Nach der Eucharistiefeier werden Andachtsgegenstände geweiht. Die Gläubigen sollen sie hervorholen, und allenfalls dies ließe sich als »magisches« Rudiment deuten. Aber hinter dem Weihegebet des Priesters steht eine semiotische Theorie: Diese Gegenstände seien Zeichen und Hilfsmittel der eigenen Frömmigkeit.
Dieses dürfen wir dem Geschriebenen des Theologen und Historiker Helmut Zander, wohl sortiert im Kapitel „Maria erscheint in Sievernich“ (Plausibilitätsbedingungen eines katholischen Wunders) und dieses befindlich in dem Büchlein „Wunder“, entnehmen.
Im Großen und Ganzen geht es um die zum Wunder geadelten Visionen und/oder Erscheinungen einer Frau Manuela Strack, von nicht weniger als der Jungfrau Maria Anfang der 2000er und dem damit im Fortgang verbundenen Trubel. Herr Zander hat 2010 eine Veranstaltung, plus einer damit verbundenen Heiligen Messe zu Sievernich beobachtet und beschrieben. Für uns ist dieses „Rudiment“ eben dies: ein Rudiment, welches nicht ausreicht, uns die Magie (an sich) näher zu bringen…
jott
Helmut Zander, Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Zander
Maria erscheint in Sievernich (…und wir wollen einmal hoffen, dass es sich bei diesem Kapitel aus dem weiter unten aufgeführten Büchlein „Wunder“ nicht um eine böse, aber nicht minder lesenswerte Raubkopie handelt, die unter unifr.ch herumlümmelt; wir fassen es als Werbung für Suhrkamp Verlag und Herrn Zander auf!) : https://www.unifr.ch/screl/fr/assets/public/Zander%20Maria%20erscheint%20in%20Sievernich.pdf
Wunder, Poetik und Politik des Staunens im 20. Jahrhundert, Herausgegeben von Alexander C.T. Geppert und Till Kössler, suhrkamp, 2011 : https://d-nb.info/1002310482
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[Zitationshilfe] : „Magie (34)“ (Manuela Strack und die Jungfrau Maria), unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/06/04/magie-34/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
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