Weltanschauung

Eine reale Welt

„Da es nur eine reale Welt gibt, die Zahl potenzieller virtueller Welten hingegen unendlich ist, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass man zufällig in der einzigen realen Welt lebt, bei fast null.“

Yuval Noah Harari, Homo Deus (2016), Seite 167

Da müssen wir schon handeln

Wie sagte Ex-NSA-Chef Hayden noch bei Maybritt Illner, auf Snowdens Beispiel Siemens angesprochen: „Wir betreiben keine Wirtschaftsspionage. Aber Siemens baut diese SCADA-Systeme für Kraftwerke, da müssen wir schon handeln.“


Entommen heises „Was war. Was wird.“, 02.02.2014 (http://bit.ly/LnvKeW)

Höhlenausgang

Die Weisheiten, die sich die allermeisten Menschen mithilfe von SMS und MSN mitteilen, sind der Steinzeit bis heute verpflichtet geblieben. Wir benutzen die atemberaubendsten und futuristischsten Techniken der drahtlosen Kommunikation, um mit Hochleistungsmaschinen das steinzeitliche Piktogramm eines lachenden Gesichts zu schicken – einen Smiley.

Abgetippt (!!!) aus Richard David Prechts, „Liebe – ein unordentliches Gefühl“, Seite 332


Unter Wikipedia (Herr Precht pflegt offensichtlich keine eigene Internetpräsenz):


Unter der Süddeutschen zieht Herr Malte Dahlgrün aber auch mal richtig vom Leder:


Und für alle, die nicht wissen was ein Smiley ist:

 


Erdbeereise

Wieviele Erdbeereise muss der Mensch noch essen?
Bevor er endlich einmal sagt: Ich bin dafür
die böse Tat des Beinestellens zu unterlassen?

Element Of Crime, aus dem Lied „Am Ende denk ich immer nur an dich“ (Album „Immer Da Wo du Bist Bin Ich Nie“)


und unter Wikipedia:


Ich luge nicht

Vor hundert Jahren, am 22. März 1908, erfand Opa Popolski die Popmusik, nachdem er beim Pfarrfest von Pyskowicenach 22 Gläser Vodka auf das Wohl der Jungfrau Maria getrunken hatte. Er schrieb den Song, der bis heute als die Mutter aller Popsongs gilt: „Ei dobrze, dobrze dralla!“

Der Popolski [6]


Fundstelle: [6] http://www.thepops.de/html_de/geschichte/geschichte01.html
Du guckst auch hier bei Suddeutsche:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/402/307356/text/


Zur Beherzigung

Man soll nicht hängen
sein Herz an Dinge,
an Tiere nicht
und nicht an Menschen.
Durch die Zeit sinken sie
wie Steine durchs Wasser.
Weh dem, der sich ihnen
verbunden.

Das Herz ist ein Falke.
Je freier, je höher
reißt es empor
aus dem Strudel der Zeiten,
was es ergreift,
ob Ding oder Wesen.
Wohl dir, wenn dich eines
mitreißt.

Robert Gernhardt


http://www.tour-literatur.de/Links/links_autoren/gernhardt_links.htm
http://www.ub.fu-berlin.de/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/multi_fgh/gernhardt.html