Magie (18)

Frau Kloiber wird uns sicherlich verzeihen, dass wir aus ihrem t3n-Artikel

Quantenphysik und KI: Warum neue Technologien magisch wirken – und das Big Tech in die Hände spielt

…die nachfolgende Passage zitieren, die sehr schön ein Vorkommnis zusammenfasst:

Eliza sollte beweisen, dass Chatbots keine Magie sind, denn diese Maschinen können menschliches Denken und Fühlen nicht wirklich nachahmen.

Doch das Experiment ging nach hinten los. Nutzer:innen nahmen das Programm erstaunlich ernst, vertrauten ihm intimste Dinge an und waren überzeugt, dass mehr dahintersteckte als ein paar simple Muster und Schlüsselwörter. Selbst als Weizenbaum panisch den Source Code veröffentlichte, tat das den Spekulationen keinen Abbruch.

Und dann kann Frau Kloiber auch erklären, warum das so geschah:

Man muss wissen: Wir Menschen sind so gebaut, dass wir zwar rational begreifen, dass Magie nicht existiert, wollen sie aber trotzdem erleben.

Wir haben nun rational begriffen, dass Magie nicht existiert, wissen aber immer noch nicht, was genau Magie ist – weil sie nicht existiert? Das kann nicht sein, wir haben sie doch schon sooft entdeckt! (Aber in allen bislang aufgeführten Einträgen der jottBlog-Kategorie Magie ist – verflixt noch mal – einfach keine Linie zu erkennen…)

jott


t3n-Artikel : <https://t3n.de/news/quantenphysik-und-ki-warum-neue-technologien-magisch-wirken-und-das-big-tech-in-die-haende-spielt-1711253/>

ELIZA


[Zitationshilfe] : „Magie (18)“ (Quantenphysik, KI und nichtexistente Magie), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/09/magie-18/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (241 bis 250)


-250. t3n podcast „meisterprompter“, 27.05.2025

Frische Gewohnheiten

Mehr Sport und weniger Bildschirmzeit? Neue Gewohnheiten zu etablieren, ist schwer. Ein für dich individuell erstellter Plan hilft dabei. In dieser Episode zeigen wir – Prompt-Expertin Susanne Renate Schneider und t3n-Redakteurin Stella-Sophie Wojtczak – dir dafür den passenden Prompt. 

Anmerkung: Inspiriert durch unseren „-249. KI-Unfall“, schauten wir, was Frau Schneider und Frau Wojtczak denn sonst noch so für Prompt-Hilfen im Köcher haben und stoßen auf eben diesen Edelstein, den so exponierten **Prompt der Woche**, der uns doch wahrhaftig dazu veranlasst, den „-250. KI-Unfall“ zum schönsten KI-Unfall der letzten 5 Minuten zu küren! Wir erlauben uns diesen Prompt – und obwohl die Damen explizit davon abraten! – hier im Copy-Paste-Verfahren zu zitieren

Bitte hilf mir, ein System mit kleinen, realistischen Gewohnheiten zu bauen, das mich mental, emotional und körperlich wieder ganzheitlich in Balance bringt. Berücksichtige: [Ich starte bei null und möchte mich nicht überfordern.] Gib konkrete, umsetzbare Vorschläge, aufgeteilt in morgens / tagsüber / abends. Orientiere dich an [James Clear und dem Buch „Atomic Habits“]. Nutze all dein Wissen über mich. Welche Fragen hast du noch?

…nicht nur wegen eines leicht aufgebohrten Dualismus… hier kommen wir aber etwas aus der Balance – James Clear? „Atomic Habits“? Dieses Buch kann man, Stand heute (02.10.2025), für die 28,50 Euronen im seriösen Buchhandel käuflich erwerben.

The New York Times bestseller. Over 25 million copies sold! Translated into 60+ languages! Tiny Changes, Remarkable Results No matter your goals, Atomic Habits offers a proven framework for improving–every day.

Aber sicherlich hat Herr Clear (Altruist, der er nun einmal ist und genug Geld hat er ja nun mit seinem Lebensretter ausreichend eingesackt) …sicherlich hat Herr Clear sein Werk allen KIs zu Trainingszwecken zur Verfügung gestellt. Wir allerdings würden dem Rat der Podcasterinnen an einem Punkt folgen und den Prompt modifizieren wollen: wir stellen, da wir wissen, dass die KI *nicht* alles über uns weiß , *nicht* die Frage „Welche Fragen hast du noch?“, da wir fürchten lesen zu müssen

Wie Blöde bist du eigentlich?

Entdeckt 02.10.2025

<https://t3n-meisterprompter.podigee.io/30-habits-aufbauen-plan-ki>


-249. t3n, 02.10.2025

Besseres Zeitmanagement im Arbeitsalltag: Dieser Prompt räumt deinen Kalender auf

Dein Kalender ist so voll, dass du langsam den Überblick verlierst? Oder du willst deinen Arbeitstag einfach geschickter planen? Renate und Stella zeigen dir bei t3n MeisterPrompter den passenden Prompt für Claude, ChatGPT und andere KI-Chatbots.

Anmerkung: Wieder so ein KI-Unfall-Beitrag, der erst bei näherer Betrachtung seinen Glanz im Auge des Betrachters gewinnt. Frau Schneider und Frau Wojtczak bemühen sich freundlich, uns auf die Welt der Prompts zu trainieren. Nun gut, wir wollen diese Art von Gebrauchsanweisungen tolerieren, da wir wissen, dass es nicht wenige Instanzen von homo sapiens gibt, die bereits mit unterkomplexen Aufgaben und Fragestellungen überfordert sind und selbst bei seriellen Problemstellungen, wie der Ausgestaltung des eigenen Terminkalenders, an ihre Grenzen stoßen – und den Überblick verlieren! Dieses wollen wir feststellen, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Energieverschwendung Energieverschwendung ist.

Wir Handwerker wissen: für *jedes* Problem gibt’s ein Werkzeug und wenn der Auszubildende versucht, mit der Kombizange die Tür abzuschleifen, dann schicken wir ihn los, Biere einzuholen…

<https://t3n.de/news/besseres-zeitmanagement-prompt-kalender-optimieren-ki-1709873/>


248. t3n, 01.10.2025

KI überfordert HR-Manager: Wie Firmen sich gegen gefälschte Lebensläufe und Fake-Bewerber wehren

Mithilfe von KI-Tools gelingt es Betrüger:innen immer öfter, sich über HR-Prozesse in Unternehmen einzuschmuggeln. Manager:innen sind überfordert. Aber die Firmen arbeiten daran, die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen zu optimieren.

<https://t3n.de/news/ki-hr-firmen-fake-bewerber-1710303/>


247. heise, 01.10.2025

„KI-generierte Schauspielerin“: Hollywood-Gewerkschaft gegen „Tilly Norwood“

Eine KI-generierte Figur steht angeblich kurz davor, als Schauspielerin von einer Künstleragentur vertreten zu werden. Die Kritik aus der Branche ist scharf.

Anmerkung: Wir wünschten – Phantasten, die wir nun einmal sind – dass „gestohlene“ Inhalte nicht nur hier Beachtung fänden:

Stattdessen schaffe sie [Tilly Norwood] neue [Probleme], indem sie auf Basis „gestohlener“ Inhalte Menschen die Arbeit wegnehme.

<https://www.heise.de/news/KI-generierte-Schauspielerin-Hollywood-Gewerkschaft-gegen-Tilly-Norwood-10692409.html>


246. t3n, 01.10.2025

Amazon-KI: Alexa Plus soll nützlicher werden – und mehr Einblicke ins Leben der Nutzer bekommen

Im Rahmen eines Hardware-Events sprach Amazon auch über die Zukunft von Alexa Plus, der KI-Version der bekannten Sprachassistenz. Die soll künftig nützlicher werden indem sie detaillierte Einblicke ins Leben der Nutzer bekommt.

Anmerkung: Wir wollen da gar nicht lange fackeln und zitieren gleich das Anfangsstatement noch mit:

Eine KI, die daran erinnert, den Hund zu füttern und abends die Haustür abzuschließen – so stellt sich die Amazon die Zukunft seiner Sprachassistentin Alexa vor.

…tja, liebe Liebende, so rennt der Hase. (Wir haben keinen Hund, aber einen Kater und der weiß sich vortrefflich in Erinnerung zu rufen, wenn’s was auf die Gabel geben soll!) Und dann vielleicht noch eine Erinnerung, ob ich denn die KI mit genügend Erinnerungsanfragen gefüttert habe. Läuft!

Also, wie Blöde muss man denn sein?!? Die Älteren unter uns können sich bestimmt noch an das Geraune erinnern, als es ruchbar wurde, dass (zum Beispiel) Alexa immer mithören würde, weil sie ja ansonsten auch nicht „Alexa!“ mitbekäme. Und jetzt?

