430. golem, 08.12.2025
OpenAI nennt Werbung in ChatGPT „keine Werbung“
OpenAI hat Ärger wegen „Partnervorschlägen“ bei ChatGPT – Links zu Partnern wie Target, die keinen Bezug zum Inhalt der KI-Chats haben.
<https://www.golem.de/news/ki-openai-nennt-werbung-in-chatgpt-keine-werbung-2512-202994.html>
429. t3n, 06.12.2025
KI-Gesichtserkennung: Warum die britische Polizei den Algorithmus austauschen muss
Die Ministerin spricht vom größten Durchbruch seit dem DNA-Abgleich. Doch fast zeitgleich belegen offizielle Daten, dass die Software schwarze Frauen unverhältnismäßig oft falsch verdächtigt.
Anmerkung: Immerhin erklärte ein Sprecher des britischen Innenministeriums
man nehme die Ergebnisse ernst und habe bereits gehandelt.
Ein neuer Algorithmus sei beschafft und unabhängig getestet worden. Dieser weise laut Ministerium „keine statistisch signifikante Verzerrung“ mehr auf. Die neue Software soll Anfang des kommenden Jahres getestet und evaluiert werden.
Wir wollen uns aber fragen, was die Dudes da vorher so mit der Verzerr-Maschine gemacht haben? Gemeinsames Nasepopeln? Und auch der Algorithmusbeschaffungsprozess wäre interessant, so rein Lieferketten-mäßig gesehen. Wo wurde er gepflückt, der Algorithmus, zum Beispiel, um mal am Anfang anzufangen. Oder haben wir es doch nur mit einem gepimpten System Prompt oder – noch besser – mit einem frisierten „Soul Doc“ (427.) zu tun?
<https://t3n.de/news/gesichtserkennung-uk-home-office-bias-fehler-1720372/>
438. decoder, 06.12.2025
OpenAI erklärt Nutzern, das Einkaufsvorschläge keine Werbung sind
Nutzer des bezahlten ChatGPT beschwerten sich über die Einblendung „Shop for home and groceries. Connect Target“, wohl eine Aufforderung, den ChatGPT-Account mit dem OpenAI-Partner Target zu verbinden, um dort einzukaufen.
Anmerkung: Wer hätte es gedacht? Vom Non-Profit-Unternehmen zum Profit-Unternehmen (hier: OpenAI) und jetzt geht’s um Werbung?
Laut Berichten von The Information gibt es intern [OpenAI] Überlegungen, dieses Wissen [Gedächtnis von ChatGPT] über den Nutzer gezielt für Werbung zu nutzen.
<https://the-decoder.de/openai-erklaert-nutzern-das-einkaufsvorschlaege-keine-werbung-sind/>
437. decoder, 04.12.2025
OpenAI testet „Beichten“ als Methode zur Überwachung von KI-Modellen
Um Fehlverhalten wie „Reward Hacking“ oder das Missachten von Sicherheitsregeln aufzudecken, trainiert OpenAI KI-Modelle darauf, eigenes Fehlverhalten in einem separaten Report ehrlich zuzugeben. Das System belohnt Ehrlichkeit unabhängig von der Qualität der eigentlichen Antwort.
Anmerkung: Man überlege sich das! Sie wissen es nicht, sie wissen nicht, wie es funktioniert, haben die noch nicht einmal ein „Soul Doc“ (427.)?
(„Reward Hacking“ = KIs streben beim Training hohe Belohnungen an)
<https://the-decoder.de/openai-testet-beichten-als-methode-zur-ueberwachung-von-ki-modellen/>
436. decoder, 03.12.2025
KI-Modelle knacken Smart Contracts und erzielen simulierte Millionen-Gewinne
Anmerkung: Wir wollen jetzt nicht kleinkrämerisch wirken, wenn wir darauf hinweisen, dass Modelle nix machen können, deswegen taucht dann im Artikel auf etwas besser formuliert der KI-Agent auf. „Egal!“, ruft der eilige jottBlog-Leser und „mach‘ hinne, worum geht’s überhaupt?!?“.
Sogenannte Smart Contracts lassen schnell an Verträge denken, allerdings wären wohl Aufträge passender. Zu der Zeit, als dieses erdacht wurde, da war alles irgendwie smart: Smart Cities, Smart Home, Smart Grids. Smart Contracts sind letztlich kleine Funktionen auf einer Blockchain (was das ist, wissen sicherlich alle, nicht wahr?), die über sogenannte APIs (Application Programming Interface, Programmierschnittstelle) erreichbar sind. Erreichbar somit auch für einen KI-Agenten. Wenn also diese Progrämmchen (hier: die kleinen Funktionen der Smart Contracts) nicht so ganz wasserdicht sind, dann kann es im Gebälk knarzen: es fliessen dann schon mal Werte aus dem ein oder anderen Geldspeicher (dem Wallet) ab, unberechtigt, illegal. Das sind die in der Überschrift genannten „Millionen-Gewinne“.
