KI-Unfall (501 bis 510)


510. heise, 07.01.2026

Nvidia ACE: KI-Berater hilft in „Total War Pharaoh“

Nvidia demonstriert, wie die ACE-Technik in Spielen aushelfen kann: In „Total War: Pharaoh“ soll ein KI-Berater über Armeestärken und Rebellionen informieren.

Anmerkung: Wir sehen da gerade den jottBlog-Leser mit dem Zeigefinger am Kinn, das Köpfchen leicht geneigt und den Blick nach oben ins Ferne gelenkt: ‚War da nicht was?!?‘ Doch, doch, da war was: „Zelda-Rätsel zeigt: KI-Modelle können auch bei nervigen Gaming-Rätseln helfen“ (477. KI-Unfall) und wir erlauben uns, uns daraus zu zitieren

Hey Dudes, dann setzt doch die KI vor’s komplette Spiel und geht in den Wald oder fummelt ein paar Klemmbausteine zusammen!

Nun gut, so weit ist’s nun noch nicht, dauert aber bestimmt nicht mehr lange!

Wie in der Vergangenheit bereits angemerkt: Nvidia wird sich nicht als Hartware-Zaungast ans Geschehen stellen und es gibt sich auch bestimmt langfristig nicht mit Video-Gaming-Gedöns zufrieden – wie wir auf dieser Seite ebenfalls und sehr eindrucksvoll mit dem -508. KI-Unfall vorgeführt bekommen.

<https://www.heise.de/news/Nvidia-ACE-KI-Berater-hilft-in-Total-War-Pharaoh-11132851.html>


509. t3n, 06.01.2025

Cursor, Windsurf und Co.: Vibe-Coding-Tools können Usern Malware empfehlen

Sicherheitsexpert:innen haben eine gravierende Lücke in Vibe-Coding-Tools wie Cursor und Windsurf gefunden. Über Empfehlungen für Extensions können Cyberkriminelle Malware unerkannt einschleusen. Mit einer cleveren Aktion haben die Expert:innen User:innen der Tools in Eigenregie geschützt.

Anmerkung: Wir wollen an dieser Stelle nicht glauben machen, dass alle Tastaturakrobaten, die sich der Kaste der Programmierer zugehörig fühlen, wüßten, was sie da machen, wenn sie Vibe-coden! Ziemlich sicher nicht.

All denjenigen unter uns, die wenig bis keinen Zugang zu den Belangen des Orchestrierens von Bits und Bytes zu lauffähigen Applikationen haben, sei soviel verraten:

Vibe-coding: Halluzinatoren (KI) unterstützt beim Zusammenfummeln von Programm-Code, Text also, der in einem nächsten Schritt (dem Kompilieren) dann zu einer klickbaren Anwendung wird, wie zum Beispiel Winzigweichs Word oder die ARD-Mediathek auf dem Tablett. Oder auch zu einer Web-Server-Applikation, wie der Amazon-Web-Shop, oder – jaaaaa! – die Google-Suche selber (die ja auch eine sogenannte Web-Applikation ist)!

Wenn man sich jetzt dem großen Baukasten Internetz zuwendet, dann findet man dort allerlei Nützliches, aber eben darunter auch Schädliches, das böse Buben (oder Mädels) einem unterjubeln wollen (hier lesen wir auch dann häufig den Begriff „Malware“, „Schad-Software“ – „Weichware“). In größeren Applikationen mit tausenden von Seiten Programmcode ist es dann schnell unmöglich, die bösen Stellen so ohne Weiteres zu finden, usw.