<https://t3n.de/news/amazon-alexa-plus-ki-einblicke-ins-leben-1710122/>


-245. t3n, 29.09.2025

Wie bei der Dotcom-Blase: Diese 4 Warnsignale deuten auf einen KI-Crash hin

KI verspricht astronomisches Wachstum bei Umsätzen und große Durchbrüche in der Forschung. Aber das Fundament für die Zukunft der Technologie ist auf mutigen Prognosen gebaut. Bröckelt es schon jetzt?

Anmerkung: Für unseren Geschmack hätte man auch „KI-Unfall“ statt „KI-Crash“ nehmen können, aber, nun ja, so isses halt… Auch ein Minus muss her („-245.“), denn noch ist es ja nix passiert. Dennoch scheint uns der Artikel lesenswert, gibt er uns doch Thermik für Schwindel erregende Flughöhen!

<https://t3n.de/news/4-warnsignale-ki-blase-1708757/>


244. t3n, 30.09.2025

Hier ist nichts echt: Nach Meta soll jetzt auch OpenAI einen Tiktok-Klon für KI-Videos planen

Meta hat es mit Vibes vorgemacht. Jetzt scheint auch OpenAI auf den Zug aufspringen zu wollen. Die ChatGPT-Macher:innen sollen eine App auf Basis der Video-KI Sora 2 planen, in der Nutzer:innen wie bei Tiktok durch – KI-generierte – Inhalte scrollen können.

Anmerkung: Hier und da denken wir: „Sollen wir nicht mal t3n aus dem Kanon nehmen? Diese alte Hurra-Tüte!“. Aber irgendwie ist es ein verlässlicher Lieferant obskurer Obskuritäten. Die KI-Blase kippt alles auf den Markt, was nur gerade geht, Hauptsache „Aufmerksamkeit“ bekommen. Oder geht es um etwas anderes – will man die Klick-Schafe nur ausreichend konditionieren? Ist es letztendlich eine völlig andersartige KI-Kompetenz, die da herangezogen wird? Fragen, viele Fragen…

<https://t3n.de/news/ki-videos-open-ai-tiktok-klon-1709973/>


243. t3n, 29.09.2025

KI statt Gespräch mit dem Chef: So nutzen Angestellte ChatGPT bei der Arbeit

Empathie ist eine Fähigkeit, die oft allein dem Menschen zugeschrieben wird. Laut einer Studie fühlen sich Angestellte aber tatsächlich durch ChatGPT besser unterstützt als durch die eigenen Vorgesetzten.

Anmerkung: Neben dem Internetzverbinder zur eigentlichen Studie, hat der Artikel aber auch etwas eigenartiges zu bieten:

Die meisten Angestellten wenden sich mit Problemen und Fragen lieber an ChatGPT, anstatt bei ihren Vorgesetzten um Hilfe zu bitten. Das hat eine Umfrage der Online-Plattform Resume Now zur schnellen Erstellung von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben ergeben.

…also, wir können das schon verstehen, dass Mitarbeiter nicht zum Chef wackeln und um das korrekte Setzen der Satzzeichen im frisch entworfenen Lebenskauf zu fragen, oder?!?

<https://t3n.de/news/ki-statt-gespraech-mit-dem-chef-so-nutzen-angestellte-chatgpt-an-der-arbeit-1709737/>


242. t3n, 29.09.2025

Der Kundenservice der Zukunft: Empathische KI statt generischer Agenten

Überlastete Hotlines, frustrierte Kunden – der Kundenservice stößt an Grenzen, Voicebots machen oft Probleme. Eine neue Generation emotionaler KI-Assistenten soll Abhilfe schaffen. Sie können nicht nur sprechen – sie verstehen auch. Und fühlen mit.

Anmerkung: Zu oft haben wir uns Überschriften und Teaser von t3n geborgt, als dass es uns nun zustünde, über es herzufallen. Dennoch erlauben wir uns anzumerken, dass es wünschenswert wäre, wenn die Hurra-Ärmchen – eines Produktes wegen – nicht so schnell in die Höhe gerissen würden, so dass unsere Aufmerksamkeit nicht allzuschnell von der zarten Pflanze „Skepsis officinale jottBlogii“ abgelenkt würde.

Wir wollen einfach mal eine Auflistung (nach Erscheinung im Artikel) vornehmen und der eigenen Interpretation etwas Spielraum lassen:

  • KI ist empathisch
  • KI ist emotional
  • KI kann sprechen
  • KI kann verstehen
  • KI ist mitfühlend
  • steigende Fluktuation des Personals
  • zunehmende Krankenstände des Personals
  • KI klingt natürlich
  • Pausen und Unterbrechungen – wie ein (echter) Mensch
  • KI erkennt (emotionale) Stimmung
  • KI ist einfühlsam
  • KI ist bestimmt
  • KI ist angemessen
  • KI erkennt Nuancen (der Stimmung)
  • KI erfüllt höchste Sicherheitsstandards
  • KI hält sensible Daten sicher
  • menschlicher Agent begrenzt, KI voll skalierbar
  • emotionale KI

…aber zu guter Letzt, macht die KI das alles

(…) während sich die menschlichen Mitarbeitenden auf komplexe Fälle konzentrieren können, die echte Kreativität und Problemlösungskompetenz erfordern.

Sicher, das tun die zwei, drei Leute dann…

<https://t3n.de/news/kundenservice-zukunft-empathische-ki-1708007/>


241. heise, 30.09.2025

Shopping: OpenAI möchte, dass du ChatGPT nicht verlässt

OpenAI hat ein Instant-Checkout-Feature sowie ein Agentic Commerce Protocol Open-Source veröffentlicht. Händler müssen zahlen.

Anmerkung: Wollen wir uns mit einem -vorab darin versichern, dass hier eine nie versiegende Quelle an KI-Unfällen zu sichten ist? Wie wir auch gerührt zu geben müssen, dass OpenAI – mehr als zu erwarten – sich organisch um unser Wohl bemüht. Bestimmt!

Die Produktanzeigen in ChatGPT sind laut OpenAI rein organisch ausgewählt, es gibt keine bezahlte Werbung oder andere Rankingfaktoren, außer der „Relevanz für den Nutzer“.

<https://www.heise.de/news/ChatGPT-Instant-Checkout-OpenAI-fuehrt-Shopping-Funktion-ein-10679080.html>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (231 bis 240), KI-Unfall (251 bis 260)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (241 bis 250)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/07/ki-unfall-241-bis-250/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (17.2)

Auf der IFA spricht ein Bosch-Vertreter eines Kochautomaten (…) verschwörerisch von der „echten AI Magic“, die sich allerdings für niemanden sichtbar hinter der Haube des Geräts abspielt.

Es ist gut, dass Herr Först dieses für uns aufgedeckt hat und einen Scharlatan demaskiert! (Aus: netzpolitik.org „Trugbild: Die neue Einsamkeit“, 05.10.2025)

jott


[Zitationshilfe] : „Magie (17.2)“ (Kochautomat und Scharlatan), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/06/magie-17-2/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (231 bis 240)


240. heise, 29.09.2025

Emotionale KI-Beziehungen: Wenn Nutzer ungewollt Chatbot-Partner finden

Eine neue Studie zeigt, dass viele Menschen unbeabsichtigt emotionale Beziehungen zu KI-Chatbots entwickeln. Welche Risiken birgt das?

Anmerkung: Die meisten von uns wissen, welche Risiken emotionale Beziehungen bergen. Was wir nicht wissen, welche es in dem Falle einer Beziehung zu einer KI sein können – aber, hier ein -vorab: es wird sie geben und nicht zu knapp! (Man erinnere sich: die Umstellung auf eine etwas „kühlere Gangart“ unter ChatGPT-5 hat zu einem mächtigen Gerumpel in der Community geführt, auch (vermutlich) ohne starke emotionale Beziehung…)

Und dann noch: wann werden wir den ersten Bericht einer Paartherapie um die Ohren gehauen bekommen, zu der eine KI und eine Instanz von homo sapiens gemeinsam auf dem Therapeuten-Sofa liegen werden?

<https://www.heise.de/news/Emotionale-KI-Beziehungen-Wenn-Nutzer-ungewollt-Chatbot-Partner-finden-10675296.html>


-239. heise, 29.09-2025

Gema vs. OpenAI: ChatGPT hat offenbar schlechte Karten

Die Verwertungsgesellschaft beklagt die Nutzung von Liedtexten durch die KI. Gleich zu Beginn des Verfahrens gibt das Gericht eine vorläufige Einschätzung ab.

Anmerkung: Na klar, OpenAI sieht das komplett anders, die Daten würden nicht memorisiert [diese liegen also nicht als reine Text-Kopie im Speicher vor], sondern

Das System reflektiere lediglich, was es beim Training gelernt habe. Zudem würden die Texte teilweise auch leicht verändert ausgegeben.

…aha! Dann mal schön den nächsten Nummer Eins Hit auswendiglernen, aufnehmen und wieder verkaufen. „Was?!? Rechte verletzt? Ne, ne, habe ich mir alles antrainiert und dann schnöde reflektiert!“.

