode ein

Je nach Region oder Gruppierung, für die ein Programmcode bestimmt ist, baut Deepseek mehr Fehler ein oder verweigert die Ausführung der Aufgabe.

Anmerkung: Ja, aber das ist doch klar oder?!? Nebenbei: jede andere Ausgabe kann so gefiltert, geformt und verbogen werden. Und (#Re-vorab) sie wird es!

Aber für all diejenigen unter uns, die sich noch nicht komplett hochgeladen haben, erstmal eine kurze Hilfe zur Einordnung: Deepseek (wie auch andere KIs) schreiben die Programme, also, den Quellcode für diese, wenn es darum gebeten wird, ein bestimmtes Problem zu lösen. Bäm. Fast alle fetten KIs machen das bereits – mehr oder weniger – erfolgreich. Aaaaallerdings: wir würden so etwas, ohne ein Review durch homo sapiens, nicht produktiv schalten… Andere schon, somit ein -vorab: warten wir mal ab, wann die ersten Unfälle rein träufeln, bei denen es Ruchbar wird, dass eine Weichware (Software) zur Laufzeit den Überblick verliert und Schaden anrichtet – ach ja, Programmcode dieser Weichware war KI-halluziniert…

<https://www.golem.de/news/coding-mit-ki-deepseek-baut-regionsabhaengig-fehler-in-programmcode-ein-2509-200222.html>


191. netzpolitik, 17.09.2025

Datenschutz und KI: Schluss mit der Zögerlichkeit!

Die Folgen des KI-Hypes für den Datenschutz sind schwer absehbar. Im Fall von Metas KI-Training zögern Aufsichtsbehörden, das Oberlandesgericht Köln gab dem Konzern sogar – fürs Erste – grünes Licht. Jura-Professorin Paulina Jo Pesch zeigt Schwächen des Urteils auf und fordert eine entschiedenere Durchsetzung der Datenschutzvorgaben.

Anmerkung: netzpolitik.org schenkt uns einen schönen Blumenstrauß, der einer näheren Betrachtung wert ist. Hier nur ein kleines Zitat (und für diejenigen unter uns, die nicht den Artikel lesen wollen – „Daten“ sind Daten aus der EU, also unsere Daten. Und wer seinem ChatBot bereits in Belangen des Liebeskummers, der deutschen Fussballmeisterschaft oder der eigenen Gesundheit konsultiert hat… ja, ja, das sind auch solche „Daten“):

Meta hatte sich entschieden, keine Einwilligungen einzuholen, sondern beruft sich auf ein berechtigtes Interesse an der Nutzung der Daten für KI-Training.

…“berechtigtes Interesse“, genau unser Humor! Könnte ein Jurist mal aushelfen, wir kommen da einfach nicht mit.

<https://netzpolitik.org/2025/datenschutz-und-ki-schluss-mit-der-zoegerlichkeit/>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (181 bis 190), KI-Unfall (201 bis 210)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (191 bis 200)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/24/ki-unfall-191-bis-200/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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