Das wird (#Re-vorab) in Zukunft zu großen Unfällen führen. Immer wenn programmiert wird, passieren Fehler, immer. Aber jetzt kommen wir in ein Zeitalter, das die Wirkmächtigkeit solcher Problemstellen jeder Frau und jedem Mann die Sorgenfalten auf die Stirne zaubern sollte. (Und: es ist auch ruchbar, dass in Aussicht gestellte Effizienssteigerungen bei der Entwicklung von Softwaren, schlicht verpuffen, beziehungsweise, es kommt zu starken Risikoszenarien, da es eklatante Sicherheitslöcher gibt, die keiner so ohne weiteres erkennt…)

<https://t3n.de/news/cursor-windsurf-vibe-coding-tools-empfehlen-usern-malware-1724004/>


-508. winfuture, 06.01.2025

Nvidia stellt FSD-Konkurrenten vor und Tesla sollte sich Sorgen machen

Nvidia greift mit der neuen KI-Familie Alpamayo und einer Partner­schaft mit Mercedes-Benz den Markt für autonomes Fahren an. Die Technik soll nicht nur reagieren, sondern Entscheidungen logisch begründen können. Tesla hat durchaus Grund zur Sorge.

Anmerkung: Wir sind in vergangener Zeit etwas nachlässig geworden, da wir Einträge in der jottBlog-Kategorie „Ki-Unfall“ vornahmen, obwohl sie bei genauer Betrachtung keine KI-Unfälle waren, somit also Minus-Einträge waren. Hier haben wir mal einen Solchen, der bemerkenswert ist und das aus Gründen:

Erst einmal: „FSD“ („Full Self Driving“, so nennt es Tesla, bekommt es aber nicht hin) und dann heisst es im Artikel, Nvidia führe „Reasoning“-Modelle („Reasoning“, Argumentation, Begründung) ein

Diese sogenannten Vision-Language-Action-Modelle (VLA) sollen in der Lage sein, über Ursache und Wirkung nachzudenken. (…) die KI ein regelrechtes „Weltverständnis“ auf.

…dass so etwas bei Automobilen (und im Verkehr im Allgemeinen) aufschlägt wundert nicht, denn hier liegt das Geld (auf der Straße)! -vorab: da wird sich Tesla warm anziehen können, wenn Nvidia ernst macht und verstärkt ins Weichware-Geschäft eingreift (und Teslas System *ausschließlich* auf Bildinformation =.Videokameras, setzt, was ohnehin immer wieder als mono-sensorisch nicht gut dasteht; nebenbei: auch homo sapiens orientiert sich nicht ausschließlich mit den Augen in seiner Umwelt… aber Herr Musk würde uns bestimmt erklären können, warum mono-sensorisch besser ist).

Aber es gibt einen weiteren Aspekt: wenn diese Nuss geknackt werden wird, werden die KI-Roboter (und ein selbstfahrendes Auto ist schlicht ebenfalls ein Roboter, ein rollender!) stark angerollt, beziehungsweise angelaufen kommen. Und auch hier wird Herr Musk, der Alleskönner – der ja ebenfalls auch gerne mit Robotern durchstarten würde – aufpassen müssen, denn dieses vertiefte Erfassen der Physik ist der Schlüssel der insgesamt verbesserten Leistung von KI (! *** eine explizit verfasste Meinung des Autors dieser Zeilen *** !).

Weiterhin ist Nvidia in einer strategischen Position – und das wissen die meisten unter uns seit geraumer Zeit – denn der Hersteller von diesen (gerade unter Gamern beliebten) Computer-Graphik-Karten hatte, wie aus dem Nichts, auf einmal das Zepter in der Hand, da sich die Berechnungen, die im allgemeinen zu bunten Baller-Bildchen führten, ebenfalls sehr effizient für die Hauptarbeit der Halluzinatoren (auch bekannt als KI) eigneten. Deswegen sei auch das Nachfolgende (für diejenigen unter uns, die sich im Allgemeinen mit der technischen Materie weniger beschäftigen) ein wenig ausgeleuchtet. winfuture behauptet, dass es da einen „Thor“-Chip gäbe

Dieser „Superchip“ soll bis zu 2000 Teraflops leisten und sowohl das Infotainment als auch die Fahrassistenzsysteme auf einem einzigen Bauteil vereinen.

Oh, was? „Teraflop“?