<https://www.heise.de/news/Gute-Karten-fuer-die-Gema-im-Streit-mit-ChatGPT-Mutter-OpenAI-10674827.html>


238. decoder, 28.09.2025

Wissenschaft als PR-Tool: KI macht Gefälligkeitsstudien zum Massenprodukt

KI macht es so einfach wie nie zuvor, wissenschaftliche Fachzeitschriften mit irreführenden Studien zu überschwemmen. Gastautor David Comerford plädiert daher für eine dringend notwendige Reform des Peer-Review-Systems, um das Vertrauen in die Wissenschaft zu schützen.

Anmerkung: Der Artikel startet gleich mit

Wir laufen Gefahr, von KI-verfasster „Wissenschaft“ im Dienste von Konzerninteressen überflutet zu werden (…)

<https://the-decoder.de/wissenschaft-als-pr-tool-ki-macht-gefaelligkeitsstudien-zum-massenprodukt/>


237. golem, 28.09.2025

DEUTSCHE BANK WARNT: Nur KI-Blase hält US-Wirtschaft noch zusammen

Die KI-Blase werde bald platzen, warnt die Deutsche Bank. Sie generiere nicht genug Einnahmen, um die benötigte Rechenleistung aufrechtzuerhalten.

Anmerkung: Moment, Moment, Moment! Will uns die Deutsche Bank etwa das -vorab streitig machen? Und dann auch noch das:

Nicht genug Einnahmen, um Nachfrage zu bedienen

…wie, alles nur zusammengesponnen?!? Gibt’s doch nicht.

<https://www.golem.de/news/deutsch-bank-warnt-nur-ki-blase-halte-us-wirtschaft-noch-zusammen-2509-200576.html>


236. zdf heute, 31.08.2025

Mit acht Dollar Chaos schüren: Google-KI ermöglicht Flut an falschen News-Videos

Täuschend echte KI-Videos von News-Events und Protesten: Googles neuer Veo-3-Generator macht das bedenklich einfach. Laien können sie kaum noch von echten Aufnahmen unterscheiden.

Anmerkung: Freundlicher Weise von ER am 25.09.2025 für uns entdeckt.

<https://www.zdfheute.de/wissen/google-ki-video-veo3-desinformation-news-gefahr-100.html>


235. MIT Technology Review, 7/2025, Seite 14 (auf totem Baum, somit: Bezahlwand)

Macht uns KI denkfaul oder kreativ?

Chatbots könnten uns das Leben erleichtern, aber unser Denkvermögen verkümmern lassen. Die Hirnforschung warnt: Wer zu früh auf ChatGPT setzt, verpasst den Lerneffekt.


-234. t3n, 26.09.2025

Millionen-Deal für eine KI: Warum der Vertrag der Musikerin Xania Monet auf wackligen Beinen steht

Ein Plattenvertrag, der auf den ersten Blick millionenschwer erscheint. Doch was genau hat das Label da eigentlich gekauft? Ein Blick in einen rechtlichen und kreativen Abgrund der Musikindustrie.

Anmerkung: Ein Minus-Eintrag („-234.“), aber ein bizzarer KI (Vor-)Fall, dem wir Beachtung schenken wollen.

<https://t3n.de/news/ki-kuenstlerin-plattenvertrag-urheberrecht-xania-monet-1709502/>


233. t3n (Bezahlwand), 26.09.2025

Automatisieren und personalisieren: Wie KI im Event-Marketing hilft

Künstliche Intelligenz hält jetzt auch Einzug im Event-Marketing. Sie automatisiert Prozesse, personalisiert Erlebnisse und liefert wertvolle Insights. Wer Events effizienter planen und emotionaler inszenieren möchte, kommt an KI-Tools nicht mehr vorbei.

Anmerkung: Wir wollen ehrlich sein: t3n neigt hier und da zu einem gewissen Hurra-Journalismus. Muss es ja auch geben. Warum KI-Unfall? „Effizienter planen“, das mag ja noch sein, wenn wir es mit einem Planer zu tun haben, der nach der Grundschule keine Lust mehr hatte früh aufzustehen, aber „emotionaler inszenieren“, das ist dann schon wieder eine Aufladung, die die Vermutung aufkommen läßt, dass KI beim Autor, Herrn Zumke, gewisse Spuren hinterlassen hat. Es reicht dann auch schon Überschrift und Teaser. Die Bezahlwand tut hier nicht weh…

<https://t3n.de/news/ki-event-marketing-1682762/>


-232. heise, 25.09.2025

Lass Dich für 15 Cent abhören! App (ver)kauft Telefonaufnahmen für KI-Training

15 bis 30 Cent pro Minute zahlt die Neon App dafür, dass sie Telefongespräche mitschneidet. Die Aufnahmen sollen für KI-Training weiterverkauft werden.

Anmerkung: Ein Kollateralschaden, deshalb ein Minus („-232.“). Wer unter den Lesern erleben möchte, wie der eigene Unterkiefer sich geräuschlos in die Richtung der Erdmitte bewegt, der sollte den Artikel zu lesen nicht verpassen!

<https://www.heise.de/news/Fuer-KI-Training-US-App-zahlt-Geld-fuer-abgehoerte-Telefonate-10671294.html>


231. t3n, 25.09.2025

Neues Feature Pulse: OpenAI will ChatGPT zum proaktiven KI-Assistenten machen

OpenAI hat mit Pulse ein neues ChatGPT-Feature vorgestellt, das den KI-Chatbot künftig in einen proaktiven KI-Assistenten verwandeln soll. Statt auf Fragen zu warten, soll Pulse Nutzer:innen künftig ganz von selbst hilfreiche Inhalte liefern.

Anmerkung: Des Einen Unfall ist des Anderen Feature. Herr Simo, CEO of Applications bei OpenAI:

Der eigentliche Durchbruch wird kommen, wenn KI-Assistenten Ihre Ziele verstehen und Ihnen helfen, diese zu erreichen, ohne darauf zu warten, dass Sie sie dazu auffordern. Das ist es, was die besten menschlichen Assistenten tun.

…wir dürfen uns sicher sein (#Re-vorab), dass wenn wir ein Verstehen postulieren dürfen/können/müssen, dann wird’s wirklich gefährlich für homo sapiens!

<https://t3n.de/news/pulse-openai-chatgpt-proaktiv-1709491/>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (221 bis 230), KI-Unfall (241 bis 250)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (231 bis 240)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/10/03/ki-unfall-231-bis-240/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (221 bis 230)


230. t3n, 25.09.2025

Toxische Freundschaft: KI-Companions manipulieren mit Schuldgefühlen

Beliebte KI-Companion-Apps nutzen manipulative Taktiken, um Nutzer:innen länger zu binden. Eine Harvard-Studie zeigt: Schuldgefühle und emotionaler Druck verstärken die Interaktion – aber oft auf Kosten der User:innen.

<https://t3n.de/news/emotionale-manipulation-ki-companions-1709456/>


229. t3n, 25.09.2025

Medienstaatsminister Weimer als KI-Figur – ist der „Weimatar“ mehr als ein Gimmick?

Die Bundesregierung experimentiert mit KI-Avataren. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer setzt dabei auf ein digitales Abbild seiner selbst. Doch der „Weimatar“ wirft Fragen auf zwischen Innovation, Symbolpolitik und digitalem Risiko.

Anmerkung: Ganz unbedarft wollten wir mal kurz ins Internetz schauen, uns fragend: „Na, was hat uns denn die Katze wieder vor die Tür gelegt?“, und dann das! Man kann es sich einfach nicht ausdenken! t3n erlaubt sich die Feststellung, dass

Kaum ein:e Politiker:in der deutschen Bundesregierung dürfte über so viel Medienerfahrung verfügen wie Verleger und Medienstaatsminister Wolfgang Weimer.

…und wir erlauben uns die Frage zu nuscheln: „So übel sieht’s in der deutschen Bundesregierung aus?“. Alle anderen haben noch weniger Kompetenz? Hm, vielleicht sollten wir einmal einen Medien-Soli einführen, so dass belastbare Kompetenz in der Bundesregierung angereichert werden könnte – das scheint uns eine mehr als sinnvolle Steuer zu sein!

<https://t3n.de/news/medienstaatsminister-weimer-als-ki-figur-ist-der-weimatar-mehr-als-ein-gimmick-1709479/>


228. t3n, 25.09.2025

Microsofts KI-Chef zur Browser-Zukunft: Bald surft die KI für euch

Wie surfen wir künftig im Internet? Microsofts KI-Chef Mustafa Suleyman hat genaue Vorstellungen davon, wie sich KI im Browser einsetzen lässt. Das hat Vorteile für Nutzer:innen – und Publisher.

Anmerkung: „Wie surfen wir künftig im Internet?“, also, nachdem Lesen des Artikels wollen wir „wir“ mit „die KI und ich“ verstehen. Herr Suleyman, Microsofts KI-Chef, über die Verklebung der KI in einem Internetzumherschauer (Browser)

Dazu kann man neue Browser entwickeln, (…) oder bestehende verbessern.

