KI-Unfall (601 bis 610)


610. winfuture, 10.02.2026

Betrüger nutzen Deepfakes inzwischen in industriellem Umfang

Deepfakes werden inzwischen in deutlich größerem Stil für Betrugs­fälle eingesetzt, als die meisten Nutzer ahnen. Laut einer neuen Analyse von KI-Fachleuten lässt sich inzwischen davon sprechen, dass Kriminelle die Technologie in industriellem Maßstab nutzen.

Anmerkung: In der stillen Hoffnung, es auch in diesem Jahr wieder unter die besten 10 Verschwörungstheoretiker zu schaffen, wollen wir uns langsam einmal etwas strecken: den so angerichteten Schaden wird die breite Masse stemmen! Der sich dahinter verbergende Gewinn? Wo die Goldtaler hinfliessen? (Also, nicht nur die der Betrüger sind hier gemeint!) Hm?!?

WinFuture resümiert:

Experten erwarten, dass sich die Lage weiter verschärft.

Wir, die wir ja nun kein Experte sind, wollen uns dieser Sicht voll so Trittbrettfahrer-mäßig anschließen und bereiten hurtig das nächste Zehner-Päckchen KI-Unfälle vor – welches sich völlig unerwartet schneller füllen wird, als wir erwartet hatten…

<https://winfuture.de/news,156725.html>


609. t3n, 09.02.2026

Institutioneller KI-Kollaps: Der vergebliche Krieg gegen generierte Inhalte

Institutionen weltweit werden von KI-Texten überflutet. Ob Gerichte, Magazine oder Unis, nichts scheint sicher. Doch wer jetzt auf neue Software hofft, um die Flut einzudämmen, unterliegt einem gefährlichen Irrtum. Die Lösung liegt womöglich ganz woanders.

Anmerkung: Wenn schon Herr Schneier (!) den Finger hebt, dann heißt es: „Aufgemerkt!“. Bitte lesen:

<https://t3n.de/news/warum-ki-detektoren-scheitern-harvard-1728900/>


-608. t3n, 10.02.2026

70 Millionen Dollar für eine Domain: Was der neue Besitzer jetzt damit vorhat

Der Verkauf einer besonderen Domain hat eine Rekordsumme erzielt. Welche teure Adresse jetzt den Besitzer gewechselt hat und welche Inhalte sich darauf künftig wiederfinden sollen.

Anmerkung: Schnell könnten wir uns fragen, was denn das in der jottBlog-Kategorie „KI-Unfall“ zu suchen hat. Also, die Domain, um die es geht heißt „ai.com“. So, und ein gewisser Herr Marszalek, ein Crypto-Dude, hat schon etwas damit vor und ganz selbstverständlich läßt er uns in seine Karten schauen

Unsere Vision ist ein dezentralisiertes Netzwerk von Milliarden von KI-Agenten, die sich eigenständig verbessern und diese Verbesserungen untereinander teilen, um die agentischen Fertigkeiten weitreichend und schnell zu erweitern – und den Beginn von AGI zu beschleunigen

<https://t3n.de/news/70-millionen-dollar-fuer-eine-domain-1728812/>


607. winfuture, 09.02.2026

Bing boykottiert kompletten Hoster – Nachfragen scheitern an KI

Die alternative Hosting-Plattform Neocities wird von Microsofts Such­ma­schi­ne Bing immer wieder regelrecht blockiert. Bei Ver­su­chen der Klärung der Probleme bleibt der Betreiber dann in einem Netz aus KI-Chatbots hängen.

Anmerkung: Nun, wir wollen ja nicht immer alles den Halluzinatoren (hier und da auch KI gerufen) in die Schuhe schieben. Aber hier waren wir es ja auch nicht! Was passiert da? Händisch erstellte Netz-Auftritte werden versteckt? Hm?!? Was könnte das sein?

<https://winfuture.de/news,156708.html>


606. winfuture, 09.02.2026

Waymos „selbstfahrende“ Autos sind oft nur Typen auf den Philippinen

Waymo muss für seine Robotaxis weiterhin auf ein menschliches Sicherheitsnetz zurückgreifen. Wie eine Anhörung im US-Senat offenbart, helfen Mitarbeiter von den Philippinen bei komplexen Verkehrslagen nach – ein Kratzer im Lack der Google-Tochter.

Anmerkung: Google lügt doch nicht, wollten (ja, wollten, in der Vergangenheit wollten sie’s, jetzt nicht mehr) die nicht immer nur Gutes tun? Wie auch immer, hier wird’s knackig:

Aufgrund der Latenzzeiten bei der Datenübertragung über den Pazifik – wir sprechen hier von technisch bedingten Verzögerungen von mehreren hundert Millisekunden – übernehmen die Mitarbeiter nicht die direkte Steuerung von Lenkung oder Bremsen.

50 kmh sind 50.000 Meter in einer Stunde (und die fährt in Good ol‘ Germany *keiner*!). Das sind dann so um die 14 Meter in einer Sekunde. Jetzt ist die Frage: was sind „mehrere hundert Millisekunden“? Was wir wissen, ist, das eine Sekunde davon tausend hat, also, Millisekunden. Mehrere hundert, sind mehr als 100 Millisekunden. 200 hundert sind knapp mehr, 300 würde die Aussage nicht falsch erscheinen lassen. Also nehmen wir mal 400 Millisekunden – und das ist ja schon wohlwollend und leider können wir keinen Test in die Richtung der Philippinen machen, da uns gerade keine IP-Adresse zur Verfügung steht, so dass wir’s mal selber ausprobieren könnten.