Also, unter einem FLOPS versteht man „Floating Point Operations Per Second“ (Gleitkommaoperationen pro Sekunde, wenn wir also 42,0 x 42,0 = 1.764,0 rechnen, wenn wir das einmal in einer Sekunde hinbekommen, dann ist das ein FLOPS).

tera ist irgendwas multipliziert mit 10^12 (zwei Teragramm Mailänder Salami sind also 2 * 10^12 Gramm, was dann ziemlich genau 2 Millionen Tonnen sind; das gibt dann definitiv Ärger! Siehe! 419. KI-Unfall!).

Somit: 2000 * 1.000.000.000.000 Berechnungen in einer Sekunde! Heiliges Blechle.

Also, wir wollen es mal so schreiben: das Infotainmentsystem haben wir damit sicherlich im Sack.

winfuture-Artikel : <https://winfuture.de/news,155993.html>


507. t3n, 06.01.2026

Einkaufen mit ChatGPT im Selbstversuch: Wie weit ist die KI wirklich?

Agentic Commerce gilt als nächster großer Evolutionsschritt im Onlinehandel. Doch  wie gut klappt das in der Praxis? Wir haben ausprobiert, wie gut ChatGPT heute bei Produktberatung, Preisvergleich und Kaufempfehlung tatsächlich hilft – und wo es scheitert.

Anmerkung: Es soll ja sich der Spezies homo sapiens zugehörig fühlende Bio-Einheiten geben, die sich seit Jahrzehnten das Rest-Gehirn verdrehen, was es denn eigentlich mit dem Konsum so auf sich hat – vor allem mit dem des überflüssigen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch die Sub-Spezies Händler und die scheint, jedenfalls in der Disziplin der Evolution, Unterkapitel Onlinehandel, ganz weit vorne zu sein.

Wollen wir mutmaßen: da ist etwas (der Halluzinator, die KI), das noch besser weiß, was wir nicht brauchen und es dann schlussendlich dennoch kaufen wird oder entlastet es […] uns von lästigen Allerweltskäufen (diese Butter, diese Marmelade, diese Creme, diese Seife, usf.), so dass wir mehr Zeit für ein ausgiebiges Shopping in der Innenstadt haben, wo wir dann Gedöns erwerben, das dann in ~1,5a wieder auf dem Flohmarkt oder (eher noch) im Mülleimer landet?

Produktberatung? „Werbung“ ist unter ChatGPT keine „Werbung“, wie fleissige jottBlog-Leser ja nun wissen. Aber worauf wird uns der Verein wohl beraten, wenn es da besondere eine Verbindung (des Halluzinatoren-Bereitsteller) zu Herstellern gibt, hm? Wie war das noch unter Amazon (Shop), hm?

Aber wie auch immer, „Agentic Commerce“ und wir wundern uns, was da auf einmal vor der Tür liegt: 200g Kartoffeln, ein Doppelzentner Mailänder Salami (419.)!

<https://t3n.de/news/einkaufen-mit-chatgpt-im-selbstversuch-wie-weit-ist-die-ki-wirklich-1723989/>


506. golem, 06.01,2025

BMW bringt Amazon-KI ins Cockpit

BMW-Fahrer können künftig mit ihrem Auto plaudern wie mit einem Menschen. Das Unternehmen integriert Amazons KI-Assistenten Alexa+ in seine Fahrzeuge.

Anmerkung: Ahhhh, so geht digitale Souveränität!!! Wie, was? Was wir jetzt schon wieder haben?!? Na ja, alles amerikanische Anbieter und die können in die Verläufe schauen, wenn’s genehm ist. Und ganz neben bei: sie (die Anbieter) tun es eh, denn die Werbung, die uns dann demnächst im Display des Fahrzeugs entgegen glitzert, die will ja auch schon passen, gelle?