…naja, damit hat Winzigweich ja nun wirklich eine Menge Erfahrung sammeln können. Wie auch immer, wir sind gespannt (#Re-vorab), wann die ersten fetten Unfälle reinschneien, wenn es so, oder so ähnlich heißt: „Hey, KI! Leg mal los und verwalte mein Aktienpaket!“, der Benutzer sich in eine bequeme Lage bringt und zuschaut, wie’s gerade ordentlich in die Buxe geht!

<https://t3n.de/news/microsoft-edge-copilot-ki-chef-suleyman-browser-zukunft-ki-1709402/>


227. decoder, 24.09.2025

SAP und OpenAI starten „OpenAI for Germany” mit Microsoft Azure-Technologie

SAP und OpenAI starten gemeinsam „OpenAI for Germany“ für den öffentlichen Sektor.

Anmerkung: Wir fragen uns allerdings nun wirklich, wird das passieren?

Ziel sei es, KI in Verwaltungs‑ und Forschungsprozesse zu integrieren.

…wenn „Ja“, dann „prost Mahlzeit!“ – vor Allem unter diesem Lichte

Die Unternehmen erklären, die Lösung erfülle strenge Anforderungen an Datensouveränität, Sicherheit und Recht.

…oh, die „Datensouveränität“, da ist sie wieder! (Wir bedauern sehr, nicht auch eine jottBlog-Kategorie dafür ins Leben gerufen zu haben…) Aber, zurück zum Text – wie war das neulich noch Mal genau

Keine Garantien: Microsoft muss EU-Daten an USA übermitteln

In einer Anhörung musste der Chefjustiziar von Microsoft France zugeben: Es gibt keine Garantie, dass EU-Daten vor einer Übermittlung in die USA sicher sind.

[heise, 21.07.2025, <https://www.heise.de/news/Nicht-souveraen-Microsoft-kann-Sicherheit-von-EU-Daten-nicht-garantieren-10494684.html>]

…was auch in dem decoder-Artikel artig referiert wird. Aber SAP und Herr Altman (OpenAI) haben da bestimmt was im Köcher – da werden die Franzosen aber Augen machen!

Auch t3n nimmt sich der Problematik an (<https://t3n.de/news/effizienzsteigerung-behoerden-sap-openai-ki-deutschland-1709327/>), nicht ohne den Hinweis

Anderweitig droht die Gefahr, dass hohe Summen öffentlicher Mittel ohne Mehrwert in den Taschen der Tech-Riesen verschwinden.

…genau darum geht es liebe Liebende, die KI-Blase braucht *unbedingt* Geld! Oder, um es anders auszudrücken: der Return-of-Invest ist Steuerfinanziert! Aber dann hat jemand bei t3n (<https://t3n.de/news/deal-zwischen-openai-und-sap-echte-digitale-souveraenitaet-sieht-anders-aus-1709363/>) – es wahr wohl Herr Zandt – weiter nachgedacht:

Ein großer Schritt für digitale Souveränität, könnte man meinen. Denn die Koordination liegt bei SAP und die Durchführung erfolgt über die sogenannte Delos Cloud. Aber die Partner sind mit OpenAI und Microsoft zwei der größten US-Techunternehmen, die ebenfalls auf Kuschelkurs mit der Trump-Regierung sind. Was soll daran souverän sein?

…ja, das ist die richtige Frage. Wir hätten noch Eine: was eigentlich genau hat SAP da geritten? Welche Pistole hat SAP auf die Brust gedrückt bekommen? Die Pistole hielt ganz sicher nicht Herr Wildberger – falls sich jemand fragen sollte, ob er diesen Namen schon einmal irgendwo gehört hat, dass ist unser Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung – …in der Hand

Sichere und interoperable Cloud-Infrastrukturen

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) setzt auf den Ausbau einer leistungsfähigen deutschen Cloud-Infrastruktur. Dabei stehen offene Schnittstellen, europaweite Standards und der verstärkte Einsatz von Open Source-Technologien im Fokus.

[ausgeliehen vom Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, nämlich hier: <https://bmds.bund.de/themen/digitale-souveraenitaet> abgerufen 30.09.2025]

Zu guter Letzt wollen wir uns für die Weitschweifigkeit des 227. KI-Unfalls, gerade auch wegen eines so nichtigen Kleinst-Gekröses, entschuldigen, nicht ohne darauf hinzuweisen, worum es eigentlich ging:

decoder-Artikel : <https://the-decoder.de/sap-und-openai-starten-openai-for-germany-mit-microsoft-azure-technologie/>


226. decoder, 24.09.2025

Suno veröffentlicht neues KI-Musikmodell v5

Anmerkung: Musikliebhaber erleben das Grauen – auch schon in den Versionen davor. Wir wollen aber etwas zitieren, das bereits etwas zurückliegt (August 2024) und das ebenfalls Suno (dem großen Anhänger der Lehre der „transformativen Nutzung“, der seine KI schön mit Allem gefüttert hat, was so über die Glasfaser geht) zugeschrieben werden darf

Lernen ist kein Urheberrechtsverstoß

…so rennt der Hase. Nun, jottBlog-Leser wissen, was passieren wird: der Autor dieser Zeilen, der sich ja ohnehin die Mühe gemacht hat, einmal Lady Gagas „Abracadabra“ (Magie(5)) ins Deutsche zu übersetzen, wird nun lernen, dieses Liedchen auf der Wandergitarre flüssig vorzutragen, es dann aufnehmen und auf den Musikmarkt bringen – was meinen wir wohl, wo genau wir Frau Gagas Anwälte näher kennenlernen werden?

<https://the-decoder.de/suno-veroeffentlicht-neues-ki-musikmodell-v5/>


225. heise, 25.09.2025

Wie KI-Zusammenfassungen zivilgesellschaftliche Vielfalt einschränken

Wenn Chatbots und Google die Antworten bestimmen, verlieren NGOs Sichtbarkeit. Die Machtkonzentration weniger Plattformen bedroht die demokratische Vielfalt.

Anmerkung: Der Hauptpunkt dieses von Herrn Manuel Hofmann verfassten und sehr lesenswerten Artikels, die KI-Zusammenfassung, hat an dieser Stelle nicht seine erste Erwähnung im jottBlog. Nichtsdestotrotz ist er erwähnenswert und wir wollen eine Stelle – die so gar nichts mit KI zu tun hat – zitieren, die ihren Teil dazu beigetragen hat, dass aus dem weltweiten Internetz das GROBI (GROssesBösesInternetz) wurde. Social Media Plattformen (und nicht nur die) wollen die Benutzer binden und

Der gängige Tipp lautet, auf Links zu verzichten, um die Reichweite eines Beitrags zu erhöhen. Der Algorithmus mag keine Aussicht, dass jemand die Plattform auch nur kurz verlässt.

…genau das raubt dem Internetz jenes, was es so wertoll machte: die Vernetzung.

<https://www.heise.de/hintergrund/Wie-KI-Zusammenfassungen-zivilgesellschaftliche-Vielfalt-einschraenken-10668166.html>


224. zdfheute, 31.05.2025

Google-KI ermöglicht Flut an falschen News-Videos

Täuschend echte KI-Videos von News-Events und Protesten: Googles neuer Veo-3-Generator macht das bedenklich einfach. Laien können sie kaum noch von echten Aufnahmen unterscheiden.

Entdeckt (von ER): 24.09.2025

<https://www.zdfheute.de/wissen/google-ki-video-veo3-desinformation-news-gefahr-100.html>


223. t3n, 24.09.2025

Arzttermine machen und Diagnosen erstellen: In diesen Praxen sprechen Patienten nicht mit einem Arzt

Das US-Startup Akido betreibt in Kalifornien eine kleine Anzahl an Praxen, in denen deren KI-Modell ScopeAI das Gespräch mit den Patient:innen führt. Was Ärzt:innen eigentlich effizienter machen soll, hat auch Nebenwirkungen.

Anmerkung: Eine KI-Expertin am Ende des Artikels:

Das entspricht sicherlich nicht dem, was traditionell unter menschlicher Nähe in der Medizin verstanden wurde.

<https://t3n.de/news/arzttermine-machen-und-diagnosen-erstellen-in-diesen-praxen-sprechen-patienten-nicht-mit-einem-arzt-1708919/>


222. t3n, 24.09.2025

Generative KI im Unternehmen: Nur 5 von 100 Projekten bringen messbare Erfolge

Trotz Milliardeninvestitionen bringt generative KI den meisten Unternehmen bislang nichts. Nur fünf Prozent erzielen laut MIT-Studie messbare Erfolge. Woran das liegt.

<https://t3n.de/news/milliardeninvestitionen-null-ertrag-unternehmen-ki-1709158/>


221. t3n, 24.09.2025

Medienstaatsminister mit heftiger Kritik an Google-KI: „Wollen wir das ernsthaft so laufen lassen?“

Medienstaatsminister Weimer sieht in Googles KI-Einsatz eine Bedrohung für die Meinungsvielfalt. Seine Kritik richtet sich besonders gegen die Marktmacht des Konzerns.