Also, nehmen wir mal 400 Millisekunden. Das wären dann ungefähr 5 und einen halben Meter. Wir wollen es ml so ausdrücken: sähen wir so ein „selbstfahrendes“ Gefährt, dann würden wir uns – Verkehrsverordnung hin, Verkehrsverordnung her, die es vermutlich in irgendeiner Form auch in den ehemaligen Vereinigten Staaten von Amerika gibt – …dezent im Hintergrund (auf)halten!

[update : wir haben eine IP!!! Sapperlot! <https://lite.ip2location.com/philippines-ip-address-ranges> und wir nehmen mal einfach eine <156.232.8.42>, „42“ is‘ immer gut!]

<https://winfuture.de/news,156707.html>


605. golem, 09.02.2026

KI-RECHENZENTREN VS. STROMNETZ: Wer zahlt die Zeche für den KI-Boom?

In Europa fehlt Strom für KI-Rechenzentren, in den USA steigen die Strompreise. Die Folgen sind schon spürbar.

<https://www.golem.de/news/ki-rechenzentren-vs-stromnetz-wer-zahlt-die-zeche-fuer-den-ki-boom-2602-205079.html>


604. golem, 08.02.2026

CLAUDE OPUS 4.6: KI findet über 500 Zero-Day-Lücken in Open-Source-Software

Anthropics neues Sprachmodell Claude Opus 4.6 hat in internen Tests Hunderte bislang unbekannte Sicherheitslücken aufgespürt – ohne spezielles Training.

Anmerkung: Für diejenigen unter uns, die ehrbaren Berufen nachgehen und sich nicht mit IT-Gedöns beschäftigen, sei anbemerkt, dass es sich bei den Null-Tag-Lücken um Schwachstellen in Software (Weichware) handelt, eben Sicherheitslücken, für die es noch keine Heilung gibt, diese also von bösen Kräften mit schiefem Kompass ausgenutzt werden können. Wenn die KI das hinbekommt, was an sich eine schöne Angelegenheit ist, dann gibt es eben auch die Schattenseite und Anthropic (der Hersteller der KI) steuert gegen

Echtzeit-Erkennungssysteme sollen potenziell schädliche Nutzungsmuster identifizieren und blockieren, damit Nutzer den Spieß nicht umdrehen und Schadsoftware mit KI entwickeln.

Wir allerdings glauben – wie immer etwas miesepetrig bei solchem Gesummse – dass der Spieß umgedreht werden wird… unsere zwei Kupfertaler drauf!

<https://www.golem.de/news/claude-opus-4-6-ki-findet-ueber-500-zero-day-luecken-in-open-source-software-2602-205139.html>


603. decoder, 07.02.2026

Nvidia-CEO Jensen Huang halluziniert, Sprachmodelle würden nicht mehr halluzinieren

Wer glaubt, dass sich KI in einer Blase befindet, könnte sich durch ein aktuelles CNBC‑Interview mit Nvidia‑CEO Jensen Huang bestätigt fühlen.

Anmerkung: Vielleicht würde es ja helfen, wenn jemand ein paar Öffnungen in Herrn Huangs Elfenbeitürmchen meißelte und so etwas Frischluft in das Büro käme?!?

<https://the-decoder.de/nvidia-ceo-jensen-huang-halluziniert-sprachmodelle-wuerden-nicht-mehr-halluzinieren/>


602. decoder, 07.02.2026

Zuverlässigkeit bei KI-Agenten: OpenAI und Anthropic arbeiten direkt mit Großkunden

KI-Integration in Unternehmen schafft man nicht mit ein paar ChatGPT-Accounts.

Anmerkung: Ja, ja, diese dumme Sache mit der Zuverlässigkeit. Und wieder ist es so, dass homo sapiens aushelfen muss, um sich selber erneut ein winzig kleines Bisschen überflüssiger werden zu lassen. Und dummerweise

(…) gibt es noch grundlegende LLM-basierte Cybersecurity-Risiken.

<https://the-decoder.de/zuverlaessigkeit-bei-agenten-openai-und-anthropic-arbeiten-direkt-mit-grosskunden/>


601. t3n, 07.02.2026

Deepfake-Betrug auf Rekordniveau: KI macht Täuschung massentauglich

Vom Enkeltrick bis hin zu gefälschten Bewerbungen: KI macht Betrugsmaschen nicht nur günstiger und schneller, sondern auch schwieriger erkennbar. Die Zahl der Vorfälle hat weltweit massiv zugenommen.

Anmerkung: Kann man nix machen. Konnte aber auch keiner ahnen, das so etwas passieren würde!

Die Möglichkeiten [durch KI] haben plötzlich ein Niveau erreicht, auf dem so gut wie jede:r gefälschte Inhalte produzieren kann

<https://t3n.de/news/deepfake-betrug-auf-rekordniveau-ki-macht-taeuschung-massentauglich-1728605/>


Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!

KI-Unfall (591 bis 600)

jott


[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (5×1 bis 5y0)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2026/02/16/ki-unfall-601-bis-610/> : aufgerufen am 00.00.20xx.

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