Wir wollen an dieser Stelle deutlich machen: überall dort, wo solche Programmierschnittstellen erreichbar sind, kann ein (KI-) Agent angreifen (weswegen auch der jottBlog noch überlaufen wird)! Aber in diesem Beispiel geht’s halt ohne Umschweife ans Portemonnaie:
<https://the-decoder.de/ki-modelle-knacken-smart-contracts-und-erzielen-simulierte-millionen-gewinne/>
435. decoder, 03.12.2025
Google startet KI-Agenten-Baukasten Workspace Studio offiziell
Google startet offiziell Workspace Studio, ein Tool zur Erstellung und Verwaltung von KI-Agenten in Google Workspace.
Anmerkung: Liest sich doch erst einmal fluffig. Allerdings (und nun passiert etwas sehr, sehr seltenes im jottBlog, denn wir erhalten den ursprünglichen Internetzverbinder in einem Zitat – und das nicht grundlos):
Die Agenten sind nahtlos in Gmail, Drive und Chat integriert und können mit [weiteren] Diensten (…) verbunden werden, was sich aus Sicherheitsgründen nicht empfiehlt.
Also, warum wird es angeboten, wenn’s nicht verlässlich funzt? Ach so, man will schauen, was im Freilandversuch alles so in die Hose geht! Und ganz neben bei: wir wollen gar nicht glauben, was so ein Agent in meinem Strombriefpostfach, auf meinem Laufwerk und in meinem Schnatter-Kanal anstellen kann! Und noch was: was glaubt Google, wenn so etwas an kreative Mitarbeiter gelangt, denen grad alles zu viel ist und die heute mal ein bisschen eher Schluss machen wollen, hm?
<https://the-decoder.de/google-startet-ki-agenten-baukasten-workspace-studio-offiziell/>
434. decoder, 03.12.2025
Google greift mit KI in Presse-Berichterstattung ein
Google testet in seinem generellen Webseiten-News-Feed „Discover“ eine neue KI-Funktion, die redaktionelle Überschriften in kürzere und teilweise Clickbait-Überschriften umschreibt
<https://the-decoder.de/google-greift-mit-ki-in-presse-berichterstattung-ein/>
433. t3n, 03.12.2025
Auf Kosten der Gefangenen: Wie KI-Modelle kriminelle Aktivitäten in Gefängnissen verhindern sollen
In den USA hat ein Telekommunikationsunternehmen ein KI-Modell anhand zahlreicher Anrufe aus Gefängnissen trainiert. Daraus sollen Rückschlüsse möglich sein, ob Verbrechen geplant werden. Bürgerrechtler sind entsetzt.
432. t3n, 03.12.2025
Amazon vertont Anime-Serien mit KI – und zieht die Wut der Fans auf sich
Anstatt mit echten Synchronsprecher:innen zu arbeiten, hat Amazon sich bei Anime-Serien für die günstigere KI-Variante entschieden. Das Experiment ging schief und lässt Fans enttäuscht zurück.
<https://t3n.de/news/amazon-vertont-anime-serien-mit-ki-und-zieht-die-wut-der-fans-auf-sich-1719811/>
431. golem, 03.12.2025
KI-RECHENZENTREN : Komplette Hardware muss nach fünf Jahren ersetzt werden
IBM-Chef Arvind Krishna erklärt, warum sich die hohen Investitionen in Rechenzentren nicht rentieren und auch nicht zu einer AGI führen werden.
Anmerkung: Die Höhe des uns, durch unsere Gattin zugedachten Taschengeldes verhindert, dass wir die im Artikel genannten Summen auch nur ansatzweise einordnen könnten, verstehen aber schon, dass es mit dem aktuell vorliegenden Gedöns wohl nix mit einer Artificial General Intelligence (AGI) wird.
Auch Einen entdeckt? So kann er in die Hall of Fame aufgenommen werden: KI-Unfall!
KI-Unfall (421 bis 430), KI-Unfall (441 bis 450)
jott
[Zitationshilfe] : „KI-Unfall (431 bis 440)“, unter jottBlog : <https://jottblog.langkau.name/2025/12/18/ki-unfall-431-bis-440/> : aufgerufen am 00.00.20xx.
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