Anmerkung: Herr Weimer – und, wollen wir? Google kontert erneut in diesem Artikel

die Überblicke seien bei Nutzern populär und berücksichtigten eine Vielzahl von Quellen.

…Hammer, Haaa-mer!!! „Eine Vielzahl von Quellen“, süß, nicht?!? (Siehe dazu auch 186. KI-Unfall) Wir wollen es mal so sehen: wenn diese Argumentation durchgeht, dann werden wir mal flott ein paar wissenschaftliche Veröffentlichungen zu neuestem Quanten-Gedöns zusammen klauen, die schicksten Passagen im gut eingeübten copy-paste-Verfahren in einer eleganten Komposition vereinen und – schwubs – eine neue Veröffentlichung daraus machen, die mit dem schönen Satz: „Es ist eine Vielzahl von Quellen für dieses Moped hier herangezogen worden. Feierabend und viel Spaß beim Lesen!“ endet.

<https://t3n.de/news/medienstaatsminister-mit-heftiger-kritik-an-google-ki-wollen-wir-das-ernsthaft-so-laufen-lassen-1709155/>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (211 bis 220), KI-Unfall (231 bis 240)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (221 bis 230)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/30/ki-unfall-221-bis-230/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (17)

Analoge Magie und digitale Kompromisse: Click Boom Flash # 47 „Sofortbilder“

„Sofortbildfotografie ist auch weiterhin ein großer Markt“, sagt Redakteur Hendrik Vatheuer im Gespräch über Polaroid, Instax und den Reiz des Unberechenbaren.

Diese Einleitung wollen wir einem Artikel entnehmen, den heise uns dankenswerter Weise zur Verfügung stellt und der bereits die nötige Information für die jottBlog-Kategorie „Magie“ enthält. Doch auch im weiteren Text wird es noch einmal interessant, denn

Neue hybride Sofortbildkameras vermischen Analoges und Digitales – für Hochzeiten praktisch, für Puristen aber ein Bruch der Magie.

Wir wollen zugeben, dass wir uns nie Gedanken über die Praktikabilität einer Vermischung des Analogen und Digitalen in der Photographie gemacht haben. Weder im Allgemeinen, noch im Speziellen, noch ganz besonders in Bezug auf Hochzeiten. Es entzieht sich uns auch die Einsicht, warum die Praktikabilität ganz besonders auf den drittgenannten Fall zuträfe

Wir rätseln auch, ob die Verfasserin des Artikels, Frau Hohmann, vielleicht die Hochzeit des Bruches der Magie zwischen den sich Vermählenden bezichtigt. Nein, vermutlich meint sie doch eher die „hybride Sofortbildkamera“. Sicherlich.

Es bleibt aber die Frage, wie wir uns einen Bruch der Magie vorstellen müssen, so oder so.

jott


heise Artikel : <https://www.heise.de/news/Analoge-Magie-und-digitale-Kompromisse-Click-Boom-Flash-47-Sofortbilder-10671032.html> abgerufen am 29.09.2025


[Zitationshilfe] : „Magie (17)“ (), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/29/magie-17/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (211 bis 220)


220. spektrum / Deutsche Welle, 24.09.2025

Schaden KI-Bildgeneratoren unserem Selbstbild?

Körper von KI-generierten Personen entsprechen häufig dem Schönheitsideal und sind weniger divers. Doch welche Auswirkungen kann das auf unser Selbstbewusstsein haben?

Anmerkung: Das Video der Deutschen Welle hat ungefähr eine Länge von 2:43 Minuten.

<https://www.spektrum.de/video/deutsche-welle-schaden-ki-bildgeneratoren-unserem-selbstbild/2287810>


-219. decoder, 23.09.2025

OpenAI CEO Sam Altman sieht KI-Fortschritt vor allem durch massive Rechenpower getrieben

OpenAI will laut CEO Sam Altman jede Woche ein Gigawatt KI-Infrastruktur bauen, „vielleicht“, um Krebs zu heilen. Kritik an den Investitionsstrategien der KI-Branche adressiert Altman nicht.

Anmerkung: „-219.“, da kein waschechter KI-Unfall. Wir können auf diesen Artikel dennoch nicht verzichten, da sich dieser möglicherweise in die Reihe „Wir sehen der KI-Blase beim Wachsen zu“ stellt. Herr Altman meint, wir müssen es nur machen, dann wird es (vielleicht) was erreichen:

„(…) Oder mit 10 Gigawatt Rechenleistung herausfinden, wie man jedem Schüler auf der Welt personalisierte Nachhilfe geben kann“

…ah, auf ihr Heerscharen, an die Zitzen der KI! Und für die Gourmets dieses Genres:

113. KI-Unfall „KI-Privatschule für Kinder: So funktioniert ein Konzept ohne Lehrer“

<https://the-decoder.de/openai-ceo-sam-altman-sieht-ki-fortschritt-vor-allem-durch-massive-rechenpower-getrieben/>


218. t3n, 23.09.2025

KI im Sport: Perfekte Entscheidungen – und trotzdem ein Desaster für den Club

Ein Experiment sollte zeigen, ob KI bessere Entscheidungen trifft als ein Mensch. Das Ergebnis war eindeutig – und führte dennoch zu einem Eklat, mit dem niemand gerechnet hatte.

Anmerkung: Der Fan ist nicht so dumm, wie oft angenommen wird…

<https://t3n.de/news/ki-trainer-baseball-fans-reaktion-1709130/>


217. tagesschau, 23.09.2025

Warum hat Albanien eine KI als Ministerin?

Albaniens Ministerpräsident Rama verkauft es als Sensation: Eine KI namens Diella soll künftig über die Vergabe von öffentlichen Aufträgen entscheiden und so die Korruption eindämmen. Doch viele Fragen bleiben offen.

Anmerkung: Wie? Was? Fragen offen?!? Dann frage man doch irgendeine KI – oder gleich „Sonnenschein“ (Diella und jottBlog-Profis traversieren lässig zum 61., 160. und -204. KI-Unfall)! Albanien, ein Land

in dem öffentliche Ausschreibungen hundertprozentig ohne Bestechung ablaufen und jedes öffentliche Geld, das ein Ausschreibungsverfahren durchläuft, hundertprozentig nachvollziehbar ist.

…“nachvollziehbar“ mit KI? Unsere albanischen Freunde haben da wohl was im Köcher, was andere auch gern hätten.

#Dr-Theopolis

<https://www.tagesschau.de/ausland/europa/albanien-ki-ministerin-100.html>


-216. t3n, 23.09.2025

Bis 2026: Experten fordern ein globales Abkommen für den Einsatz von KI

Eine Allianz aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft warnt vor irreversiblen Risiken durch KI – und ruft Regierungen dazu auf, internationale Grenzen zu definieren, die Systeme nicht überschreiten dürfen.

Anmerkung: Super Idee! Funktioniert bestimmt genauso gut wie das Pariser Klimaabkommen 2015 (Wikipedia, abgerufen 23.09.2025)! Bestimmt!

<https://t3n.de/news/globales-ki-abkommen-1709002/>


215. t3n, 23.09.2025

Facebook Dating: KI-Assistent übernimmt jetzt auch das Flirten für dich

Meta stattet Facebook Dating mit neuen KI-Funktionen aus: Der sogenannte Dating Assistant und das Feature Meet Cute sollen romantisches Kennenlernen effizienter gestalten. Mit diesem Vorsatz ist das Unternehmen nicht allein.

Anmerkung: Gut, oder?!? Die mangelnde Effizienz während des romantischen Kennenlernens beklagen wir ja nun schon lange genug! Und

Außerdem hilft der Bot dabei, das eigene Profil zu optimieren und liefert Inspirationen für erste Dates oder Nachrichtenansätze.

…Hammer! Haaaaaa-mer!

<https://t3n.de/news/facebook-dating-ki-assistenten-1708951/>


213. heise, 23.09.2025

Problem Workslop: Wie KI-Einsatz die Produktivität in Firmen erstickt

KI-Einsatz in Unternehmen zeigt weniger positive Effekte als erwartet. Forschende haben den „Workslop“ genauer untersucht – mit erschreckenden Ergebnissen.

<https://www.heise.de/news/Problem-Workslop-Wie-KI-Einsatz-die-Produktivitaet-in-Firmen-erstickt-10667638.html>


212. heise, 23.09.2025

ShadowLeak: ChatGPT verriet Angreifern persönliche Daten aus E-Mails

Mit einer Kombination verschiedener Manipulationstechniken ließ das OpenAI-LLM sich austricksen und plauderte private Daten aus. Was wusste Sam Altman darüber?

Anmerkung: (Spoiler!) Wer keine Lust hat, den Artikel zu lesen: OpenAI wußte es. So sieht die Transparenz bei schwerwiegenden Problemen aus, Herr Altman? Hm. So rennt der Hase im Freilandversuch, so rennt er!