<https://www.golem.de/news/alexa-bmw-bringt-amazon-ki-ins-cockpit-2601-203829.html>


505. heise, 05.01.2026

Berliner Datenschutz: KI-Chatbots sorgen für eine Beschwerdeflut

KI-Chatbots sorgten 2025 für eine massive Beschwerdewelle bei der Berliner Datenschutzbeauftragten – sie halfen beim Formulieren der Beschwerden.

Anmerkung: Ein Artikel, der die gesellschaftliche Relevanz in den Vordergrund stellt. Es kommt an. Oder besser: sie. Wie so oft in der jottBlog-Kategorie KI-Unfall soll auch hier Herr Mühlhoff erwähnt werden, da auch heise ihn zu kennen scheint ;-)

<https://www.heise.de/news/Berliner-Datenschutzbehoerde-Auch-KI-Chatbots-sorgen-fuer-hohen-Anstieg-11129387.html>


504. heise, 04.01.2025

X greift nicht ein: Sexuelle Fake-Bilder echter Frauen kursieren weiter

Die Grok-KI erstellt öffentlich sexuelle Deepfakes von Frauen und Kindern. Bis das behoben ist, läuft die Funktion offenbar einfach weiter.

Anmerkung: Da gibt es eine Kleinigkeit, die unser Verständnis der vorherrschenden Denke vertiefen hilft:

Seitens der Verantwortlichen von xAI gibt es dazu [zu den Fake-Bildern] keinerlei Erklärung, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters tat das Unternehmen das Problem sogar als „Lüge der traditionellen Medien“ ab.

<https://www.heise.de/news/X-greift-nicht-ein-Sexuelle-Fake-Bilder-echter-Frauen-kursieren-weiter-11128286.html>


503. decoder, 04.01.2026

Gegen KI-Schummelei: NYU-Professor ersetzt schriftliche Tests durch mündliche KI-Prüfungen

Panos Ipeirotis, Professor an der NYU Stern School of Business, hat mündliche Prüfungen mit einem KI-Sprachagenten durchgeführt. Das Experiment kostete 15 Dollar für 36 Studierende und offenbarte neben studentischen Wissenslücken auch Schwächen im eigenen Unterricht.

<https://the-decoder.de/gegen-ki-schummelei-nyu-professor-ersetzt-schriftliche-tests-durch-muendliche-ki-pruefungen/>


502. heise, 04.01.2026

Missing Link: Unsichtbare Revolution – wie der Bund die Verwaltung mit KI flutet

Die Bundesregierung offenbart: Die Zeit der überschaubaren Pilotprojekte für KI in Behörden ist vorbei. Der Bund baut einen „Marktplatz der Möglichkeiten“ auf.

Anmerkung: Das nachfolgende Zitat macht das Lesen des kompletten Artikels *nicht* überflüssig!

Die Regierung bestätigt indirekt, dass KI längst ein Werkzeug der harten Sicherheitspolitik geworden ist – indem sie dazu schweigt. Für den Bundesnachrichtendienst (BND), das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und den Militärischen Abschirmdienst (MAD) verweigert sie die Auskunft pauschal. Selbst eine eingestufte, geheime Antwort sei nicht möglich.

<https://www.heise.de/hintergrund/Missing-Link-Unsichtbare-Revolution-wie-der-Bund-die-Verwaltung-mit-KI-flutet-11127439.html>


501. decoder, 02.01.2026

Elon Musks KI-System Grok zieht Menschen die Klamotten aus – sogar Kindern

Seit Tagen wird Grok mit Bildern halbnackter Menschen geflutet, von jungen Frauen bis zu Fußballstars.

Anmerkung: Bislang haben wir versucht diesen schmuddeligen Vorfall (bei aller Verwerflichkeit) weltmännisch nicht zu kommentieren.

<https://the-decoder.de/elon-musks-ki-system-grok-zieht-menschen-die-klamotten-aus-sogar-kindern/>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (491 bis 500), KI-Unfall (511 bis 520)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (501 bis 510)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/01/14/ki-unfall-501-bis-510/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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