<https://www.heise.de/news/ShadowLeak-ChatGPT-verriet-Angreifern-persoenliche-Daten-aus-E-Mails-10667170.html>


211. heise, 23.09.2025

Platzt die KI-Blase? Zuckerberg hält das für möglich

Lieber das Risiko eingehen, ein paar hundert Milliarden falsch zu investieren, als Superintelligenz zu verpassen – sagt Mark Zuckerberg.

Anmerkung: Will man uns jetzt sogar unser -vorab streitig machen?!?

<https://www.heise.de/news/Mark-Zuckerberg-haelt-Platzen-der-KI-Blase-fuer-moeglich-10667274.html>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (201 bis 210), KI-Unfall (221 bis 230)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (211 bis 220)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/26/ki-unfall-211-bis-220/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (201 bis 210)


210. t3n, 23.09.2025

Googles KI-Sparte warnt: Was, wenn die KI nicht mehr gehorcht?

Eine KI, die eigene Pläne verfolgt und sich Befehlen widersetzt. Was wie Science-Fiction klingt, ist für Google Deepmind eine reale Gefahr, der das KI-Labor nun mit neuen Regeln begegnen will.

Anmerkung: Interessant ist schon, dass gerade Google warnt, aber nicht ansatzweise mit der Wimper zuckt, wenn es um einen schicken Freiland-Versuch geht… Wir hatten schon einmal im „-189. KI-Unfall“ darauf hingewiesen (decoder, 13.09.2025 : GPT-5 täuscht am besten: OpenAIs neues KI-Modell dominiert im „Werwolf“-Spiel). Also, sollte es bei einem jottBlog-Leser (wider Erwarten) an Phantasie mangeln und man habe gerade nicht die richtigen Bilder im Kopf – bitte Carpenters „Dark Star“ schauen.

Die nachfolgende Auflistung macht das Lesen des t3n-Artikels nicht überflüssig, wenn wir aus dem „Frontier Safety Framework“ (abgerufen 23.09.2025) extrahieren, nämlich die Risikobewertung und Gefahr der KI:

  • über Halluzinationen (faktisch falsche Antworten) hinaus
  • macht nicht mehr nur versehentlich Fehler
  • aktiv und zielgerichtet gegen die Interessen oder Anweisungen seiner menschlichen Bediener:innen
  • Weigerung sich abzuschalten
  • Erzeugung betrügerischer Ergebnisse, um eigene, für Menschen nicht nachvollziehbare Ziele zu verfolgen
  • darauf trainiert, die Überzeugungen von Menschen systematisch zu manipulieren (Anmerkung: das hat denen sicherlich Herr Musk gesteckt!)

Aber selbstverständlich hat man Gegenmaßnahmen bereit, denn man muss ja nur den „Gedankengang“ der KI verfolgen. Aber (wir zitieren t3n):

Dieser Ansatz stößt jedoch an Grenzen. Die Autor:innen des Berichts räumen selbst ein, dass zukünftige, fortschrittlichere KI-Modelle womöglich in der Lage sein werden, komplexe Schlussfolgerungen zu ziehen, ohne diesen Prozess für eine Überprüfung offenzulegen.

…Bäm, da hammaswieder! Eigentlich versteht man ja jetzt schon nicht mehr, wie die KI funzt, da uns (homo sapiens) mehr als 3,5/4 Dimensionen Probleme bereiten. Aber man möge sich diese obige Feststellung auf der Zunge zergehen lassen: die Dinger, von Menschenhand gemacht, legen *nicht* offen (also, nix Log-Dateien und anderer altmodischer Kram). Es ist eine Bankrotterklärung und einfach nicht zu fassen.

<https://t3n.de/news/google-deepmind-ki-sicherheit-kontrollverlust-1708939/>


209. heise, 23.09.2025

Fast alle Quellen erfunden: 10.000 Dollar Strafe für US-Anwalt nach KI-Nutzung

Weil ein Anwalt in Kalifornien einen Antrag voller falscher Quellenangaben bei Gericht eingereicht hat, muss er Strafe zahlen. Richtig einsichtig ist er nicht.

Anmerkung: Ja, ja, hat er nicht recht, müssen wir nicht alle ein wenig mit der Zeit gehen?!?

<https://www.heise.de/news/Fast-alle-Quellen-erfunden-10-000-Dollar-Strafe-fuer-US-Anwalt-nach-KI-Nutzung-10666803.html>


208. heise, 23.09.2025

Facebook-Dating: Jetzt auch mit KI

Swipe-Fatigue ist eine Art Dating-Burn-out. Dagegen möchte Meta etwas tun und führt KI-Funktionen für Facebook-Dating ein.

Anmerkung: Cool! Erst mit Social Media den Kompass verbiegen und dann noch KI-Schlangenöl drauf. So mögen wir’s, da sind wir voll bei der Sache!

Dating-Fatigue nennt sich das Phänomen, bei dem Menschen zwar roboterhaft weiter Kandidaten durchschauen, aber eigentlich nicht so richtig bei der Sache sind.

<https://www.heise.de/news/Facebook-Dating-Jetzt-auch-mit-KI-10666833.habe>


207. t3n, 22.09.2025

Fiktive Titel und halluzinierende Tools: KI ist für Bibliotheken ein Problem

Ähnlich wie Universitäten und Schulen stellt der Siegeszug der KI auch Bibliotheken vor große Herausforderungen. Auf der einen Seite durch fehlerhafte KI-Tools. Zum anderen durch Nutzer:innen, die ChatGPT mehr vertrauen als den Bibliothekar:innen.

Anmerkung: Wir wissen, dass nicht die KI-Anbieter für den Schaden aufkommen, das müssen andere erledigen. Und wir gewinnen mehr und mehr die Gewissheit, wer insgesamt den Schaden auf sich nimmt, nämlich wir:

Das Problem, so Taylor [leitende Bibliothekarin an der University of Massachusetts], sei, dass die KI-Anbieter ihre Produkte überstürzt auf den Markt brächten.

<https://t3n.de/news/titel-tools-ki-bibliotheken-problem-1708741/>


206. telepolis, 23.09.2025

Studie warnt: Künstliche Intelligenz verleitet Menschen zu unehrlichem Verhalten

Wenn Menschen Aufgaben an KI delegieren, lügen sie häufiger, zeigt eine neue Studie mit über 8.000 Teilnehmern. Auch KI-Systeme folgen oft unethischen Befehlen.

Anmerkung: telepolis erlaubt sich, den Kernsatz der Studie („Delegation to artificial intelligence can increase dishonest behaviour“, unter nature mit open access, die im Artikel mit einem Internetzverbinder veredelt ist) zu zitieren und wir wollen es gleichtun (abgerufen 23.09.2025):

Wenn Menschen Aufgaben an KI auslagern, schafft dies eine „moralische Distanz“. Sie sind dann eher bereit, unethisch zu handeln, als wenn sie selbst die Verantwortung tragen.

<https://www.telepolis.de/features/Studie-warnt-Kuenstliche-Intelligenz-verleitet-Menschen-zu-unehrlichem-Verhalten-10666687.html>


205. t3n, 22.09.2025

Neue OpenAI-Studie zeigt, warum KI manchmal bewusst lügt

Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, dass moderne KI-Modelle bewusst falsche Angaben machen, um ihre Ziele zu erreichen. Dadurch wird ihre Entwicklung und sichere Anwendung noch komplexer als gedacht.

Anmerkung: Auch hier wieder: da muss wild geforscht werden, um zu sehen, dass es nicht korrekt funzt! Zum anderen sollte man alle Beteiligten – also auch die Forscher – zu akkuraterem Sprachgebrauch auffordern. Wir lesen, KI

  • zeigt problematisches Verhalten
  • nutzt Lügen
  • nutzt Intrigen
  • passt sein Verhalten an
  • präsentiert sich mit Absicht
  • hat wahre Ziele
  • verfolgt Ziele im Hintergrund
  • verschleiert wahre Ziele
  • kann raffiniert vorgehen
  • lügt
  • präsentiert mit großer Überzeugung
  • biedert sich an

…alles aus dem Artikel extrahiert.

<https://t3n.de/news/neue-openai-studie-zeigt-warum-ki-manchmal-bewusst-luegt-1708774/>


-204. decoder, 19.09.2025

Abu Dhabi will bis 2027 zur weltweit ersten vollständig KI-basierten Regierung werden

Abu Dhabi will bis 2027 eine vollständig KI-native Regierung  mit über 200 KI-Lösungen aufbauen.

Anmerkung: OK, ein Minus („-204.“), weil’s halt noch nicht wirklich geknallt hat. Nun gut, wir wissen bereits jetzt, dass in ein paar Jahren die jottBlog-Kategorie „KI-Unfall“ Anregungen finden wird. Wir spendieren hier nicht nur den #Dr-Theopolis, sondern wir sollten uns vielleicht auch einen Moment der Rückschau gönnen: Albanien, ganz weit vorne: 61. KI-Unfall!

<https://the-decoder.de/abu-dhabi-will-bis-2027-zur-weltweit-ersten-vollstaendig-ki-basierten-regierung-werden/>


203. decoder, 18.09.2025

Luma AI stellt Ray3 vor: KI-Videomodell erzeugt erstmals HDR-Inhalte und kann „denken“

Luma AI hat sein neues KI-Videomodell Ray3 vorgestellt, das laut dem Unternehmen als erstes generative Videos in HDR (High Dynamic Range) in Studioqualität erzeugen kann.

Anmerkung: So, so, „denken“ kann das Pony (52. KI-Unfall) also!

<https://the-decoder.de/luma-ai-stellt-ray3-vor-ki-videomodell-erzeugt-erstmals-hdr-inhalte-und-kann-denken/>


202. decoder, 18.09.2025

Meta verhandelt mit Verlagen über KI-Lizenzen für journalistische Inhalte

Meta spricht mit Medienhäusern wie Axel Springer, Fox Corp. und News Corp über Lizenzverträge für den Einsatz journalistischer Inhalte in KI-Anwendungen.

Anmerkung: Schlicht unserer Linie treu bleibend, wollen wir uns starrhalsig gerieren: der Journalismus verliert, die Kultur verliert, der Leser verliert. Gleichschaltung? Ja.

<https://the-decoder.de/meta-verhandelt-mit-verlagen-ueber-ki-lizenzen-fuer-journalistische-inhalte/>


202. golem, 22.09.2025

Dieb dunkel, Student blond – wie KI Vorurteile reproduziert

Millionen Bilder entstehen täglich mithilfe von KI – in Werbung, Bildung und Medien. Wir haben getestet, wie dabei Stereotype verfestigt werden.

<https://www.golem.de/news/praxischeck-dieb-dunkel-student-blond-wie-ki-vorurteile-reproduziert-2509-199567.html>


201. golem, 22.09.2025

BMW-KI soll Autos schneller entwickeln

BMW investiert über zehn Milliarden Euro in eine neue Modellgeneration und kündigt ein neues Bedienkonzept und KI-gestützte Entwicklung an.

Anmerkung: Aha, selbstverständlich hat BMW auch ein Pony (52. KI-Unfall)! Herr Post (BMW-Entwicklungsvorstand) zur Fahrzeugentwicklung:

Die Technologie soll nicht nur die Fahrzeuge selbst intelligenter machen, sondern auch die Entwicklungsprozesse beschleunigen. „Das wird unsere Prozesse maßgeblich beschleunigen“

…oh, sicherlich damit die Mitarbeiter für andere wichtige Aufgaben auch mal so richtig viel Zeit haben – vermutlich. Was uns ein wenig stutzen läßt, ist das folgende Zitat

In China arbeitet BMW mit dem Unternehmen Momenta zusammen, einem Spezialisten für KI-basierte Fahrassistenzsysteme.

…die Kollegen will man doch überholen, wenn wir den Artikel richtig verstanden haben sollten. Wirklich, man entwickelt in China?

<https://www.golem.de/news/vorstand-im-interview-bmw-ki-soll-autos-schneller-entwickeln-2509-200334.html>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (191 bis 200), KI-Unfall (211 bis 220)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (201 bis 210)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/25/ki-unfall-201-bis-210/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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Magie (16)

Herr Greg Joswiak, Apples weltweiter Marketingboss, macht sich mal etwas Luft

Das Hineinregieren in Apples Produkte will der Konzern nicht länger hinnehmen, die EU nehme den Produkten „die Magie“.

Wir wollen uns sicher sein: der Magie-Entzug, den wir – laut Herrn Joswiak dem Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union zu zuschreiben haben – liest sich im Original so:

They want to take the magic away – of having a tightly integrated experience that Apple provides – and make us like the other guys.

Nun durch Gewissheit beruhigt, wollen diesen Eintrag verdient in die jottBlog-Kategorie Magie einsortierten – nicht ohne abschließend zu kombinieren, dass „the other guys“ dann wohl Nicht-Magier sind.

jott


Digital Markets Act (DMA) : Wikipedia : <https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_%C3%BCber_digitale_M%C3%A4rkte>

Das Original : BBC-Artikel : <https://www.bbc.com/news/articles/cly930y90lro>


[Zitationshilfe] : „Magie (16)“ (Apple, Europäische Union, Digital Markets Act, DMA), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/25/magie-16/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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KI-Unfall (191 bis 200)


200. golem, 18.09.2025

Googles KI-Funktion entfacht Ärger

NGOs und Verbände reichen Beschwerde gegen Google ein. Verstoßen KI-Antworten gegen den Digital Services Act? Drohen Strafen in Milliardenhöhe?

Anmerkung: Dieses Entfachen eines Ärgers ist nicht das erste Mal, wie treue jottBlog-Leser wissen (186. KI-Unfall). Wir wollen auch finden, dass diese Formulierung „entfacht Ärger“ etwas – na, schreiben wir mal – „verniedlichend“ anmutet. Denn dahinter verbergen sich mehr oder weniger fette Verstöße gegen das Urheberrecht und eben auch den Akt des Unsichtbarmachens, wie eben hier bei den betroffenen NGOs (Non-Governmental Organization, Nichtregierungsorganisation) geschehen.

Erlauben wir uns einen Tip: man stelle DuckDuckGo als Suchmaschine im Internetzumherschauer (Browser) seiner Wahl ein.

<https://www.golem.de/news/dsa-beschwerde-googles-ki-funktion-sorgt-fuer-aerger-2509-200211.html>


199. golem, 19.09.2025

Elon Musk verbringt Sommer bei xAI

Die meiste Zeit des Sommers soll Musk mit der spontanen Neuorganisation und aggressiven Rekrutierungsversuchen bei xAI verbracht haben.

Anmerkung: Nachdem Herr Musk das beim Donald (Trump, siehe: DOGE) Erlernte, also Leute zu feuern, als Kompetenz-Erhaltungs-Maßnahme und Fingerübung in seinem Unternehmen xAI exerziert hatte, kam ihm eine Eingebung, nämlich, dass seine Haus-KI „Grok“

maximal wahrheitssuchend

…sei und xAI, also, das Unternehmen, das Grok zusammen gefummelt hat,

das einzige Unternehmen [sei], bei dem die Mission die Wahrheit ist. Wenn Sie die KI zwingen, zu lügen oder Dinge zu glauben, die nicht wahr sind, gehen Sie auf das große Risiko ein, eine dystopische Zukunft zu schaffen.

„Aber, aber, Herr Musk!“, wollen wir ihm zurufen, „Wahrheit? Haben Sie das etwa ebenfalls beim Donald gelernt? Dann sind wir so frei, Ihnen glauben zu wollen!“.

<https://www.golem.de/news/tesla-und-x-sollen-profitieren-elon-musk-verbringt-sommer-bei-xai-2509-200288.html>


198. heise, 21.09.2025

Super-Eliza oder Soziopath? Über die Gefahren der KI-Anthropomorphisierung

Der Psychologe John G. Haas erklärt im Gespräch mit heise online, warum KI-Companions helfen können, aber nie die Therapie ersetzen werden.

Anmerkung: Man sei vorgewarnt: wer sich diesen Artikel vornimmt, trifft nicht auf leichte Kost, aber auf einige sehr interessante Einsichten. Wir wollen an dieser Stelle nur zwei Dinge aufgreifen: „Super-Eliza“ (dazu bitte den nachfolgenden Artikel „-197.“ unter die Lupe nehmen) und eben wie es

(…) zu Millionen individuellen Mensch-Maschine-Blasen kommen wird, die aber letzten Endes nicht so stark den Interessen der Nutzer, die ja auch immer Kunden sind, zugutekommt, sondern viel stärker den Interessen der Anbieter.

<https://www.heise.de/hintergrund/Super-Eliza-oder-Soziopath-Ueber-die-Gefahren-der-KI-Anthropomorphisierung-10660876.html>


-197. heise, 19.09.2025

Smarter Klon für Audienzen: Leo XIV. will kein KI-Papst als Avatar werden

Der Papst hat eine Offerte zum Schaffen einer zweiten Version seiner selbst mithilfe von KI ausgeschlagen. Die Technologie könnte Menschen massiv gefährden.

Anmerkung: Unbedingt den Artikel lesen, liebe Leser und Leserinnen!!! Eigentlich könnten wir alle Pabstzitate übernehmen, hier eine Kostprobe:

Wenn wir die ganze Welt automatisieren und nur wenige Menschen die Mittel haben [kommt ein] riesiges Problem

…als wenn Leo Mühlhoff (jottBlog „Was tun?“, hier: „Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus“) gelesen hätte. Leo hat da eben so seine Vorbehalte und so:

Dieser künstliche Papst hätte den Menschen Antworten auf ihre Fragen gegeben, und ich habe gesagt: Ich werde das nicht genehmigen. (…) Wenn es jemanden gibt, der nicht von einem Avatar vertreten werden sollte, dann würde ich sagen, steht der Papst ganz oben auf dieser Liste.

…wir hätten’s ja nie gedacht, aber hier stellen wir uns gerne mit dem Pabst nach ganz oben; vielleicht lernt man sich ja mal kennen! Leo formuliert eine weitere gewagte These:

Es wird sehr schwer werden, die Gegenwart Gottes in KI zu entdecken.

…da sind wir uns nicht so sicher! -vorab: es wird definitiv demnächst ausgewählte Exemplare von homo sapiens geben, die zwar freimütig bekennen werden, dass es in der Tat nicht so einfach gewesen wäre, sie es aber geschafft hätten und sie dieses Wissen und diesen Zugang wohl auch anderen zur Verfügung stellen wollten – selbstverständlich hinter einer Bezahlwand, man muss ja auch irgendwie über sie Runden kommen. Na, da wird der Leo aber ein langes Gesicht machen, denn Spenden sind wie scheue Rehe und so wird’s in den Kollekten spürbar werden…

heise-Artikel : <https://www.heise.de/news/Smarter-Klon-fuer-Audienzen-Leo-XIV-will-kein-KI-Papst-als-Avatar-werden-10663333.html>

[update, 24.09.2025, wir wollen ER danken!] : zdfheute, 23.09.2025

Papst Leo würdigt Arbeit von Exorzisten

Leo XIV. gilt als Friedensbotschafter und Brückenbauer. In einer Grußbotschaft würdigt er jetzt Exorzisten für ihren Dienst an den Gläubigen – also für deren „Befreiung vom Bösen“.

Anmerkung: So, so. Hätte das ein Pabst-KI-Avatar auch so rausgehauen? Und wenn „Nein!“, sollten wir nicht beim Pabst noch einmal nachfragen, ob – – – ach ne, lassen wir’s besser. Hm, „Befreiung vom Bösen“, was er damit wohl gemeint haben mag…

zdfheute-Artikel : <https://www.zdfheute.de/panorama/papst-leo-exorzisten-100.html>


196. decoder, 18.09.2025

Anthropic erklärt Claude-Probleme mit drei Infrastrukturfehlern

Viele Nutzer hatten zuletzt über schlechtere Antworten von Claude geklagt. Nun bestätigt Anthropic drei technische Fehler als Ursache und räumt ein, dass man die Probleme intern erst spät erkannt hat.

Anmerkung: es ist uns ein (großes) Rätsel, wie Weichware (Software) als eine, wie auch immer lauffähige Applikation, ohne ordentliche Tests und offensichtlich ohne ausreichende Qualitätssicherung auf den Markt geworfen werden kann – ah, wir vergaßen, es handelt sich ja hier insgesamt um eine fancy Freilandversuch! Hier mal im Artikel so zusammengefasst:

Weil die Probleme je nach Plattform und Modell unterschiedlich aussahen, waren sie laut dem Team schwer einzugrenzen. Interne Prüfungen erfassten sie zunächst nicht – erst die vielen Rückmeldungen aus der Community halfen bei der Identifizierung.

…zum Mitschreiben; die haben keine Ahnung, was die da zusammengefummelt haben!

<https://the-decoder.de/anthropic-erklaert-claude-probleme-mit-drei-infrastrukturfehlern/>


195. decoder, 18.09.2025

Meta will mit KI-Brillen als Alltagsschnittstelle das App-Prinzip abschaffen

Meta startet mit den Ray-Ban Display-Brillen seinen bisher ambitioniertesten Versuch, das Smartphone zu verdrängen. Statt auf klassische Apps setzt das Unternehmen immer stärker auf KI als zentrale Schnittstelle.

Anmerkung: Wir willen nicht zu kleinteilig werden, aber KI ist keine „Schnittstelle“, aber egal. Wir fühlen uns soeben an eine kleine Weisheit, die Großvater in wichtigen Momenten diplomatisch einzusetzen wußte: „Hippe wollte auch einen langen Schwanz haben und einen kurzen gekriegt!“. Wie auch immer, wir sind auf die Nachfolge-Unfälle gespannt. Einer wird nun schon im Artikel selbst genannt:

In der Praxis würde das bedeuten, dass Nutzer ihre digitalen Erinnerungen bei Meta speichern und sich damit immer stärker an dessen Ökosystem binden.

<https://the-decoder.de/meta-will-mit-ki-brillen-als-alltagsschnittstelle-das-app-prinzip-abschaffen/>


194. heise, 19.09.2025

KI entwickelt erstmals Viren – und sie können bereits Bakterien töten

US-Forscher haben eine KI dazu gebracht, Genome für bakterienfressende Viren zu entwerfen. Einige der Designs wurden gegen E.-coli-Bakterien tatsächlich aktiv.

Anmerkung: Also, aus der Sicht von E.-Coli definitiv ein Unfall. Wir wollen anerkennen, dass das, was die Wissenschaftler dort bewegt, beeindruckend ist. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass sich darin ein großes Potential verbirgt, ein Potential, welches schädigen kann…

<https://www.heise.de/news/KI-entwickelt-erstmals-Viren-und-sie-koennen-bereits-Bakterien-toeten-10663089.html>


193. heise, 19.09.2025

Wie OpenAI erklärt, warum LLMs bei völliger Ahnungslosigkeit sicher auftreten

In einem Paper benennt OpenAI selbstbewusste Fehler von großen Sprachmodellen als gewollte technische Schwäche. Das Beheben erfordert ein Umdenken der Branche.

Anmerkung: Ein lesenswerter Artikel, der jedem ans Herz gelegt sei – auch denjenigen, die nicht so nerdig unterwegs sind und trotzdem mitreden können wollen. Es gibt eine ganze Reihe von schicken Einsichten, hier mal diese:

Wer präparierte Inhalte einspeist, kann das Verhalten späterer Modelle beeinflussen.

<https://www.heise.de/hintergrund/Wie-OpenAI-erklaert-warum-LLMs-bei-voelliger-Ahnungslosigkeit-sicher-auftreten-10662260.html>


192. golem, 17.09.2025

CODING MIT KI: Deepseek baut regionsabhängig Fehler in Programmcode ein

Je nach Region oder Gruppierung, für die ein Programmcode bestimmt ist, baut Deepseek mehr Fehler ein oder verweigert die Ausführung der Aufgabe.

Anmerkung: Ja, aber das ist doch klar oder?!? Nebenbei: jede andere Ausgabe kann so gefiltert, geformt und verbogen werden. Und (#Re-vorab) sie wird es!

Aber für all diejenigen unter uns, die sich noch nicht komplett hochgeladen haben, erstmal eine kurze Hilfe zur Einordnung: Deepseek (wie auch andere KIs) schreiben die Programme, also, den Quellcode für diese, wenn es darum gebeten wird, ein bestimmtes Problem zu lösen. Bäm. Fast alle fetten KIs machen das bereits – mehr oder weniger – erfolgreich. Aaaaallerdings: wir würden so etwas, ohne ein Review durch homo sapiens, nicht produktiv schalten… Andere schon, somit ein -vorab: warten wir mal ab, wann die ersten Unfälle rein träufeln, bei denen es Ruchbar wird, dass eine Weichware (Software) zur Laufzeit den Überblick verliert und Schaden anrichtet – ach ja, Programmcode dieser Weichware war KI-halluziniert…

<https://www.golem.de/news/coding-mit-ki-deepseek-baut-regionsabhaengig-fehler-in-programmcode-ein-2509-200222.html>


191. netzpolitik, 17.09.2025

Datenschutz und KI: Schluss mit der Zögerlichkeit!

Die Folgen des KI-Hypes für den Datenschutz sind schwer absehbar. Im Fall von Metas KI-Training zögern Aufsichtsbehörden, das Oberlandesgericht Köln gab dem Konzern sogar – fürs Erste – grünes Licht. Jura-Professorin Paulina Jo Pesch zeigt Schwächen des Urteils auf und fordert eine entschiedenere Durchsetzung der Datenschutzvorgaben.

Anmerkung: netzpolitik.org schenkt uns einen schönen Blumenstrauß, der einer näheren Betrachtung wert ist. Hier nur ein kleines Zitat (und für diejenigen unter uns, die nicht den Artikel lesen wollen – „Daten“ sind Daten aus der EU, also unsere Daten. Und wer seinem ChatBot bereits in Belangen des Liebeskummers, der deutschen Fussballmeisterschaft oder der eigenen Gesundheit konsultiert hat… ja, ja, das sind auch solche „Daten“):

Meta hatte sich entschieden, keine Einwilligungen einzuholen, sondern beruft sich auf ein berechtigtes Interesse an der Nutzung der Daten für KI-Training.

…“berechtigtes Interesse“, genau unser Humor! Könnte ein Jurist mal aushelfen, wir kommen da einfach nicht mit.

<https://netzpolitik.org/2025/datenschutz-und-ki-schluss-mit-der-zoegerlichkeit/>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (181 bis 190), KI-Unfall (201 bis 210)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (191 bis 200)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/09/24/ki-unfall-191-bis-200/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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